Okt 09

Herbstmode für den Herrn

Schick aussehen in Berlin, das gehört zum Stadtbild quasi dazu. Ganze Straßenzüge wurden inoffiziell umbenannt, ob der vielen schönen Menschen, die sich hier gern von ihrer besten Seite zeigen. Die Kastanienallee in Prenzlauer Berg ist ein gutes Besipiel. Zum schicken Understatement gehören auch die zahlreichen Modeblogs, in denen gern und freizügig über neueste Trends und Errungenschaften berichtet wird. Unglaublich spannend und inspirierend sind die Streetstyle Geschichten, die es gibt und natürlich auch die ganz persönlichen Blogs.

Hier findet man immer Inspiration für den neuesten Look, tolle neue Schuhtrends und ganz aktuell natürlich Schönes für den Herbst. Anders als in Modemagazinen kann man hier viel unmittelbarer neue Strömungen und Ideen entdecken. Dass ist authentisch und macht Spaß und ist viel weniger Modediktat à la In & Out. Was wirklich angesagt ist, wie sich Zeitgeist momentan definiert, kann man ebenso in den Bars, Kneipen und Clubs der Stadt sehen. Die regelmäßig zwei Mal im Jahr stattfindenden Modewochen sind da als eine Art natürlicher Weiterentwicklung zu sehen und ziehen internationales Publikum an.

Mode ist immer ein wenig anders, nicht immer konventionell, oft sehr tragbar und aussergewöhnlich. So wie die Bewohner unserer Stadt. Und so, wie man beispielsweise hier, in den liebevoll gestalteten Spots sehen kann. Mitten in Berlin gibt es nämlich auch Unternehmen, die sich der Mode, hier vor allem den Schuhen, aus persönlicher Leidenschaft verschrieben haben. Der kreative Input, der hier herrscht, äußert sich auf ungemein vielfältige Weise, wovon letztlich alle profitieren können: Berliner, Zugezogene, Touristen, Veranstalter und Modehäuser.

[IMG © flickr / twentymindsomething cc]

Tagged with:
Jan 27

Die Beliebtheit der deutschen Hauptstadt ist ungebrochen. Das führt dazu, dass immer mal wieder ihr Abgesang  prophezeit wird. Sei es von Menschen, die in weniger beliebten Städten Zuhause sind, sei es von zugezogenen Berlinern, die jetzt um ihre Ruhe fürchten.

Berlin Tourismus Marketing Logo

So wird zu Promotionzwecken derzeit ein international bekannter münchener Filmregisseur mit den Worten zitiert, dass man in der bayerischen Hauptstadt mittlerweile niemanden mehr treffe – es seien schließlich alle in Berlin.

Zeugnisse dieser Art gibt es viele und die zahlreichen Möglichkeiten, die Berlin bietet, um auszugehen, lassen vermuten, dass sie wahr sind.

Das Nachtleben in Berlin ist alles, nur nicht eintönig. Um Freunde zu treffen, entschließen sich viele, zunächst den Bezirk festzulegen – erst danach wird entschieden in welche Lokalität es gehen soll.

Dies ist der Vielfalt, aber auch den verschiedenen Images geschuldet, die die einzelnen Stadtteile haben.

Bestimmte Bars funktionieren nur in einem Bezirk; Versuche, mehrere Arten von “Filialen” zu etablieren, würden vermutlich nicht funktionieren.

Ein mutiger Gastronom hat versucht, seine Kneipe mit ausgesprochen touristischem Angebot in einem eher alternativen Teil zu betreiben und leidet nun unter mangelnden Besucherzahlen.

Dennoch verwundert die Zahl der Neueröffnungen immer wieder. Und das Angebot besticht oft durch seine Unkonventionalität.

Tanzen in alten Gewölbekellern tief unter der Erde? Kein Problem in Berlin.

Wer Spaß haben will und sich auch nicht vor größeren Ansammlungen von Berlinbesuchern scheut, dem sind die Clubs in Mitte oder in Spreenähe in Kreuzberg zu empfehlen.

Sicher sein dürfte, dass Ausgehen in Berlin nicht langweilig wird – und sicher wird man hier mehr Menschen treffen als derzeit in München. Zumindest, wenn man dem Herrn Regisseur Glauben schenken darf.

Tagged with:
Jan 12

Du wirst bald einen Kurs in English oder einer anderen Fremdsprache belegen und hast Angst dich vor deinen Kommilitionen zu blamieren? Dann besuche doch einfach einen der vielen Sprachkurse in Berlin.

