Okt 09

Herbstmode für den Herrn

Schick aussehen in Berlin, das gehört zum Stadtbild quasi dazu. Ganze Straßenzüge wurden inoffiziell umbenannt, ob der vielen schönen Menschen, die sich hier gern von ihrer besten Seite zeigen. Die Kastanienallee in Prenzlauer Berg ist ein gutes Besipiel. Zum schicken Understatement gehören auch die zahlreichen Modeblogs, in denen gern und freizügig über neueste Trends und Errungenschaften berichtet wird. Unglaublich spannend und inspirierend sind die Streetstyle Geschichten, die es gibt und natürlich auch die ganz persönlichen Blogs.

Hier findet man immer Inspiration für den neuesten Look, tolle neue Schuhtrends und ganz aktuell natürlich Schönes für den Herbst. Anders als in Modemagazinen kann man hier viel unmittelbarer neue Strömungen und Ideen entdecken. Dass ist authentisch und macht Spaß und ist viel weniger Modediktat à la In & Out. Was wirklich angesagt ist, wie sich Zeitgeist momentan definiert, kann man ebenso in den Bars, Kneipen und Clubs der Stadt sehen. Die regelmäßig zwei Mal im Jahr stattfindenden Modewochen sind da als eine Art natürlicher Weiterentwicklung zu sehen und ziehen internationales Publikum an.

Mode ist immer ein wenig anders, nicht immer konventionell, oft sehr tragbar und aussergewöhnlich. So wie die Bewohner unserer Stadt. Und so, wie man beispielsweise hier, in den liebevoll gestalteten Spots sehen kann. Mitten in Berlin gibt es nämlich auch Unternehmen, die sich der Mode, hier vor allem den Schuhen, aus persönlicher Leidenschaft verschrieben haben. Der kreative Input, der hier herrscht, äußert sich auf ungemein vielfältige Weise, wovon letztlich alle profitieren können: Berliner, Zugezogene, Touristen, Veranstalter und Modehäuser.

[IMG © flickr / twentymindsomething cc]

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Jan 27

Die Beliebtheit der deutschen Hauptstadt ist ungebrochen. Das führt dazu, dass immer mal wieder ihr Abgesang  prophezeit wird. Sei es von Menschen, die in weniger beliebten Städten Zuhause sind, sei es von zugezogenen Berlinern, die jetzt um ihre Ruhe fürchten.

Berlin Tourismus Marketing Logo

So wird zu Promotionzwecken derzeit ein international bekannter münchener Filmregisseur mit den Worten zitiert, dass man in der bayerischen Hauptstadt mittlerweile niemanden mehr treffe – es seien schließlich alle in Berlin.

Zeugnisse dieser Art gibt es viele und die zahlreichen Möglichkeiten, die Berlin bietet, um auszugehen, lassen vermuten, dass sie wahr sind.

Das Nachtleben in Berlin ist alles, nur nicht eintönig. Um Freunde zu treffen, entschließen sich viele, zunächst den Bezirk festzulegen – erst danach wird entschieden in welche Lokalität es gehen soll.

Dies ist der Vielfalt, aber auch den verschiedenen Images geschuldet, die die einzelnen Stadtteile haben.

Bestimmte Bars funktionieren nur in einem Bezirk; Versuche, mehrere Arten von “Filialen” zu etablieren, würden vermutlich nicht funktionieren.

Ein mutiger Gastronom hat versucht, seine Kneipe mit ausgesprochen touristischem Angebot in einem eher alternativen Teil zu betreiben und leidet nun unter mangelnden Besucherzahlen.

Dennoch verwundert die Zahl der Neueröffnungen immer wieder. Und das Angebot besticht oft durch seine Unkonventionalität.

Tanzen in alten Gewölbekellern tief unter der Erde? Kein Problem in Berlin.

Wer Spaß haben will und sich auch nicht vor größeren Ansammlungen von Berlinbesuchern scheut, dem sind die Clubs in Mitte oder in Spreenähe in Kreuzberg zu empfehlen.

Sicher sein dürfte, dass Ausgehen in Berlin nicht langweilig wird – und sicher wird man hier mehr Menschen treffen als derzeit in München. Zumindest, wenn man dem Herrn Regisseur Glauben schenken darf.

