{"id":178,"date":"2021-09-15T11:38:19","date_gmt":"2021-09-15T09:38:19","guid":{"rendered":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/bachelor_ewi\/?p=178"},"modified":"2021-09-22T10:57:42","modified_gmt":"2021-09-22T08:57:42","slug":"jobs-nach-dem-studium","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/bachelor_ewi\/2021\/09\/15\/jobs-nach-dem-studium\/","title":{"rendered":"Jobs nach dem Studium"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Ich habe im Dezember 2019 (kurz nach dem Bachelor) bei der Wadzeck Stiftung angefangen (station\u00e4re Wohngruppe aka Kinderheim).  Ich habe bei diesem Tr\u00e4ger ein Praktikum gemacht und hatte deshalb Interesse. Ich arbeite zwar &#8222;nur&#8220; als Erzieherin, aber man k\u00f6nnte auch als Sozialarbeiter*in arbeiten. Ich finde es einen sehr guten Einstieg in die Kinder- und Jugendhilft, da man aus vielen Bereichen etwas mitbekommt: Arbeit mit Kindern, Eltern, Schulen, Therapeut*innen, Jugend\u00e4mtern, Kliniken, Psychiater*innen, Familienhelfer*innen&#8230;<br>Bei diesem Tr\u00e4ger arbeitet man in einem Team von f\u00fcnf Personen in 21-24 Stunden Diensten. Ich bin sehr zufrieden mit der Entscheidung dort anzufangen, auch wenn es f\u00fcr mich eher eine Station zur Orientierung ist und keine finale Berufsfindung.&#8220;<\/p><cite>Anonym<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Nach meinem Abschluss war ich 2,5 Jahre im Bereich der p\u00e4dagogischen Pr\u00e4vention von sexualisierter Gewalt an M\u00e4dchen* und Jungen* t\u00e4tig, habe Workshops an Schulen durchgef\u00fchrt und Lehrkr\u00e4fte sowie Erzieher*innen fortgebildet. Diese Arbeitsst\u00e4tte hatte ich bereits im Rahmen des Praktikums, welches ich im Zuge des Bachelorstudiums absolvierte, f\u00fcr mich entdeckt. Zwar gehe ich nun seit 2 Jahren zweigleisige berufliche Wege (ich war auch vor dem Studium in einem anderen Bereich t\u00e4tig), bin jedoch gerade dabei meine Masterarbeit im berufsbegleitenden Studiengang Kriminologie, Kriminalistik und Polizeiwissenschaft (Ruhr Uni Bochum) zu verfassen. Die Zulassung zu diesem Studium war allerdings nur m\u00f6glich, weil ich (neben der einj\u00e4hrigen Berufserfahrung im Pr\u00e4ventionsbereich) 30 zus\u00e4tzliche LP im affinen Bereich nachweisen konnte.<\/p><cite>Anonym<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Nach Abschluss meines Bachelorstudiums absolvierte ich einen einj\u00e4hrigen Freiwilligendienst mit dem Programm &#8222;European Solidarity Corps&#8220; in einer gemeinn\u00fctzigen Organisation in Athen. Nun arbeite ich als Koordinatorin der europ\u00e4ischen Freiwilligen in dieser Organisation namens &#8222;Tandem NGO&#8220;. Tandem NGO unterst\u00fctzt Kinder und Jugendliche mit Behinderungen die in einer staatlichen Institution in Athen leben durch systematische Freizeit- und Bildungsangebote. Die Angebote werden in einem Jugendzentrum durchgef\u00fchrt, welches gemeinsam von europ\u00e4ischen und griechischen Freiwilligen gef\u00fchrt wird. Als Koordinatorin bin ich f\u00fcr die Planung und Durchf\u00fchrung der Aktivit\u00e4ten mitverantwortlich und leite das European Solidarity Corps Programm der Organisation.&#8220;<\/p><cite>Lena Beck<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Sofort nach dem Studium habe ich angefangen an der Elisabeth Christinien Grundschule in Berlin als Erzieherin der 1. Klasse zu arbeiten. Nach einem Jahr bin ich nach Irland umgezogen. Dort habe ich in einem Hort gearbeitet. Momentan bin ich immer noch in Irland und arbeite in einem Kindergarten.