In der deutschen Hauptstadt ist die Auswahl an qualifizierten Sprachschulen besonders groß. Hier werden neben den bedeutendsten Wirtschaftssprachen, wie Englisch, Französisch, Russisch und Spanisch auch seltenere Sprachen, wie Japanisch, Polnisch, Swahili u.s.w. gelehrt. Da Berlin ein wichtiges Kultur- und Wirtschaftszentrum ist, leben hier auch viele Zuwanderer.

Damit haben die Sprachschulen auch kein Problem, gut ausgebildete Muttlersprachler für die jeweiligen Sprachkurse in Berlin zu finden. Mit einem Muttlersprachler als Lehrer bist du auf der sicheren Seite, denn keiner kennt eine Sprache so gut, wie ein Muttlersprachler. Egal, ob im Einzelunterricht oder in der Gruppe, mit einem Sprachkurs wirst du dich nicht mehr blamieren.

Einzelunterricht ist natürlich die effizienteste Art, eine Sprache zu lernen, weil der Lehrer ganz individuell auf dein bisheriges Niveau, deinen speziellen Lerntyp und dein Lerntempo eingehen kann. Allerdings haben auch Gruppenkurse Vorteile. Zum einen sind sie meist erheblich günstiger. Außerdem kann man hier besser Dialoge üben und seinen Lernfortschritt mit den anderen Teilnehmern vergleichen. So wird man besser motiviert. Man lernt aber auch durch die Fehler und Erfolge der Anderen.

Bei den Gruppenkursen sollte man aber darauf achten, dass die Gruppen nicht zu groß sind. Ansonsten bekommt man nur sehr selten die Gelegenheit selbst zu sprechen. Und dies ist schließlich auch wichtig, wenn du einen Studienkurs in einer Fremdsprache besuchen willst.

Und in den Straßen von Berlin kann das Erlernte dann gleich getestet werden. Sei es, in dem man einem Touristen in seiner Landessprache weiterhilft oder einfach in einem Café ein Gespräch in der neuen Sprache anfängt, die Muttersprachler freuen sich darüber sehr.

Tagged with:
Dez 28

Im Westen bzw. Kreuzberg und Neukölln geht abends mittlerweile der meiste Berlin-Punk ab…

Wie die Zeiten sich doch ändern und wir uns in der Zeit ändern -  kann man am besten in der Hauptstadt Berlin sehen!

Denn über Jahre nach der Wende war ausschließlich der Osten der Stadt hip und die Bezirke Mitte, Friedrichshain und natürlich der Prenzlauer Berg die absoluten Ausgehzentren Berlins.

Selbstverständlich wohnte man dann auch gleich dort, wo man mehrmals in der Woche abends in irgendwelche Undergrounnd-Locations ausging.

Im neuen Jahrtausend erlebte dann Berlin innerstädtisch schleichend seine „zweite“ Wende!

Denn plötzlich galt der Prenzlauer Berg als spießig, Mitte als touristenverseucht und Friedrichshain als einziger großer Jugendclub – sprich der ganze Osten war laaaaaaaaaaaaaangweilig geworden – und die Mieten nahezu „münchnerisch“.

Daher war es für die Berliner Subkultur logisch und konsequent, dass sie dem Osten den Rücken kehrte und sich dem jahrelang als megaout geltenden Westen zuwandte (es blieb ja auch kein wirklich guter „zentraler“ Ausweg möglich“).

Die Inkarnation dieser quasi Kehrtwende hin zu den Westteilen, die ja vor der eigentlichen Wende zwangsläufig schon einmal das Underground-Epizentrum Berlins waren – wurde nun anhand von ausschließlich ZWEI Stadtteilen erneut real: von Kreuzberg und Neukölln.

Denn was in diesen zwei Stadtteilen mittlerweile an subkulturellen Ausgehperlen existiert, ist mindestens genauso bombastisch wie vor bzw. nach der Wende im Westen resp. Osten von Berlin.

Schließlich sind aus den jahrlangen unveränderten Bezirken Kreuzberg und Neukölln in einer unglaublichen Schnelligkeit wahnsinnig gute und krass faszinierende Underground-Bezirke geworden.

Das Ausgehbarometer der Subkultur-Jünger spricht nämlich eine eindeutige Sprache, und zwar ausschließlich X-bergerisch, X-köllnerisch oder neuköllnerisch.

