Jan 28

Die einstige Hauptstadt Preußens wahrnehmen: mit einem Spaziergang durch Mitte

In keinem Stadtteil Berlins bekommt man so konzentriert preußische Baukunst zu Gesicht als in dem Bezirk Mitte.

Denn hier befinden sich auf einer recht überschaubaren Fläche Top-Sightseeing-Bauwerke aus der prunkvollen Preußenzeit Berlins.

Wenn man seinen Spaziergang durch die einstige Reichshauptstadt auf der Museumsinsel beginnt, dann findet man gleich ein überaus klassizistisch wirkendes Gebäude-Ensemble vor.

Schließlich ist diese seit 1999 Teil des UNESCO Weltkulturerbes und der Anblick der fünf dort von der Spree befindlichen Museen (Altes Museum, Alte Nationalgalerie, Bode-Museum, Neues Museum und Pergamonmuseum) vermitteln sofort, warum die Museumsinsel absolut zurecht diese hohe ästhetische Ehrerbietung erhielt.

Von der Museumsinsel über den schönen Lustgarten, wobei man am monumentalen Berliner Dom vorbeiläuft, kommt man dann direkt auf die Prachtstraße Unter den Linden, Berlins prunkvollster Straße.

Diese Straße ist nämlich eine absolute Flaniermeile, da man in ihrer Mitte, flankiert rechts und links von Linden-Bäumen (und dann den Autostraßen), eine 1,5 Kilometer lange Gehfläche hat.

Hierbei kommen einem mit dem Zeughaus, der Neuen Wache, der Staatsoper, der Humboldt Universität, dem Hotel Adlon und schließlich dem Brandenburger Tor hochästhetische Baukunst-Werke zu Gesicht.

Wenn ich mit Besuch aus der Heimat diese atemberaubende Geh-Etappe zurückgelegt habe, laufe ich mit meinem voll und ganz beeindrucktem Anhang durch die Friedrichstraße, bis ich auf der Höhe des Gendarmenmarktes bin.

Denn der Gendarmenmarkt ist der schönste Platz Berlins, da die auf ihm befindlichen Gebäude (das Konzerthaus, der Deutsche Dom sowie der Französische Dom) in Kombination mit den Freiflächen meiner Meinung nach (und der Meinung vieler anderer ;-) ) ästhetischer nicht sein könnten.

Damit man den ästhetischen Genuss quasi richtig abrundet, bietet es sich dann an direkt am Gendarmenmarkt in einem der zahlreichen Cafés ganz entspannt ein Getränk zu sich zu nehmen – und sich aufgrund seiner in sich tragenden Freude noch ein wenig über das ästhetisch wertvolle Berlin zu unterhalten.

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Jan 26

Ein Besuch im Berliner Zoo geht wahrlich „tierisch“ ab

Inmitten des Berliner Stadtbezirks Tiergartens befindet sich unweit des Ku’damms, genauer gesagt am Hardenbergplatz, der Berliner Zoo – ein spektakuläres Tiergehege inmitten der Hauptstadt.

Das mit 35 Hektar große Areal des Berliner Zoos beheimatet mit ungefähr 15.000 Arten nämlich die größte Artenvielfalt eines Zoos überhaupt.

Daher gibt es dort außerordentlich viele exotische Tiere zu bestaunen, wobei am meisten die größeren Vierbeiner wie Elefanten, Nashörner, Flusspferde und Giraffen sowie die wesentlich gefährlicheren Wildkatzen wie Löwe oder Tiger bei den Besuchern auf großes Interesse stoßen – als auch speziell für die kleineren Besucher die Affenkäfige.

Aber natürlich auch Knut, der bekannteste Eisbär der Welt, der inzwischen aufgrund seiner ausgewachsenen Größe alles andere als „knuddelig“ ist, gehört zur Hauptattraktion des Berliner Zoos genauso wie Bao Bao, der ein großer Pandabär ist.

