Okt 29

Beim Ausgehen in Berlin hat man immer die Qual der Wahl

Was man an meinen bisherigen Blog-Artikeln, weil sie die verschiedenen spannenden Seiten Berlins aufzeigen, ebenfalls erkennen kann, ist, dass hier die Auswahl an attraktiven Erlebnis-Spots exorbitant hoch ist.

Man muss sich nur einmal z.B. auf zitty.de, der Onlinepräsenz einem der beiden großen Stadtmagazine Berlins, an einem x-beliebigen Tag anschauen, was hier so alles abgeht. Besonders als Neuling in der Stadt oder als Tourist wird man sich hierbei dann ungläubig die Augen reiben und sagen „Das ist ja verrückt, was hier los ist!“

Dabei hat man naturgemäß im Prinzip alle Ausgehfacetten wie in anderen Städten bloß um ein Zigfaches potenziert. So kann man selbstverständlich abends oder besonders gut am Wochenende in unzähligen supercoolen Berliner Kneipen herumstreunen, ohne dass man groß sich von A nach B nach C nach D und vielleicht wieder zurück nach A bewegt haben musste.

Aber in Sachen Nightlife bietet Berlin auch ein große Spektrum weiterer Top-Attraktionen, da man hier etwa wahnsinnig viele hochklassige Konzertveranstaltungen sich anhören kann sowie unglaublich viele extrem gute Theatervorführungen sich anschauen kann. (Denn Berlin ist nicht nur die Hauptstadt der Deutschen, sondern auch unsere Theaterhauptstadt, da es hier so viele Theater gibt wie sonst nirgendwo in Deutschland.)

Darüber hinaus kann man natürlich vieles, vieles, vieles, vieles, vieles anderes in Berlin allabendlich oder am Wochenende machen, so dass es einem in dieser Stadt garantiert niemals langweilig wird.

Daher ist aber das Studentendasein in Berlin auch etwas schwieriger als in anderen Städten Deutschlands. Schließlich ist ja gerade deswegen hier der Reiz der Möglichkeiten viel, viel reizender. :-(

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Okt 27

Ein optisches Highlight ganz besonders für Hauptstadt-Touristen: der Berliner Fernsehturm

Wenn man so wie ich schon ein Weilchen in Berlin lebt, dann weiß man sehr gut, wie verdammt groß diese Stadt doch ist. Falls man jedoch gewissermaßen als Tourist nach Berlin kommt, kann man nur die riesigen Ausmaße dieser Stadt erahnen.

Da ich nun letzte Woche Besuch aus meiner Heimat bekam, stand wieder einmal das absolute berlinerische Touristenhighlight auf meinem Sightseeing-Programm, wodurch man augenscheinlich sehen kann, in welch Riesenstadt man gelandet ist. Hiermit meine ich natürlich den faszinierenden Berliner Fernsehturm am Alex.

Jeder, der einmal nach Berlin kommt, wird von den dort befindlichen Bauwerken eines immer sofort aufgrund seiner Größe zu Gesicht bekommen. Denn der Berliner Fernsehturm ist mit fetten 368 Metern das höchste Gebäude Deutschlands – und auch aufgrund seiner sozialistischen Form her ein absoluter Hingucker.

Natürlich war mein Besuch auch schon von dem Alexanderplatz sehr angetan, aber als wir zum eigentlichen Highlight kamen, merkte ich schon, dass man damit bei jeglichen Touristen immer ins Schwarze trifft.

Gut, hier muss aber auch angeführt werden, dass der Berliner Fernsehturm auch zwei Nachteile aufweist. Der erste ist, dass man gerade am Wochenende schon eine Weile warten muss, bis man mit einem Fahrstuhl superrasant in die Höhe schießt. Der andere Nachteil wiegt etwas schwerer, da man mit 10 Euro 50 – ohne Studentenermäßigung – für Erwachsene nicht gerade von einem preisgünstigen Einlass sprechen kann. (Ich wurde jedoch zum Glück eingeladen. :-) )

Aber was nun jedoch ein Berlin-Tourist für sein Geld beim Besuch des Fernsehturmes bekommt, das ist Großstadtfeeling pur! Denn auf zwei Etagen hat man ein 360-Grad-Panorama vom Feinsten, sodass man soweit sehen kann, wie das Auge reicht! Und niemals endet hierbei die Stadt!

Und was hierbei auch noch sehr abgefahren ist, ist, dass die Kuppel sich zwei Mal in einer Stunde im Kreis dreht, kein Witz. Daher braucht man sich selbst eigentlich gar nicht zu bewegen, während man dort im Cafe sitzt, da man sich ja ständig um ganz Berlin herum dreht – und die faszinierende Aussicht niemals endet.