Und der Osten ist gewissermaßen wie früher wieder ein einziges großes Sperrgebiet bzw. No-go-Area…

Leider haben sich auch in beiden Stadtteilen Neukölln und Kreuzberg auch raketenmäßig die Mietpreise verändert – eine sehr unschöne Begleiterscheinung des Hiphiphip-Status.

Daher bin ich mir sicher, dass irgendwann, wenn sich die Zeiten noch weiter diesbezüglich negativ verändert haben werden, die Subkultur-Szene wieder weiterziehen wird. Es fragt sich dann nur – quo vadis!

Vielleicht wieder zurück in den Osten, wer weiß, dann aber sicherlich in die weiter entfernten Ost-Bezirke – oder vielleicht doch im Westen bleibend.

Schließlich gab es ja gerade in den Vorwende-Zeiten in den 60er, 70er und 80er Jahren noch viele andere hippe West-Bezirke, wie Schöneberg, Wedding oder Charlottenburg – die natürlich auch vielleicht nur darauf warten wieder subkulturell hip zu werden!

Ich schwelge jedenfalls jetzt schon in Ostalgie, Nostalgie und Westalgie…

Tagged with:
Dez 16

Einfach sehr pokerfreundlich bei vielen Leuten: Tischgruppen im Esszimmer

Seit geraumer Zeit gehöre ich auch zu den Menschen, die gegen Abend am Wochenende des Öfteren mit einem Metall-Köfferchen ihr Haus verlassen.

Denn in regelmäßigen Abständen veranstalten Freunde von mir einen richtig tollen Zockerabend – genauer gesagt einen Pokerabend!

Unter vielen meiner Freunde krassiert nämlich wie bei mir das Poker-Fieber bzw. Texas Hold’em-Fieber.

Und da ich zu meinem letzten Geburtstag von einem Zockerkumpel echt schöne bunte Poker-Chips geschenkt bekommen habe, bin ich sozusagen für das Poker-Equipment zuständig.

Dieses bringe ich dann immer in dem hierfür gemachten Köfferchen zu meinen Zocker-Freunden.

Im Gegenzug kümmern sich die Pokerrunden-Gastgeber stets darum, dass alle Pokerspieler einen supergemütlichen Daddel-Abend verbringen.

Schließlich spielen wir stets in einer recht großen Runde.

Deshalb müssen zumindest in deren Esszimmern immer Tischgruppen vorhanden sein, damit überhaupt ein entspanntes Zocken gewährleistet ist.

Denn gerade beim Pokern muss jeder Mitspieler ausreichend Platz haben, so dass zum einen kein Mitspieler in andere Kartenhände gucken kann und zum anderen, dass man auch so entspannt spielen kann – um überhaupt erst ein richtiges Pokerface bei sich annehmen zu können.

Das ist auch der Grund, weswegen wir in meiner Wohnung nicht wirklich gut Poker spielen können.

Denn ich besitze leider kein gemütliches Esszimmer mit Tischgruppen, wo man ganz relaxt ein Pokerface erzeugen kann.

Zum Glück habe ich aber dafür mein tolles Pokerchips-Köfferchen als gewissermaßen Ausgleich.

Wenn ich nämlich damit bei meinen Freunden antanze und wir alle gemütlich unsere Pokerspielrunde beginnen, vernehme ich anfangs oft den Satz: „Mensch, wie cool sind diese Pokerchips!“

Wenn dann aber aufgrund meiner nicht so schlechten Texas Hold’em-Fähigkeiten im Laufe des Abend nahezu alle Chips bei mir liegen, verwandelt sich der Tonfall bezüglich der Karten sowie der Chips jedoch des Öfteren zu: „Scheiß Karten und nur noch verdammt wenige Chips!“ :-)

Da wir aber nur um wirkliche Pfennig- bzw. Centbeträge Poker spielen, verfliegt bei allen Spielern aber auch recht schnell der Zocker-Ärger.

Spätestens ist er immer bei jedem nämlich dann verschwunden, wenn wir nach dem gemütlichen Zocken in großer Runde noch alle zusammen ein schönes Abschluss-Poker-Abendbier trinken.

Darauf freuen wir uns sodann schon wieder auf unseren nächsten Pokerabend…

Tagged with:
Nov 30

Vielleicht das schönste Café Berlins: Das Café BilderBuch

Wer in Berlin Besuch bekommt, dem kann ich nur eines wirklich wärmstens ans Herz legen: Frühstückt unbedingt mit Eurem Besuch im Café BilderBuch in Schöneberg!