Da der Berliner Zoo sehr großflächig angelegt ist, befinden sich viele Tierarten in enorm großen Gehegen, so dass man zumindest als Besucher auch das Gefühl vermittelt bekommt, dass die Tiere weitestgehend artgerecht gehalten werden.

Was mich neben den unglaublich vielen verschiedenen Tierarten noch sehr am Berliner Zoo fasziniert, ist, dass die zahlreichen dort befindlichen Bauwerke stets im Stile des Ursprungslandes der jeweils zur Schau gestellten Tiere nachempfunden wurden.

Daher findet man im Berliner Zoo sowohl eine große „tierische“ als auch architektonische Exotik.

Was ich ebenfalls super abgefahren im Berliner Zoo finde, ist das ebenfalls dort beheimate „Aquarium“, das man in Kartenpreis-Kombination oder getrennt besuchen kann.

Denn die atemberaubende Exotik die man im Freien zu Gesichte bekommt, findet man hier bei unglaublich vielen Fischen und Reptilien in Aquarien vor – aber auch bei vielen Spinnen- und Insektenarten in Terrarien.

Deshalb kann man über den Berliner Zoo mit Fug und Recht Folgendes sagen: ein Besuch dort rockt bei weitem nicht nur wegen Knut & Bao Bao. :-)

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Jan 20

In Marzahn und Hellersdorf: DDR-Plattenbaukunst in Reinform

Wenn man heutzutage in Berlin noch wahrhafte DDR-(Bau-)Geschichte der auf jeden Fall unschönen Art sehen möchte, dann ist eine quasi Sightseeing-Tour in die Bezirke Hellersdorf und Marzahn bestens dafür geeignet.

Denn die weit, weit, weit außerhalb des Stadtzentrums liegenden ehemaligen Ostberliner-Stadtteile bestehen hauptsächlich aus DDR-Plattenbauten.

Daher kommt man aus dem Staunen nicht heraus, da diese Plattenbau-Siedlungen am Stadtrand von Berlin vor allem eines sind: super hässlich – aber trotzdem auch historisch wertvoll.

Schließlich sind sie auch Zeugnisse großangelegter am Reißbrett entstandener DDR-Baugeschichte – und heutzutage leider auch die Elendsviertel schlechthin von der Hauptstadt.

Wenn ich jedenfalls mit Besuch oder alleine eine morbidere Sightseeing-Tour machen möchte, fahre ich entweder mit der S-Bahn oder der U5 in die beiden extremen Problembezirke mit der unvergesslichen Baustruktur.

Und ich habe auch stets großen Erfolg mit meiner Special-Tourismus-Entscheidung, da ich  während der Plattenbau-Erkundung immer Äußerungen wie „wow, unglaublich, krass, heftig, bizarr“ vernehme.

Aber die Meinungen sind hierbei auch trauriger Natur, denn man ist sich sogleich auch bewusst, dass hier ja auch Menschen wohnen – was alles andere als eine Freude ist.

Trotzdem entgegne ich dann immer, dass es solche in Anführungszeichen großangelegten Bausünden ungefähr gleichzeitig auch zu genüge in Westdeutschland gab und immer noch gibt – und auch dort leben heutzutage noch viele, viele Menschen.

Spätestens wenn es dunkel wird, sollte man jedoch die Heimreise bzw. den Nachhauseweg einschlagen, da die Kriminalitätsrate in Hellersdorf als auch in Marzahn enorm hoch ist – da vielfach auch wesentlich härtere Jungs als auch Mädchen dort wohnen als die überaus bekannte Cindy – die ja das leibhaftige Comedy-Personen-Klischee der beiden Berliner Problembezirke ist.

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Jan 18

Indoor-Minigolf mit Schwarzlicht–Ambiente: im Görlitzer Park direkt neben dem „Edelweiß“

Seit Juli 2010 hat Berlin eine neue Indoor-Sportbetätigungs-Attraktion mehr, die sich jedoch von anderen konventionellen gleich doppelt abhebt.