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Dez 28

Im Westen bzw. Kreuzberg und Neukölln geht abends mittlerweile der meiste Berlin-Punk ab…

Wie die Zeiten sich doch ändern und wir uns in der Zeit ändern -  kann man am besten in der Hauptstadt Berlin sehen!

Denn über Jahre nach der Wende war ausschließlich der Osten der Stadt hip und die Bezirke Mitte, Friedrichshain und natürlich der Prenzlauer Berg die absoluten Ausgehzentren Berlins.

Selbstverständlich wohnte man dann auch gleich dort, wo man mehrmals in der Woche abends in irgendwelche Undergrounnd-Locations ausging.

Im neuen Jahrtausend erlebte dann Berlin innerstädtisch schleichend seine „zweite“ Wende!

Denn plötzlich galt der Prenzlauer Berg als spießig, Mitte als touristenverseucht und Friedrichshain als einziger großer Jugendclub – sprich der ganze Osten war laaaaaaaaaaaaaangweilig geworden – und die Mieten nahezu „münchnerisch“.

Daher war es für die Berliner Subkultur logisch und konsequent, dass sie dem Osten den Rücken kehrte und sich dem jahrelang als megaout geltenden Westen zuwandte (es blieb ja auch kein wirklich guter „zentraler“ Ausweg möglich“).

Die Inkarnation dieser quasi Kehrtwende hin zu den Westteilen, die ja vor der eigentlichen Wende zwangsläufig schon einmal das Underground-Epizentrum Berlins waren – wurde nun anhand von ausschließlich ZWEI Stadtteilen erneut real: von Kreuzberg und Neukölln.

Denn was in diesen zwei Stadtteilen mittlerweile an subkulturellen Ausgehperlen existiert, ist mindestens genauso bombastisch wie vor bzw. nach der Wende im Westen resp. Osten von Berlin.

Schließlich sind aus den jahrlangen unveränderten Bezirken Kreuzberg und Neukölln in einer unglaublichen Schnelligkeit wahnsinnig gute und krass faszinierende Underground-Bezirke geworden.

Das Ausgehbarometer der Subkultur-Jünger spricht nämlich eine eindeutige Sprache, und zwar ausschließlich X-bergerisch, X-köllnerisch oder neuköllnerisch.

Und der Osten ist gewissermaßen wie früher wieder ein einziges großes Sperrgebiet bzw. No-go-Area…

Leider haben sich auch in beiden Stadtteilen Neukölln und Kreuzberg auch raketenmäßig die Mietpreise verändert – eine sehr unschöne Begleiterscheinung des Hiphiphip-Status.

Daher bin ich mir sicher, dass irgendwann, wenn sich die Zeiten noch weiter diesbezüglich negativ verändert haben werden, die Subkultur-Szene wieder weiterziehen wird. Es fragt sich dann nur – quo vadis!

Vielleicht wieder zurück in den Osten, wer weiß, dann aber sicherlich in die weiter entfernten Ost-Bezirke – oder vielleicht doch im Westen bleibend.

Schließlich gab es ja gerade in den Vorwende-Zeiten in den 60er, 70er und 80er Jahren noch viele andere hippe West-Bezirke, wie Schöneberg, Wedding oder Charlottenburg – die natürlich auch vielleicht nur darauf warten wieder subkulturell hip zu werden!

Ich schwelge jedenfalls jetzt schon in Ostalgie, Nostalgie und Westalgie…

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Aug 28

Die Reinkarnation der Bar 25: das Kater Holzig

Als gegen letzten Herbst bekannt wurde, dass die legendäre Afterhour-Location Bar 25 nun wirklich endgültig für immer schließen würde, war der Aufschrei in Berlin riesenriesengroß.

Denn über viele Jahre war doch die Bar 25 in der Elektroszene der Hauptstadt wahrlich DER Nach-der-Party-Weitermachenparty-Ort – und das natürlich unlimited.

So kam es dort nicht selten vor, dass die Wochenendparty erst am Montag für viele Partyanimals letztlich endete.