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Okt 24

Zu DDR-Zeiten schon am Boxi beheimatet: der „Feuermelder“

Da ich erst vor kurzem den überaus sehenswerten deutschen Film „Boxhagener Platz“ mir angeschaut habe, der über die ersten Jahre der jungen DDR in Ostberlin, genauer gesagt, über die ersten Ulbricht-Jahre in Friedrichshain am Boxi geht, war ich sehr, sehr überrascht, über eine ständig vor Ort eingeblendete Kneipe.

Denn der Namen dieser Kneipe war mir nämlich selbstverständlich bekannt. Schließlich war ich schon des Öfteren dort gewesen, und zwar im „Feuermelder“ am Boxi. Dass die Kneipe aber schon so lange existiert und somit die DDR-Zeit erlebt und auch überstanden hat, da war ich schon sehr überrascht.

Auf den ersten Blick lässt sich nämlich aus dem Innern überhaupt nichts davon ableiten, da der „Feuermelder“ vor allem erst einmal eine sehr urig eingerichtete Kneipe ist, die überaus groß ist (insgesamt hat die Kneipe nämlich vier Zimmer mit einem echt abgefahrenen Tresen) und die nahezu immer richtig harte Mukke spielt.

Gut, die Leutchen, die normalerweise in diesen Laden gehen, sind eher alternativ bis optisch schon sehr auffallend, das heißt viele Tattoos und Piercings vorweisend.

Aber, nur weil der „Feuermelder“ eine ganz klar linke Ausrichtung hat und somit auch um den Boxi und der in der Nähe befindlichen angesagten Simon-Dach-Straße absolut heraussticht, kann man anhand seines Interieurs und seiner Besucher nichts mehr wirklich Ostalgisches finden. (Auch die Bierpreise sind nicht mehr wirklich sozialistischer Natur.)

Wenn ich aber das nächste Mal wieder im „Feuermelder“ sein sollte, was bestimmt bald der Fall sein wird, da man dort wirklich sehr gut kickern kann (darüber hinaus kann man dort noch Billard-Spielen und Flipper), werde ich mich noch mal etwas genauer in dieser „historischen“ Kneipe umsehen. Vielleicht hatte ich ja nur einfach zu große Scheuklappen auf oder war zu sehr aufs Tischfußball-Spielen fixiert ;-) , so dass ich die DDR-Vergangenheit vor Ort nicht wahrnehmen konnte.

Auch bin ich natürlich beim nächsten Besuch gespannt, ob schon irgendwelche Filmfreaks an diesen Ort pilgern. :-)

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Okt 21

Ein Trip nach Berlin lohnt sich auch aus Fashion-Gründen

Berlins Look ist nicht nur außergewöhnlich und besonders bezüglich seiner Sightseeing-Seiten, sondern meines Erachtens gerade auch aufgrund seiner „modischen Seite“. Denn Berlin rockt in Sachen Mode mehr als jede andere Großstadt in Deutschland und ist auch deshalb absolut sehenswert.

Um sich einen guten Überblick zu verschaffen, wie facettenreich und kunterbunt die Modestadt Berlin von ihren Einwohnern her schon allein ist, muss man nur einen Streifzug durch einige zentrumsnahe Bezirke machen.

Und dann wird man sofort jegliche Modeformen von sehr stylish (beziehungsweise „overdressed“) über sehr individuell gekleidet („own styl“) und Otto Normalverbraucherstyl („H&M-und-Co-Styl“) bis non-stylisch (bzw. „superalternativ“) zu Gesichte bekommen.

Darüber hinaus werden einem natürlich ebenfalls die zahlreichen unterschiedlichen Shops oder Boutiquen als auch Secondhand-Läden auffallen, die gewissermaßen verantwortlich sind für den modischen Style Berlins.

Auch werden natürlich speziell Fashion Victims hierbei voll auf ihre Kosten kommen, da man auch ohne weiteres Labels finden kann, die etwa in den USA schon lange voll angesagt, bei uns aber eher noch ein Geheimtipp sind, wie etwa die Modekollektionen des Marc Jacobs, ein wirklich großer Designer.

Dass Berlin wirklich in Sachen Mode extrem rockt, zeigt sich auch sehr gut in bekannten Modemessen, die hier jedes Jahr stattfinden, wie etwa die sehr sehenwerte Fashion Week oder das sich ebenfalls sich sehr lohnende Bread & Butter. (Die Partys, die im Zuge dieser Modemessen steigen, rocken übrigens auch ganz schön ;-) .)