Denn zum einen ist die Sportart, die man Indoor ausüben kann, außergewöhnlich, da es sich hierbei um Minigolf handelt, zum anderen sind die Räumlichkeiten unglaublich abgefahren, da sie mit Schwarzlicht illuminiert werden.

Als ich letztes Wochenende mir selbst mit Freunden Berlins einzige Schwarzlicht-Minigolfanlage angeschaut habe, die sich im Görlitzer Park im Untergeschoss des Parkcafés Isa Mitz (das wiederum direkt neben dem Café Edelweiß ist ;-) ) befindet, waren wir alle schlichtweg baff.

Denn noch, bevor man dort mit dem Spielen auf dem 18-Bahnen-Parcours anfängt, muss man erst minutenlang sich die sehr psychedelisch wirkenden und durch das Schwarzlicht extrem hervorstechenden 3-D-Animationen an den Wänden unentwegt anschauen.

Die wie Graffiti aussehenden Bilder sind nämlich allesamt von sehr begabten Künstlern gemalt worden und haben auf jeden Fall einen – im wahrsten Sinne des Wortes – augenscheinlich sich offenbarenden künstlerischen Anspruch.

Damit der psychedelische Effekt noch stärker zum Tragen kommt, läuft die ganze Zeit über in einem recht hohen Dezibelbereich Elektro- als auch Indie-Musik.

Während ich dann mit meinen Freunden alle Spiel-Bahnen durchlaufen habe, fühlten wir uns alle die ganze Zeit über in einer ganz besonderen Kunstinstallation und hatten nebenbei auch noch super viel Spaß – was will man mehr.

Eine Parcours-Runde in dieser absoluten Ausnahme-Sportanlage kostet für Erwachsene übrigens nur faire 4 Euro 50 – wobei jeder garantiert seinen Spieltrieb voll ausleben kann und zusätzlich noch ein psychedelisches Spielerlebnis garantiert ist.

Da die Minigolfanlage gerade sehr ausgebucht ist, sollte man jedoch unbedingt vorher telefonisch reserviert haben, damit nicht vor der ersten Runde quasi das Licht wirklch abgedreht wird… ;-)

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Jan 13

Ein Sportlerherz kommt bei einem Berlin-Besuch ganz bestimmt auf seine Kosten

Dass Berlin bei dem Deutschen liebstes Kind, dem Fußball, ein großes Vereinsangebot und somit auch Fußballspiele-Angebot vorweist, ist nichts Neues (falls doch, kann man einen früheren Blog-Artikel von mir dazu lesen ;-) )

Denn in der Hauptstadt gibt es bekanntermaßen neben vielen West- auch zahlreiche Ost- und türkische Fußball-Vereine.

Darüber hinaus hat Berlin aber auch noch ein sehr großes Spektrum an anderen Mannschaftssportarten zu bieten, die im Prinzip genauso professionell geführt werden wie die populärsten Fußball-Vereine der Stadt.

Schließlich beheimatet Berlin den lange Zeit über Abonnement-Meister im Basketball, Alba Berlin, oder den Eishockey-Meister von 2008 und 2009, die Eisbären Berlin.

Seit diesem Jahr machen aber vorwiegend das Handballteam, die Füchse Berlin, große sportliche Schlagzeilen, da sie zu Beginn der Halbserie die Tabelle angeführt haben und derzeit immer noch die dritte Tabellenposition inne haben, obwohl sie noch nicht lange in der Handballbundesliga spielen (seit 2007/2008 nämlich).

Wer eher ein Sportfan von Volleyball oder gar Wasserball ist, der kommt in Berlin aber auch diesbezüglich zu genüge auf seine Kosten, da Top-Vereine aus der Volleyball- und der Wasserballliga natürlich ebenfalls aus der Hauptstadt kommen.

Bei mir ist es ja eher so, dass ich ein klares Fußballherz in mir trage, das hauptsächlich beim Anblick des runden Sportgerätes viel höher und damit viel heftiger schlägt.