Neben den krass orgiastischen Festen, die man in der Bar 25 feiern konnte, faszinierte mich vor allem aber auch die unglaublich cool und schön gestaltete Outdoor-Location.

Spätestens da merkte man, dass die Betreiber der Bar 25 viel ästhetisches Feingefühl hatten und auch wirklich viel an Zeit investiert hatten, da es vor Ort so viele unzählige kreativen Ideen mit sehr viel Liebe zum Detail zu bestaunen gab.

Aber dann kam schließlich das Jahr 2010 und das Ende der Bar 25 – und die Trauer war darauf – auch bei mir – verständlicherweise sehr, sehr groß.

Jedoch gut ein halbes Jahr später geschah nun das Unfassbare. Denn ein wenig schräg gegenüber der Bar 25, direkt an der Spree, wurde eine neue und wirklich außergewöhnlich tolle Location gefunden.

Und nachdem ich kurz nach der Wiederöffnung des jetzt genannten Kater Holzig ausgiebig dort als Partygast gefeiert hatte und mir die Örtlichkeit hierbei natürlich auch ausgiebig angeschaut hatte, schoss mir ständig Folgendes durch den Kopf: „Wow, wow, wow! Die Bar 25 ist hier reinkarniert!

Denn die Macher des Kater Holzig haben wie bei der Bar 25 eine ultracoole Location gefunden und diese im Stile ihrer einstigen Kultbar designt!

Dadurch haben sie für mich schlichtweg das Unmögliche möglich gemacht, und zwar die Bar 25 durch das Kater Holzig 1:1 reloaded!

Und dadurch DIE Elektro-Outdoor-Location wiederbelebt!

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Mrz 01

Eine der ersten reinen Fußballkneipen in der Hauptstadt: die FC Magnet Bar in Mitte

Noch bevor es den Begriff Public Viewing überhaupt gab, gab es vor der FC Magnet Bar in Mitte sehr große Menschenansammlungen, die nur eines wollten: sich Fußball live anschauen.

Und das war dort schon bei der WM 2002 in Japan und Südkorea möglich, dadurch, dass damals schon ein Fernseher direkt an die offene Fensterfront gestellt wurde.

Innerhalb der Kneipe wurde bereits seit Eröffnungsbeginn, der anfangs des neuen Jahrtausends war, von Beginn an auf einer großen Leinwand via Beamer Großbild-Fußball gezeigt – was zu dem damaligen Zeitpunkt ebenfalls Fußball-avantgardistisch war.

So konsequent das Fußballkonzept der Kneipe /Bar gehandhabt wurde, das formal im Namen ebenfalls strikt beibehalten wurde , ist bis heute in Berlins Kneipen- und Barlandschaft nahezu einzigartig und daher zählt sie zurecht zu den Top-Fußballkneipen in der Hauptstadt.

Darüber hinaus blieb die Kneipe natürlich über all die Jahre stets konsequent ihrem Fußball-Konzept sehr penibel treu. Das beinhaltet, dass man neben den großen Turnieren wie WM und EM auch stets Live-Spiele der Champions- und Europa League, der 1. und 2. Bundesliga und sogar andere Kontinental-Meisterschaften wie Afrika-Cup und Copa América dort sehen kann. Und natürlich alle großen Events, wie beispielsweise DFB Spiele. Natürlich ist es live immer besser, aber wenn man beispielsweise nicht an DFB Pokal Tickets kommt, ist man hier gut aufgehoben.

Natürlich wurde in der FC Magnet Bar auch schrittweise das visuelle Fußballkonzept verbessert und erweitert, so dass eine Außenwandleinwand dazu kam, ein zweiter Beamer im hinteren Innenbereich sowie ein großer Flachbildfernseher im Keller – so dass man gewissermaßen überall in der Bar /Kneipe live Fußball sich anschauen kann.

Da ich selbst ein großer Fan von Fußball bin und mir gern diesen in einer Fußballkneipe live angucke, war ich auch schon oft in der FC Magnet Bar, da dort die Fußball-Atmosphäre wirklich außergewöhnlich ist.