Denn dieses Café ist wirklich etwas ganz, ganz Besonderes – und daher ein absolutes Berlin-Ausgehhighlight!

Und das glaubt man anfangs gar nicht, wenn man den Namen vernimmt und den Ort, wo es sich befindet – nämlich im etwas verschlafenen Akazienkiez, unweit der Julius-Leber-Brücke.

Auch von außen fällt das Café BilderBuch einem, wenn man die Akazienstraße entlang läuft einem nicht wirklich auf!

Aber wenn man schließlich das Café betritt, dann öffnet sich wahrlich eine Café- /Kaffeehauswelt wie aus einem real gewordenen Kaffeehausbilderbuch.

Das Café BilderBuch kann man nämlich wirklich in der Tradition der alten Wiener und Berliner Kaffeehaus-Tradition sehen – was natürlich im 21. Jahrhundert ein echtes Monarchie-Ausgeh-Relikt ist.

Schließlich ist die k.u.k.-Monarchie genauso lange vergangen wie das Deutsche Kaiserreich.

Dafür lässt das Café BilderBuch den alten Kaffeehausgeist aus dieser hochherrschaftlichen Zeit perfekt wiedererlebbar machen!

Denn seine wirklich außergewöhnliche, sehr stilvolle zusammengestellte Einrichtung (aus exquisiten Sofas, Tischen samt Regalen, in denen jede Menge antiker Bücher sich befinden) gepaart mit seiner imposanten Größe (etwa 250 Personen haben im unteren Sitzbereich Platz) versprühen gerade diese altmodische Kaffeehaus-Atmosphäre – wie sie etwa alte Dokumentarfilme oder Bücher erahnen lassen.

Hinzu kommt ein weiterer großer Genussfaktor – das äußerst leckere Feinschmeckerfrühstück (das auch noch wirklich einen sehr fairen Preis hat!).

Da das Café BilderBuch in, um, und um den Akazienkiez herum als DAS Kaffeehaus Berlins überaus bekannt ist und Frühstücks-Reservierungen dort nicht gemacht werden, sollte man am Wochenende auf jeden Fall sich zeitig dorthin auf den Weg machen – falls man dort noch einen Platz bekommen will und somit ein unvergessliches Erlebnis-Frühstück zusammen mit seinem Besuch zu sich nehmen möchte!

Übrigens lohnt sich ein Besuch des Café BilderBuchs absolut genauso – auch ohne Besuch ;-) . Ich spreche da nämlich aus eigener Erfahrung :-) !

Tagged with:
Okt 23

Wegen des für alle großen Fun-Faktors top für Gruppen: das Bowling

Eine meiner Meinung nach der entspanntesten und spaßigsten Sportarten, die man hier in Berlin ohne Weiteres ausüben kann, ist das Bowling.

Denn Bowling ist alles andere als anstrengend und macht immens gute Laune.

Schließlich ist Bowling ein Gruppensport, der in einer kuscheligen Kneipenatmosphäre ausgeübt wird.

Als just zwei Freunde von mir ihren Geburtstag fast gleichzeitig Geburtstag hatten, beschlossen diese nämlich ihren Ehrentag in einer Bowling-Bahn zu feiern, und zwar in dem Bowlingcenter „Neue City Bowling Hasenheide“.

Und obwohl ich ehrlich am Anfang ein wenig skeptisch war, weil ich Bowling fälschlicherweise mit dem viel langweiligeren Kegeln gleichsetzte, erlebte ich dadurch einen der spaßigsten Abende seit Langem.

Bowling rockt nämlich hammermäßig in der Gruppe. Ein Grund hierfür ist, dass die Wurfergebnisse mit der Bowling-Kugel superunterschiedlich sein können und ein Strike-Werfer bei seinen nächsten Versuchen auch schnell zu einem Null-Werfer mutieren kann – was natürlich entweder einen Super-Wow-Effekt hervorruft oder superkomisch wirkt.

Dass in der Regel die anderen Gruppenteilnehmer im Hintergrund anfeuern sowie coole Sprüche äußern, ist natürlich auch immens förderlich für den Fun-Faktor beim Bowling.

Und natürlich vor allem auch die Kneipenatmosphäre, die durch das Alkoholsippeln, das dunkle Spielfeld und die musikalische Hintergrundbeschallung entsteht.