Trotzdem bin ich aber auch neugierig bezüglich anderen Sportarten, wobei meine Neugier ganz klar über die Regelkunde hinausgeht. ;-)

Daher habe ich mir auch schon einmal ein Spiel von Alba Berlin live vor Ort in der Max-Schmeling-Halle angeschaut, wobei ich echt verblüfft war, was für ein Spektakel dort abging und wie die Halle gewissermaßen brodelte.

Deshalb habe ich mir auch vorgenommen, in naher Zukunft meinen Live-Mannschaftssportarten-Horizont noch mehr zu erweitern – auch wenn mein Herz weiter immer und ewig für die mich Königssportart Fußball schlagen wird.

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Jan 10

Eine quasi Wasser-Flaniermeile: der Landwehrkanal

Eine sehr angenehme Art durch verschiedene Stadtteile Berlins zu schlendern, ist entlang des Landwehrkanals – eines gewissermaßen künstlichen Seitenarmes der Spree.

Denn aufgrund seiner großen Länge von etwa 11 Kilometern und seines zentralen Verlaufs durch die zentrumsnahen Bezirke Charlottenburg, Tiergarten, Kreuzberg und Neukölln kann man sehr viel und vor allem sehr schönen Berliner Lokalkolorit sehen.

Hierbei ist es natürlich egal, von welcher Seite des Kanals man mit seiner Flanier-Erkundung anfängt – oder nur einen bestimmten Abschnitt abläuft. Schließlich gibt es wirklich viele attraktive Facetten der Stadt zu sehen.

Meine Landwehrkanal-Highlights sind hierbei ganz klar das noch etwas unbekanntere, da abgelegenere Weigandufer in Neukölln und das ebenfalls in Neukölln befindliche Maybachufer bzw. das gegenüberliegende Paul-Linke-Ufer, das zu Kreuzberg gehört (der Landwehrkanal bildet nämlich hier die Bezirksgrenze).

Am meisten beliebt, ganz besonders zur Sommerzeit, ist die nicht allzu weit davon entfernte Ecke um die Admirals-Brücke – vielleicht der schönste Spot am Landwehrkanal.

Der weitere Verlauf entlang des Planufers von Kreuzberg über den Tiergarten nach Charlottenburg hat aber auch noch viel zu bieten, wie etwa das „alte Zollhaus“, den “Urbahnhafen”, das “Deutsche Technikmuseum” oder den “Potsdamer Platz” – wo ich aber auch sehr oft spazieren gehe oder im Sommer im grünen Gras relaxe. ;-)

Wer übrigens keine wirkliche Lust an langen Spaziergängen hat, der kann die künstliche Wasserstraße des Landwehrkanals auch problemlos per Touristen-Schiff zurücklegen – was sich meiner Meinung nach genauso lohnt, da die Lokalkolorit-Perspektive eine ganz andere ist.

Dafür kostet diese Landwerkanal-Perspektive aber auch etwas, dafür kann man dann in der Regel aber gleich auch noch die Spree-Perspektive kennen lernen – und noch ganz viele andere Berlin-Sehenswürdigkeiten.

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Jan 07

Prunk und Glanz auf Supertopniveau zu exorbitanten Preisen: im Hotel Adlon Kempinski Berlin

Wenn man in Berlin zu Besuch ist, dann gehört beim obligatorischen Sightseeing entlang der Prachtstraße Nr. 1 der Hauptstadt, Unter den Linden, auch das dort befindlich Hotel Nr. 1. Deutschlands mit dazu – das Hotel Adlon Kempinski Berlin.

Denn was man in den Innenräumen dieses riesigen Hotel-Komplex-Kolosses zu Gesichte bekommt, zeigt einem unumstößlich die Macht des Geldes im ästhetisch-prachtvollen Sinne.

Schließlich ist alles im Adlon, das die Hotelkategorie 5-Sterne-Plus besitzt, superkrass chic und superkrass edel – so dass man unumstößlich einen Luxusflash (im positiven und negativen Sinne – ganz wie man tickt ;-) ) vom luxuriösestem Hotel Deutschlands bekommt.