Was für mich auch ein großes Plus bei der FC Magnet Bar ist, ist, dass man nach dem Fußballspiel dort noch eine runde umsonst Tischfußball spielen kann, da im hinteren Bereich zwei richtig gute Kickertischen stehen – und ich wirklich gerne Live-Fuballspiele mit Kickerspielen verbinde.

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Okt 29

Beim Ausgehen in Berlin hat man immer die Qual der Wahl

Was man an meinen bisherigen Blog-Artikeln, weil sie die verschiedenen spannenden Seiten Berlins aufzeigen, ebenfalls erkennen kann, ist, dass hier die Auswahl an attraktiven Erlebnis-Spots exorbitant hoch ist.

Man muss sich nur einmal z.B. auf zitty.de, der Onlinepräsenz einem der beiden großen Stadtmagazine Berlins, an einem x-beliebigen Tag anschauen, was hier so alles abgeht. Besonders als Neuling in der Stadt oder als Tourist wird man sich hierbei dann ungläubig die Augen reiben und sagen „Das ist ja verrückt, was hier los ist!“

Dabei hat man naturgemäß im Prinzip alle Ausgehfacetten wie in anderen Städten bloß um ein Zigfaches potenziert. So kann man selbstverständlich abends oder besonders gut am Wochenende in unzähligen supercoolen Berliner Kneipen herumstreunen, ohne dass man groß sich von A nach B nach C nach D und vielleicht wieder zurück nach A bewegt haben musste.

Aber in Sachen Nightlife bietet Berlin auch ein große Spektrum weiterer Top-Attraktionen, da man hier etwa wahnsinnig viele hochklassige Konzertveranstaltungen sich anhören kann sowie unglaublich viele extrem gute Theatervorführungen sich anschauen kann. (Denn Berlin ist nicht nur die Hauptstadt der Deutschen, sondern auch unsere Theaterhauptstadt, da es hier so viele Theater gibt wie sonst nirgendwo in Deutschland.)

Darüber hinaus kann man natürlich vieles, vieles, vieles, vieles, vieles anderes in Berlin allabendlich oder am Wochenende machen, so dass es einem in dieser Stadt garantiert niemals langweilig wird.

Daher ist aber das Studentendasein in Berlin auch etwas schwieriger als in anderen Städten Deutschlands. Schließlich ist ja gerade deswegen hier der Reiz der Möglichkeiten viel, viel reizender. :-(

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Sep 14

Ein alternatives Kneipen-Kleinod mit angeschlossener Partylocation

Bekanntlich sind ja oftmals gerade die Kneipen die besten, die etwas abseits gelegen sind – was ganz besonders auch auf die „Kohlenquelle“ im Prenzlauer Berg zutrifft. Denn diese Kneipe liegt etwas versteckt in einem Wohnkiez, in den es eigentlich einen, wenn man dort nicht wohnt, nicht oft verschlägt.

Denn sie liegt im sogenannten Skandinavischen Viertel des Prenzlauer Berges, das ungefähr hinter dem Mauer Park und somit hinter der Max-Schmeling-Halle beginnt – genauer gesagt in der Kopenhagener Straße fast Ecke Sonnenburger Straße.

©flickr / Kopenhagener Straße in Berlin / Bild von lilli2de

©flickr / Kopenhagener Straße in Berlin / Bild von lilli2de

Die „Kohlenquelle“ selbst besteht aus zwei Räumen, die jeweils sehr gemütlich eingerichtet sind und noch ein Gefühl vermitteln – dass bis hierhin der Kommerz im Prenzlauer Berg noch nicht vorangeschritten ist. Daher tummeln sich hier auch sehr viele Studenten und andere wenig auf ihr Äußeres so wertlegende Leutchen.

Neben der wirklich geilen kommerzfreien Atmosphäre ist die „Kohlenquelle“ aber auch ein Geheimtipp für Party-Nachschwärmer, da die Kneipe nahezu jeden Mittwoch noch ihre Kronjuwelen-Räumlichkeiten offenbart. Mittwochs kann man nämlich entweder über die Kneipe oder über einen abgefahrenen Nebeneingang von der Sonnenburger Straße aus zusätzlich dort einen Katakomben-Keller bzw. eine wahnsinnig unterirdische Kathedrale betreten, in der immer mächtig bis in die Puppen der Punk abgeht. Neben dem musikalischen Abhotten kann man dort auch Tischfußball spielen als auch manchmal Tischtennis! Früher wurden dort übrigens Kohlen, Kohlen und nochmals Kohlen gelagert – daher der Name der Kneipe!