Obwohl ich mittlerweile auch schon ein Weilchen in Berlin lebe (und einen „own style mit einer overdressed-Note“ habe ;-) ), bin ich dennoch jedes Mal – wie ein Tourist – aufs Neue erstaunt, wie abwechslungsreich und somit faszinierend Berlin auch in Sachen Mode ist – und auch hierin niemals langweilig wird.

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Okt 19

Endlose Weiten und grenzenlose Ruhe: auf dem ehemaligen Flughafen in Tempelhof

Für Berliner (also unter anderem auch für mich) als auch für Stadt-Touristen ist ein Besuch des ehemaligen Flughafengeländes des Flughafens Berlin Tempelhof ein unvergessliches Erlebnis, da es inmitten des Hauptstadtzentrums eine riesengroße begrünte Freifläche zu bestaunen gibt.

Denn ab Mai 2010 ist das sogenannte Tempelhofer Feld, das sage und schreibe eine Größe von 386 Hektar umfasst, vollständig für jeden als gewissermaßen Parkfläche zugänglich – aber immer nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit. Schließlich wird das Tempelhofer-Parkgelände, worum ja immer noch rundherum ein Absperrzaun aus früheren Flughafen-Zeiten sich befindet, jeden Tag aus Sicherheitsgründen abgeschlossen.

Wenn man nun sich auf dem unbeschreiblich großen Tempelhofer Parkgelände befindet, wird man meines Erachtens eine unglaubliche Aussicht und eine unglaubliche Ruhe wahrnehmen – und das, obgleich man inmitten der mit Abstand größten Stadt Deutschlands ist. Daher erlebt man einen doppelten Wahnsinn im positiven Sinne, den man eigentlich nicht in Worte fassen kann, sondern vor Ort selbst erleben muss – oder vielleicht doch, aber nur durch einen Vergleich.

Denn das Gefühl, das dort bei einem erzeugt wird, ähnelt sehr stark dem immensen Freiheitsgefühl, das man hat, wenn man in den USA irgendwo „in the middle of nowhere“ steht. Da die grenzenlose Weite und die grenzenlose Ruhe nämlich einen losgelöst und frei von allem einen Umgebenden macht – und daher extrem wohltuend ist für das Gemüt.

Natürlich ist auch für sportliche Betätigungen die Parkanlage ideal, da man so schnell dabei keinem anderen auf den Fuß tritt. ;-) Deshalb kann man mich auch hin und wieder dort bei einer sportlichen Betätigung sehen. ;-)

Außer dem Flughafengelände sollte man, so finde ich, unbedingt auch einmal zumindest von außen das ehemalige Flughafengebäude gesehen habe, da es das größte zusammenhängende Gebäude in Europa ist – und somit auf eine andere Art genauso atemberaubend ist wie die Parkanlage.

Zusammen wird man dann auch noch einen sehr geschichtsträchtigen Ort besucht haben, da ja während der Berliner Luftbrücke die „Rosinenbomber“ dort gelandet sind.

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Okt 14

Ein ruinöses Haus aus der Gründerzeit lädt zur allwöchentlichen Elektroparty ein

Gerade vor ein paar Wochen hat ein wirklich außergewöhnlicher Club seine Sommerpause beendet und seine ganz besondere Partytür wieder für ein Mal am Wochenende geöffnet.

Den Laden, den ich meine, nennt sich kurz und knapp die „Villa“ – und ist schon allein aufgrund seiner Semi-Legalität einen Besuch wert. Denn jeder Gast, der an der Landsberger Alle, Hausnummer 54, schräg gegenüber dem SEZ dort in den Schuppen hineinkommt, ist ein temporäres Vereinsmitglied der Veranstalter in dieser „Elektro-Begegnungsstätte.“

Hier kommt jedoch ein kleines, wenn auch leicht lösbares Problemchen auf. Man kommt nämlich nur an den Türstehern vorbei, bei Nennung eines DJs oder Live-Acts, der auch am selben Abend vor Ort sein Können unter Beweis stellt.

Falls man nun zum ersten Mal in die „Villa“ möchte und daher noch nicht im E-Mail-Verteiler ist und auch nicht auf DER Augehseite Berlins, restrealität, Mitglied ist, kann man den „musikalischen Türöffner“ auch dort problemlos durch andere in der Schlange Wartende erfahren.

Nach dem obligatorischen Mitgliedsbeitrag von 10 Euro wird man dann – so denke ich zumindest – eine sehr gute Vorstellung bekommen, wie früher zur Nachwende-Zeit die Partys im Ostteil von Berlin abgingen.