&#8220;<\/p><cite><em>Roksana Kruszankin<\/em><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Gerne erz\u00e4hle ich, wie es nach dem Abschluss meines Studiums f\u00fcr mich weiterging.<br>W\u00e4hrenddessen ich Bildungs- und Erziehungswissenschaft studiert habe, habe ich f\u00fcr einen freien Tr\u00e4ger der Kinder und Jugendhilfe gearbeitet. Nachdem ich meine Bachelorarbeit abgegeben habe, habe ich f\u00fcr den Tr\u00e4ger als Einzel- und Familienhelferin mit 30h weitere gearbeitet. Zwei Jahre lang habe ich nach meinem Bachelor dort gearbeitet und habe jetzt im Sommersemester den Weiterbildungsmaster &#8222;Klinische Sozialarbeit&#8220; an der ASH angefangen. Der ist berufsbegleitend organisiert, weshalb ich mit 25h weiterhin bei dem freien Tr\u00e4ger angestellt bin. Der Master ist inhaltlich sehr Praxisnah strukturiert und st\u00e4rkt mich in meiner Haltung. Der Ausgleich zwischen Theorie und Praxis ist wirklich toll!<br>Einmal im Jahr findet im Gro\u00dfraumbezirk Pankow die &#8222;Tour De Chance&#8220; statt, bei der sich unterschiedliche freie und \u00f6ffentliche Tr\u00e4ger der Kinder- und Jugendhilfe in Form einer Stadtrallye vorstellen. Hier geht es darum, die Praxislandschaft kennenzulernen und Praktika oder neue Jobs zu finden. Wer da Interesse hat: es gibt auf YouTube einen kleinen Film und auf Instagram gibt es auch eine Seite, an die bei Fragen gerne geschrieben werden kann.<br>Ich w\u00fcnsche allen Studierenden eine wundervolle Zeit an der FU! Genie\u00dft es!&#8220;<\/p><cite><em>Therese Pleyer<\/em><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Den Bachelorstudiengang Bildungs- und Erziehungswissenschaft habe ich im September 2019 abgeschlossen. W\u00e4hrend meines Studiums war ich als studentische Hilfskraft in der Bildungsforschung an dem DIPF Leibniz Institut f\u00fcr Bildungsforschung und Bildungsinformation t\u00e4tig. Vor meinem Studium habe ich die Ausbildung zur staatlich Anerkannten Erzieherin absolviert. Nach dem abgeschlossenen Studium habe ich mich dann entschieden mich beruflich wieder in dem Bereich der fr\u00fchkindlichen Bildung zu orientieren und habe die Leitung eines Kindergartens in Berlin Prenzlauer-Berg \u00fcbernommen. Seit August 2021 leite ich nun den Kindergarten und die Vorschule der Deutschen Botschaftsschule Peking in China. Die Leitungst\u00e4tigkeit gef\u00e4llt mir aufgrund der abwechslungsreichen T\u00e4tigkeiten sowie des p\u00e4dagogischen Gestaltungsfreiraums sehr gut.<br>Gerne bin ich auch bereit mich weiterhin zu vernetzen und Sie k\u00f6nnen mich bei Interesse \u00fcber diese E-Mail Adresse [Interessierte k\u00f6nnen sich bei Frau Heinze-Drinda melden] erreichen. [&#8230;] Ich w\u00fcrde mich freuen meinen Werdegang mit anderen Studentinnen und Studenten zu teilen und vielleicht mehr Personen f\u00fcr den fr\u00fchkindlichen Bereich zu begeistern bzw. Perspektiven aufzuzeigen.<br>Herzliche Gr\u00fc\u00dfe aus Peking&#8220;<\/p><cite><em>Rebecca Schmitz<\/em><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Leider konnte ich bisher aus famili\u00e4ren Gr\u00fcnden noch nicht in die Arbeitswelt hineinfinden, die meinem Abschluss an der Freien Universit\u00e4t entsprechen w\u00fcrden. Jedoch war mir dadurch m\u00f6glich geworden, ein Masterstudium Leitung-Bildung-Diversit\u00e4t mit dem Schwerpunkt Kindheitsp\u00e4dagogik an der Evangelischen Hochschule Berlin zu absolvieren, das eher praktisch ausgerichtet war, was ich mir sehr w\u00fcnschte. Ich bin somit dar\u00fcber sehr gl\u00fccklich und hoffe mit diesem aktuellen Abschluss eine entsprechende Anstellung im (sozial)p\u00e4dagogischen Bereich zu finden.