Wenn man sich bei Tage genau das Haus anguckt, in dem die „Kohlenquelle“ ihre Heimstatt hat, dann wird man erst wirklich wissen, was der eigentliche verborgene Schatz ist!

Denn das Haus, von der Schönfließer-Fußgängerbrücke aus gesehen, ist so was von hammerschön – auf eine gewisse schönmorbide Art, dass man bei dessen Anblick selbst unsicher ist – ob man sich noch im Prenzlauer Berg befindet. (Auch ist das ganze direkt Sichtumfeld von der Fußgängerbrücke aus wirklich abgefahren schön!)

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Sep 07

Ein Prosit auf das Berliner Ausgeh-O

Wenn man in Berlin eine unbeschwerte Kneipentour machen möchte, das heißt, aufgrund der fetten Größe der Stadt sich nicht stundenweise von A nach B nach C nach D (und vielleicht wieder nach B zurück) und so weiter quälen möchte, dann empfehle ich jedem das Ausgeh-O.

Was verbirgt sich aber nun hinter diesem ominösen Wort „Ausgeh-O“? — Nichts weiter als drei Berliner Straßennamen!

©flickr / Oranienstraße in Berlin/Kreuzberg / Bild von mK B.

©flickr / Oranienstraße in Berlin/Kreuzberg / Bild von mK B.

Das erste O (von Süd nach Nord gesehen) gehört hierbei der Oranienstraße an, der Kultausgehstraße in Kreuzberg. Coole Kneipen tummeln sich hier an coole Kneipen, so weit die Straße reicht. Daher hat man in der Oranienstraße wirklich absolut die Qual der Wahl. Am angesagtesten ist aber hier mit Abstand gerade das „Luzia“, das sich nicht weit entfernt Ecke Adelbertstraße befindet – übrigens auch mein derzeitiger Favorit aufgrund der geilen Atmo und dem klassen Elektro. Gut finde ich aber auch den unkonventionellen „Bierhimmel“.

Das zweite Ausgeh-O befindet sich im Stadtteil Mitte und ist ein Namenspendant zur Oranienstraße – die Oranienburger Straße. Natürlich ist die ganze Straße krass Touri-verseucht. Aber es kann auch echt mal viel Spaß machen, in einer Straße auszugehen, die krassen Großstadt-Mainstream anbietet. Außerdem gibt es dort immer noch eine Kneipe, die echt richtig rockt. Damit meine ich selbstverständlich das “Café Zapata“, das sich im Tacheles befindet.

Das letzte Ausgeh-O liegt im Stadtteil Prenzlauer Berg, genauer gesagt in der Oderberger Straße. Das ist zwar die mit Abstand kleinste Straße von den drei Berliner Ausgeh-Os, aber deshalb nicht minder attraktiv. Mein Favorit ist hier ganz klar das „Nemo“, da schön ostig und sehr gemütlich, weil alles andere als stylish.

Gerade wenn man nicht beim abendlichen Weggehen in Berlin viele Meilen zusammenstampfen möchte und zudem aber auch einen sehr angenehmen Kneipenabend verbringen möchte, dann gilt: ein Prosit auf das Berliner Ausgeh-O!

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Aug 20

Gestern erst freudig über meine Szene- Kiez- Bar- die Perle geschrieben und dabei gedanklich schon mal abgeschweift in die Bar „Zum schmutzigen Hobby“.

Grund genug, um heute über die Bar „Zum schmutzigen Hobby“ zu berichten denn dieser Bar sollte man sich unbedingt mal hingeben.

Vor Betreten des schmutzigen Hobbys, sollte man seine ganze Spießigkeit, sowie seine Vorurteile gegenüber Kitsch und Plüsch abzulegen, um hemmungslos dort einschlagen zu können.

Der aufregendste und überfüllteste Tag, ist im schmutzigen Hobby der Mittwoch.