Schließlich ist im Innern der „Villa“ alles superstark heruntergekommen und ruinös sowie mit Graffitis versehen – und damit so was weit weg von chic wie etwa beim Stylo-Club „Weekend“ am Alex.

Neben dieser optischen Ausnahmeerscheinung bekommt man noch auf den beiden Floors, die sich im Erdgeschoss und im 1. Stock befinden, stets hochfeinen Elektro zu höhren, ebenfalls recht oft dazu noch einen qualitativen Live-Act.

Natürlich dürfte klar sein, dass, wenn man in die „Villa“ gehen sollte, um wirklich einen Top-Club abseits des Mainstreams erleben möchte, das Publikum auch alles andere als Mainstream ist. Daher wird man dort sicherlich auch das kommende Wochendene keine overdressten Leutchen sehen. ;-)

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Okt 11

„Zwangsarbeit – die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“: in memoriam großen menschlichen Unrechts

Dass unter den Nationalsozialisten und während des 2. Weltkrieges unglaubliches Gräuel und Elend vielen Menschen angetan wurde, wird immer meines Erachtens eine extrem traurige Geschichte und die größte Menschheits-Tragödie im 20. Jahrhundert bleiben.

Dabei wird oft vergessen, dass nicht nur unzählige Menschen in Konzentrationslagern umkamen oder an der Front fielen oder durch das Dauerbombardement der Alliierten ihr Leben ließen, sondern auch jede Menge an Zwangsarbeitern. Diese gehören leider auch zu allen Opfern des 2. Weltkrieges dazu.

Aber alleine schon der Sachverhalt der Zwangsarbeit an sich, dem über 20 Millionen Menschen nachgehen mussten, ist ein sehr erschütterndes und inhumanes Phänomen des 3. Reiches und seines hervorgerufenen Weltkrieges.

Die erste wirklich große Ausstellung, die sich endlich diesem Thema widmet, findet in dem hierfür sehr passenden „Jüdischen Museum“ in Kreuzberg statt. Schließlich mussten ja gerade die Juden am meisten – bevor sie in der Regel  ins KZ kamen – oftmals eine Art eigenen Henkersdienst leisten.

Und wenn man nun durch die ohne Wenn und Aber sehr unter die Haut und berührende Ausstellung geht, wird einem gerade aufgrund der eindringlichen Fotos der wirklich elend behandelten Menschen noch einmal klar, dass Krieg und die damit verbundenen Kriegszustände IMMER eine superschmutzige Sache sind.

Ich muss zwar zugeben, dass ich natürlich besonders in der Schule über die Unmenschlichkeit der Nazis speziell bei Juden sehr aufgeklärt wurde, aber noch einmal die fiesen Demütigungen konkret an Bilddokumenten zwangarbeitender Menschen zu sehen, ist auf genau die gleiche Weise brutal erschütternd.

Wenn man nämlich in diese traurigen und gepeinigten Gesichter schaut, die oftmals auch noch Kindergesichter waren, dann weiß man sofort, wie schlimm ihre damalige Lebenssituation war – nämlich genauso schlimm wie bei allen die unter den Nationalsozialisten im 3. Reich leiden mussten.

Und deshalb ist diese Ausstellung im Jüdischen Museum Zwangsarbeit – die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“: in memoriam großen menschlichen Unrechts auch so wichtig, da sie noch einmal von einer anderen, leider bisher sehr vernachlässigenden Seite aufzeigt – was Inhumanität im Allgemeinen bedeutet.

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Okt 08

Das KaDeWe ist ein Einkaufstempel sondergleichen

Auch wenn ich nicht gerade zu den großen Einkaufs- und Shoppingnerds gehöre, so gehe ich trotzdem regelmäßig zum Einkaufen in ein ganz bestimmtes Kaufhaus: in das KaDeWe – das Kaufhaus des Westens.

Denn schon allein die stetig wechselnde und sehr kunstvoll gestaltete Dekoration im Eingangsbereich ist echt eine optische Wucht, woran man die Besonderheit dieses Kaufhauses bereits sehen kann.

Gut, das, was man von Anfang an sehr stilvoll im KaDeWe zu Gesichte bekommt, ist nicht nur hochwertig – sondern auch nicht gerade billig. Aber dafür ist es auch absolut sein Geld wert.

Egal, ob es sich um Kleidung, Schmuck, Elektrogeräte oder Essen handelt, alle Produkte liegen eher im oberen Preis- aber auch Qualitätssegment.