Als ich das erste Mal mit heimatlichem Besuch dort war, fühlten wir uns von diesem bombastischen Luxus fast wie erschlagen, da man als Otto Normalverbraucher natürlich ganz, ganz andere Standards gewöhnt ist.

Trotzdem gefiel es uns etwa durch die dort ansässigen Boutiquen oder den Hotelbereich zu gehen und ständig aufgrund der anderen, uns bisher verborgenen prunkvollen Welt ständig mit offenen Mündern zu gaffen.

Was wir sahen und was man dort immer noch zu sehen bekommt, ist aber auch monsterkrass vom Angebot her: Zwar ist das Adlon mit seinen 382 Zimmern noch teilweise im oberen Durchschnitt liegend, aber wegen seiner dort über die Maßen großen Gastronomie- und Veranstaltungsräumlichkeiten monsterkrass. Hierbei muss man berücksichtigen, dass der Ausbau des Hotels mit den zusätzlichen Lokalitäten Adlon Residenz und Adlon Palais den vorher eh schon XXL-Bau zum XXXL-Bau gemacht haben.

Auch nachtaktive Partygänger mit einigermaßen dickem Geldbeuten können im Adlon mächtig Spaß haben, da dort auch ein After-hour-und-Krawatten-Club namens „Felix“ zum Schwofen „de luxe“ einlädt.

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Jan 05

Nicht nur bei Vegetariern überaus beliebt: Mo’s Imbiss

Wenn ein fanatischer Fleischesser der Meinung ist, dass eine fleischlose Kost nicht wirklich lecker sein kann, dann gibt es in Berlin definitiv einen Ort der diese Aussage widerlegen wird, nämlich Mo’s Imbiss in der Gräfestraße in Kreuzberg.

Denn der vegetarische Imbiss (in dem es zudem keine Alkoholika gibt ;-) ) ist zurecht mittlerweile stadtbekannt wegen seiner hammermäßig lecker schmeckenden Falafeln. Darum ist auch folgender Onliner unterhalb des Namenschildes konsequenterweise absolut richtig gewählt: „The king of falafel“.

Wenn man nun aber aufgrund des wirklich kleinen Imbissbereiches (bei dem der Kundenbereich etwa 6 Quadratmeter umfasst) Mo’s Imbiss in der Gräfestraße nicht sofort finden sollte, dann muss man nur nach einem großen Pulk Menschen Ausschau halten, da diese stets davor auf ihre göttliche Falafel oder ihr anderes vegetarisches Gericht warten.

Und das dauert leider hier aufgrund der hervorragenden Zubereitung und aufgrund der 1-Personen-Personalpolitik schon mal länger als 30 Minuten. Denn die Betreiber von Mo’s Imbiss, ein Ehepaar aus Tschetschenien, hat ganz klar ihr eigenes Arbeitstempo – das bisweilen schon etwas meditativ wirkt.

(Ich muss leider zugegeben, dass ich schon des Öfteren gerade im Sommer so lange auf meine Traumfalafel warten musste. Da aber gleich nebenan ein Getränkeladen ist, kann man die Wartezeit gewissermaßen ja mit einem erfrischenden Drink verkürzen.)

Dafür lohnt sich aber auch stets das Warten, denn die einem gereichte Falafel (aber auch der Haloumi) ist eine einzige Gaumenfreude – und das wird auch jeder Fleischesser neidlos anerkennen (und vielleicht dadurch peu à peu sogar zum Vegetarier werden, wie ich zum Beispiel ;-) ).

Da Mo`s Imbiss übrigens seit gut einem halben Jahr expandiert hat und eine Filiale in der Urbanstraße (unweit des Hermannplatzes) eröffnet hat, (in der fortan nur der Ehemann arbeitet), hat man eine adäquate Falafel-Gourmetalternative vom Allerfeinsten. Hinzu kommt, dass man dort auch noch Pizzen feilgeboten bekommt – aber das Warten dort aufgrund der noch meditativeren Arbeitsweise leider sogar noch länger dauert. :-(

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