Denn da wird man ab 19 Uhr von der Gastgeberin und Bar-Besitzerin Nina Queer bespaßt

Ich möchte kurz erwähnen, dass ihre ganze Aufmerksamkeit nur den rein kommenden Männern gilt und dieses sollte man nicht.

Das macht sich schon manchmal stark bemerkbar, was die allgemeine Aufmerksamkeit betrifft, besonders an der Bar.

Da muss ich schon mal für meine Begleiterinnen die Cocktails mit bestellen, weil sie keines Blickes gewürdigt werden.

Aber spätestens wenn Sie ihr witziges Glamour Quiz ankündigt, ist man(n) und Frau hin und weg und alle gefühlten Dramen haben umgehend ein Ende.

Was mich persönlich so an Nina fasziniert, ist nicht ihr Erscheinungsbild als Drag Queen, sondern ihre auslebende Kunst als ganzes Wesen.

Nina Queer ist nicht nur eine umwerfende Gastgeberin, Künstlerin und eine gut proportionierte Selbstdarstellerin, sondern auch als Berliner It-Girl etabliert.

Während der Berlinale kann sie den roten Teppich ihr zu Hause nennen und auch bundesweit trumpft Nina Queer auf.

Das spiegelt sich in ihren Kunstformen wieder, die meist von Phallussymbolen und Sex- Akten geprägt sind und immer wieder eine neue Aussage in der Bar vermitteln, durch umstellen oder umdekorieren.

Besonders möchte ich euch den Lutsch- o- Mat schmackhaft machen, den man auch gerne als Leck- Box umfunktionieren kann.

Das müsste doch nun jeden Reizen, der davon hört, oder?

Mehr möchte ich nicht dazu verraten, sonst habt ihr nicht so ein Spaß wie ich.

Aber erst ab 18 Uhr kann man den Lutsch- o- Mat Testen, denn vorab ist Schönheitsschlaf der Drag Queens.

Adresse:

  • Bar ” Zum schmutzigen Hobby”
  • Rykestrasse 45
  • 10405 Berlin
  • Website
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Aug 18

Die Perle Bar mit ihrem minimalistischen Interieur muss nicht entdeckt werden, denn sie ist bereits zu einem magischen Anlaufpunkt für werdende Stars und Sternchen geworden.

Schummrig und doch lichtbetont einladend wirkte das Perlchen auf mich, als ich es zum ersten Mal betrat und es hat sich nichts daran geändert.

Ich war das erste Mal an einem Donnerstag da und war doch tatsächlich eine ganze Weile der Meinung, dass es immer so stimmungsaktiv brennt in der Perle Bar.

Aber es gibt auch ruhige Kuscheltage, wo man sich entspannt beim Kerzenschein oder den passend eingestellten Lichtinstallationen vom Bartender Oliver hingeben kann.

Denn je nach Stimmung kann die Beleuchtung auch angepasst werden.

Ob es am Bartender Oliver liegt oder an den meist funky gekleideten Gästen die sich harmonisch in die Lichtinstallationen einfügen.

In der Perle Bar fühle ich mich wie, als wenn ich ein Teil von ihr wäre und das obwohl ich immer Bars gemieden habe.

Und mir sogar das Abhängen in einer Bar gar nicht vorstellen konnte.

Aber nun weiß ich, dass es Liebe zum Gesamt- Konzept sein muss

Das mag aber auch an der liebevollen Zubereitung der Cocktails liegen. Es werden immer wieder neue Kreationen angeboten und mit frischem Obst dekoriert.

Ansonsten findet man die Klassiker- Cocktails auf der Getränkekarte, auf die ich persönlich zum Beispiel großen Wert lege.

Denn ich bin mehr für die klassischen Cocktails, als für die Neuzeit- Cocktail- Kreationen.

Musikalisch wirst du hier von den 80er Jahren beschattet, wo du aber mit ganz neuen elektronischen Kostbarkeiten, aus jener Zeit überrascht werden kannst.

Der Kiez dankt übrigens täglich für die Perle Bar, munkelt es hier und da.
Und einer davon, bin ich.

Adresse:

  • Sredzkistr. 64
  • 10405 Berlin
  • www.bar-perle.de
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