Auf den 7 Etagen des KaDeWes, die wirklich für ein Kaufhaus extrem großräumig sind, ist auch deshalb einkaufen deluxe angesagt, weil es hier so viele verschiedenartige Produkte zu bestaunen gibt, die man oftmals auch so schnell in Deutschland kein zweites Mal mehr findet.

Daher schlendert man immer normalerweise sehr lange im KaDeWe herum – und staunt und staunt und staunt – wie in einem Art Museum oder Tempel über alles vor einem sich Offenbarende.

Irgendwann ist man dann in der 6. Etage angelangt, in der Feinkostabteilung. Hier wird man nicht nur visuell verzaubert, sondern auch von den vielen edlen einen umgebenden Gerüchen. In der 7. Etage kann man schließlich in dem kaufhauseigenen Restaurant ein Erlebnis-Päuschen einlegen und einen Kaffee trinken oder eine Kleinigkeit essen.

Für Berliner, Wahl-Berliner und Touristen ist das KaDeWe ein sehr lohnenswerter Verkaufsort – auch besonders wenn man ein originelles und qualitatives Geschenk sucht. Aber auch wenn man nichts kaufen sollte, ist der Besuch aufgrund des Erlebnisfaktors sehr, sehr zu empfehlen.

Mit ein wenig Glück läuft man etwa in der Feinschmeckerabteil sogar noch einem Prominenten über den Weg, da auch VIPs gerne Erlebnis-Shopping machen. So bin ich z.B., während ich dort nach einer guten Flasche Wein gesucht habe, einmal Roberto Blanco über den Weg gelaufen. :-)

Wenn man dann nach dem KaDeWe-Besuch immer noch nicht genug haben sollte vom Erlebnis-Shopping, dann sollte man unbedingt noch den direkt vor seiner Nase sich befindenenden Kurfüstendamm entlanggehen – der Shopping-Meile schlechthin in Berlin. ;-)

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Okt 06

Jede Ausstellung ein Highlight: im Martin-Gropius-Bau

Wer einmal die Freude gehabt haben durfte eine Ausstellung im Martin-Gropius-Bau besucht zu haben, der wird dieses Ausstellungsgebäude  – wenn er in Berlin ist – sicherlich immer wieder frequentieren.

Denn nicht nur das Renaissance-Gebäude, das bereits 1881 vom namensgebenden Architekten als Kunstgewerbemuseum eröffnet wurde, ist sowohl innen als auch außen ein stets faszinierender Hingucker – sondern jede seiner Ausstellungen.

Im Moment kann ich nur wärmstens folgende empfehlen: „Teotihuacan – Mexikos geheimnisvolle Pyramidenstadt“ – die ich mir selbst letztes Wochenende angesehen habe.

Mit über 450 authentischen Objekten von der untergegangenen antiken Riesen-Stadt Teotihuacan, die zwei- als auch dreidimensionale Kulturgegenstände wie z.B. bizarre fremdländische Malereien oder wunderschön gearbeitete Gefäße umfassen, durchlebt man eine unvergessliche mystische Zeitreise.

Augenscheinlich wurde mir auch durch die zahlreichen Kunstgegenstände vor Augen geführt, was für eine große Hochkultur die damals mit Abstand größte Stadt auf dem amerikanischen Kontinent war – ohne dass jemand in Europa oder Asien davon wusste.

Ein wenig musste ich hierbei auch an meinen vorletzten Ausstellungsbesuch im Martin-Gropiuns-Bau denken – der sensationellen Frida-Kahlo-Ausstellung. Schließlich waren damals im gleichen Gebäude die vielen herausragenden Bilder der mexikanischen Kultmalerin – und Frida Kahlo hat ja unmittelbar dort gewohnt, wo sich das riesige Teotihuacan befand.

Abgesehen davon, dass beide Ausstellungen ein absolutes Kunst-Highlight darstellen, unterscheiden sie sich jedoch fundamental von der Wartezeit. Denn den großen Haken an der famosen Ausstellung zu Frida-Kahlo musste ich schmerzhaft am eigenen Leibe kennen lernen, als ich über drei Stunden für den Einlass warten musste. Bei der jetzigen Teotihuacan-Ausstellung kam ich sofort rein.

Als Student kommt man übrigens für echt faire 7 Euro in jede Ausstellung im Martin-Gropius-Bau und das, was man dafür bekommt, ist – Kunst in Vollendung. Denn wenn man im Martin-Gropius-Bau ist, ist man jedes Mal voll und ganz in eine einzigartige Kunstwelt eingetaucht, die einen vollkommen über mehrere Stunden nicht mehr loslässt.

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