<br>Ich kann sagen, dass das Bachelorstudium Bildungs- und Erziehungswissenschaften an der FU Berlin eine gro\u00dfe Bereicherung f\u00fcr mich war &#8211; ohne das erworbene Wissen h\u00e4tte ich bei dem Masterstudium wahrscheinlich nicht so gut abgeschnitten, da ich dieses quasi im Alleingang bew\u00e4ltigen musste w\u00e4hrend des Lockdowns mitten in der Coronakrise. Wir mussten somit sehr viel selbstst\u00e4ndiger durch das Studium gehen als in gew\u00f6hnlichen Zeiten. Insofern bin ich froh und dankbar \u00fcber die Kompetenzen und die Kontakte, die mir das Studium an der FU Berlin gegeben hat, insbesondere die Recherchef\u00e4higkeit, der souver\u00e4ne Umgang mit der Verarbeitung von gro\u00dfen Textmengen, systematisches Vorgehen bei Hausarbeiten und Pr\u00e4sentationen, gr\u00fcndliches Analysieren und kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlicher Forschung, aber auch kommunikative Kompetenzen und vor allem die Selbstorganisation. Diese F\u00e4higkeiten und Kenntnisse waren w\u00e4hrend meines Master-Studiums und insbesondere beim Erarbeiten meiner Master-Thesis sehr hilfreich und ich konnte damit auch Kommilitonen an der EHB unterst\u00fctzen. Etwas was mich unglaublich gest\u00fctzt hat w\u00e4hrend der Arbeit an der Master-Thesis war die Hilfsbereitschaft von zwei meiner ehemaligen Professor:innen an der Freien Universit\u00e4t, die ihre Forschung mit mir geteilt haben, die\u00a0f\u00fcr mein Thema relevant war und mir entscheidende Hinweise geben konnten, das war immens wertvoll und ich bin daf\u00fcr sehr dankbar.&#8220;<\/p><cite>Anonym<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Ich hab mich als Einzelfallhelferin bei einem Tr\u00e4ger beworben. Da sie aber dann in dem Zeitraum keine F\u00e4lle hatten, stieg ich bei dem Tr\u00e4ger als Projektleitung ein. Mein Projekt hie\u00df Sprungbrett, wurde von Berlin finanziert. Das Projekt schaffte eine Br\u00fccke zwischen Kindern, die in Gemeinschaftsunterk\u00fcnften lebten und noch keinen Kindergartenplatz hatten und den umliegenden Kitas. Zu meinen Aufgaben geh\u00f6rten: Kooperationskitas zu finden und dort regelm\u00e4\u00dfig mit einigen Gastkindern in die Kita zu kommen (1-mal die Woche mit je 4 Kindern ca.). Durch diese Besuche, konnten Kita-Pl\u00e4tze f\u00fcr einige der Kinder erfolgreich vermittelt werden. In der Gemeinschaftsunterkunft selbst machten wir Projekte mit den Kindern und den Eltern, um einen Beitrag zur Integration zu leisten.<br>Diese Arbeit war sehr erf\u00fcllend. Nach zwei Jahren war die Projektzeit vorbei und ich stieg als stellvertretende Leitung im Familienzentrum des Tr\u00e4gers mit ein, auch in der Kita hab ich eine Zeit lang gearbeitet.&#8220;<\/p><cite>Anonym<\/cite><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Ich habe im Dezember 2019 (kurz nach dem Bachelor) bei der Wadzeck Stiftung angefangen (station\u00e4re Wohngruppe aka Kinderheim). Ich habe bei diesem Tr\u00e4ger ein Praktikum gemacht und hatte deshalb Interesse. 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