Da man nun auch wie etwa im Bowlingcenter in der Hasenheide eher immer prolkomisch-lastige Musik zu hören bekommt und man zudem während bestimmter Spielrunden auch noch bei einem richtigem Wurf einen Special-1-Euro-+-Preis gewinnen kann – wird hierdurch zusätzlich auch noch die Spielgaudi erhöht.

Während des Spieles hatte jedenfalls jeder Spieler ein grenzenloses Lachen auf seinem Gesicht – und daher bedankten wir uns auch alle bei den Geburtstagkindern sehr euphorisch am Ende des Abends für die wirklich tolle Ausgehidee.

Gleichzeitig beschlossen wir, dass wir unbedingt in Kürze in einer anderen Bowling-Bahn, die es sehr zahlreich über die ganze Stadt verteilt gibt, dies unbedingt zu wiederholen, ebenfalls möglichst in der gleichen Gruppenstärke – und möglichst natürlich mit dem gleich hohen Fun-Faktor.

Tagged with:
Okt 20

Bei Ikea problemlos vorfindbar: sehr ansprechende Küchenmöbel

Die für mich am schwierigsten einzurichtende Wohnecke ist und bleibt der Küchenbereich.

Deshalb nehme ich dort nur ungern Veränderungen optischer Natur vor, da ansonsten meiner Meinung nach recht schnell wieder etwas unstimmig wirkt und man daher nicht so gerne sich darin aufhält.

Wenn aber die Kücheneinrichtung schon beträchtlich in die Jahre gekommen ist und der Tisch etwa stark ramponiert aussieht oder die Stühle langsam in sich zusammenkrachen, dann muss man einfach wohl oder übel auch im Küchenbereich ästhetische Veränderungen vornehmen.

Deshalb entschloss ich mich letzte Woche hierfür ein paar notwendig gewordene neue Anschaffungen zu kaufen.

Ja, neu sollten die Küchenmöbel deshalb sein, weil ich nicht bock hatte zum einen unzählige Rammschläden oder Flohmärkte aufzusuchen, um letztlich nur meine Zeit dort zu vergeuden – und zum anderen sollten die Einrichtungsgegenstände einfach ein bisschen länger halten als sonst sowie von Anfang an auch bereits schöner aussehen.

Als möglicher Ort, wo ich nun meine neuen Küchenmöbel finden könnte, viel mir spontan nur Ikea ein.

Denn als auch als Studi findet man dort jede Menge an Sachen, die auch für Nicht-Verdiener bezahlbar sind.

Zwar war ich mir ehrlich gesagt auch nicht wirklich sicher, ob ich bei Ikea auch etwas Gutes für meine Küche finden würde, aber ich schaute dort einfach trotzdem mal unter der Woche vormittags vorbei.

Da zu dieser Zeit einem quasi der ganze Ikea-Markt fast für einen alleine gehört, kommt schnell auf dem Gehrparcours zu seinen gewünschten Einkaufsbereichen.

Und ich muss sagen, dass ich wieder einmal auf Anhieb dort von den zu Gesicht bekommenden Ikea-Küchenmöbel sehr positiv überrascht war.

Schließlich fand ich sofort, ohne groß suchen zu müssen ein paar Stühle und einen Tisch für meine Küche, die mit top gefielen und auch wirklich preisfair waren.

Ikea hat nämlich auch gerade bei Küchenmöbel eine reichhaltige Auswahl, die absolut das Geschäftsimage widerspiegeln: günstige Preise für gewissermaßen Designermöbel!

Wie absolut richtig mein Ikea-Besuch und mein Küchenmöbel-Kauf dort war, stellte ich seitdem übrigens auch schon unzählige Male bei mir zuhause fest, da ich inzwischen um einiges lieber meinen Küchenbereich aufsuche als zuvor.

Tagged with:
Okt 17

Schon eine Institution in Neukölln: das tierisch gute „Tier“

Dass inzwischen Neukölln der absolute Berliner In-Bezirk ist, spiegelt sich auch ganz besonders in seiner äußergewöhnlichen facettenreichen Kneipenlandschaft wider.

Denn ständig machen immer noch neue Kneipen auf, so dass man schon langsam den Überblick verliert, wo sich „das“ oder „das“ angesagte Ausgehlokal befindet.

Hierbei sollte man aber keineswegs vergessen, dass gerade in der Weserstraße, dem Neuköllner-Kneipen-Epizentrum, bereits ein sehr tolles Ausgehangebot existiert!

Meiner Meinung nach sind dort sogar die besten Lokale – und auch mein Lieblingslokal!

Schließlich machte ja auch in der Weserstraße vor etlichen Jahren jetzt schon das inzwischen kultige „Ä“ auf, längst bevor der Begriff Kreuzkölln entstand und die ganze Hyper-Gentrifizierung des Stadtteils losging.

Die weiteren Kneipen, die dann darauf in der Weserstraße aufmachten, waren daher auch noch weit davon entfernt, schnell „hochgezogen“ zu einem neuen hippen Ausgehlokal zu werden.

Deshalb haben diese Länden in der Weserstraße wie etwa das „Koschlowski“, das „Fuchs & Elster“ oder natürlich das „Ä“ auch einen ganz besonderen innewohnenden Charme, da sie nicht vorwiegend aus Kommerzgründen entstanden – sondern vorwiegend aus Freude und der Leidenschaft ein neues alternatives Ausgehlokal ins Leben zu rufen.

Ein weiteres Lokal, das ebenfalls pure Leidenschaft versprüht und in dem es daher immer tierisch gut abgeht, sollte hier unbedingt auch noch erwähnt werden: „das Tier“ – mein Lieblingslokal.

Gleich gegenüber dem „Ä“ in einem ehemaligen indischen Restaurant befindet sich nämlich mit dem „Tier“ einer der gemütlichsten Läden Neuköllns.

Denn die Gesamtästhetik innerhalb dieses Ladens stimmt nämlich einfach supergut, da der Besitzer diesen wirklich mit viel Leidenschaft betreibt – und das inzwischen auch schon seit mehreren Jahren.

Und die zahlreichen Besucher, die allabendlich ins „Tier“ strömen fühlen sich daher auch immer tierisch wohl darin – sogar so tierisch wohl, wie ich etwa, dass sie immer lieber dorthin ausgehen, als in eine der mittlerweile unzähligen schnell hochgezogenen Neuköllner Kneipen.

Tagged with:
Okt 13

Berlin rockt für viele mittlerweile mehr als Paris und London.

Dass unsere Hauptstadt Berlin über die letzten Jahre ihren Metropolen-Charakter stetig erhöht hat und mittlerweile absolut auf Augenhöhe zu den großen europäischen All-time-favourite-Citys Paris und London ist, wurde mir durch das aktuelle Reisejournal von easyJet wieder einmal bewusst gemacht.

Denn ein Freund von mir hat es von einer gerade gemachten Reise mit der Billigflug-Airline mitgebracht und darin wurde Berlin in einem Zuge zu der französischen und der englischen Hauptstadt von seiner Attraktivität und Beliebtheit her genannt.

Und dass easyJet wirklich davon eine Ahnung hat, zeugt schon die Tatsache, dass diese Airline jede Woche zahlreiche Touristen in diese drei Metropolen fliegt – und Berlin hierbei sicherlich super im Trend liegt.

Schließlich habe ich ja auch noch den Zustand der Stadt vor ein paar Jahren vor Augen als Berlin noch ziemlich „out“ war und der Ist-Zustand derzeit ist total das Gegenteil.

Überall tigern nämlich Touristen herum – auch in der vor ein paar Jahren wirklichen teilweise No-go-Area Neukölln.

Daher kann man auch inzwischen gar nicht mehr so leicht ein billiges Hotel in Berlin finden, da die große Nachfrage auch die Hotelpreise nach oben hat schießen lassen.

Das ist übrigens auch ein Beweis, dass der Beliebtheitsgrad Berlins ähnlich hoch ist wie der von London oder von Paris

Jedoch ein Unterschied besteht hierin trotzdem noch: Man kann erst seit Kurzem nur noch recht schwer ein billiges Hotel in Berlin finden – in Paris und London ist das schon seit Langem so.

Die große Attraktivität und der große Trend-Charakter Berlins hat nun mal auch seinen Preis, aber dafür bekommt man aber auch viel, viel in Berlin dafür geboten – und zudem noch etwas absolut Einzigartiges.

Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die ebenfalls locker mit denen von Paris und London mithalten könnten, ist Berlin nämlich gerade deswegen so faszinierend – weil es über drei Jahrzehnte eine geteilte Stadt war.

Und das ist noch überaus oft innerhalb der Stadt allgegenwärtig zu sehen – und dieses Imposant-Zeitgeschichtliche können Paris und London definitiv nicht vorweisen.

preload preload preload

Featuring WPMU Bloglist Widget by YD WordPress Developer