{"id":471,"date":"2023-09-14T10:31:04","date_gmt":"2023-09-14T08:31:04","guid":{"rendered":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/china_studieren\/?p=471"},"modified":"2023-10-10T19:31:16","modified_gmt":"2023-10-10T17:31:16","slug":"%e6%9d%80%e9%a9%ac%e7%89%b9%e6%88%91%e7%88%b1%e4%bd%a0-we-were-smart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/china_studieren\/2023\/09\/14\/%e6%9d%80%e9%a9%ac%e7%89%b9%e6%88%91%e7%88%b1%e4%bd%a0-we-were-smart\/","title":{"rendered":"\u6740\u9a6c\u7279\u6211\u7231\u4f60\u00a0\u2013 We Were Smart (von Melanie H\u00f6schele)"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Leben und Wandel (in) einer chinesischen Subkultur <\/h1>\n\n\n\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.imdb.com\/title\/tt13809752\/mediaviewer\/rm3670201857\/?ref_=tt_ov_i\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Dokumentation \u201e\u6740\u9a6c\u7279\u6211\u7231\u4f60\u201c<\/a> (<em>sh\u0101m\u01cet\u00e8w\u01d2\u00e0in\u01d0<\/em>, \u201eWe Were Smart\u201c) aus dem Jahr 2019 befasst sich mit der gesellschaftlich umstrittenen Subkultur der sogenannten&nbsp;\u6740\u9a6c\u7279&nbsp;(<em>sh\u0101m\u01cet\u00e8<\/em>, im Folgenden: Shamate), die in China in den 2000er Jahren von jugendlichen FabrikarbeiterInnen gepr\u00e4gt wurde und sich durch einen auffallenden Haar- und Kleidungsstil auszeichnet. Der chinesische Regisseur&nbsp;\u674e\u4e00\u51e1&nbsp;(<em>l\u01d0y\u012bf\u00e1n<\/em>, im Folgenden: Li&nbsp;Yifan) beleuchtet hierbei die Lebenswege der Mitglieder dieser Subkultur, die vorwiegend aus l\u00e4ndlichen Regionen in Chinas Westen stammen und zu prek\u00e4ren L\u00f6hnen und Arbeitsbedingungen in st\u00e4dtischen Fabriken, beispielsweise in der Elektronikherstellung, oder im Bausektor arbeiten. Damit schlie\u00dft sich der Film an Li&nbsp;Yifans bisherige Werke \u201e\u6df9\u6ca1\u201c (<em>y\u0101nm\u00f2<\/em>, \u201eYan Mo \u2013 Before the flood\u201c, 2005) und \u201e\u4e61\u6751\u6863\u6848\u201c (<em>xi\u0101ngc\u016bnd\u00e0ng\u00e0n<\/em>, \u201eChronicle of Longwang\u201c, 2009) an, die ebenfalls die Lebenssituation der l\u00e4ndlichen Bev\u00f6lkerung Chinas in den Fokus r\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Name Shamate, der sowohl als Bezeichnung f\u00fcr die Subkultur selbst als auch f\u00fcr deren Mitglieder genutzt wird, basiert auf einer Transliteration des englischen Wortes \u201esmart\u201c ins Chinesische und wurde zu einer Eigenbezeichnung in Online-Communities. Das markanteste Merkmal der Shamate sind ihre Haare, die bunt gef\u00e4rbt und durch viel Haarspray zu m\u00f6glichst gro\u00dfen, auff\u00e4lligen Frisuren gestylt werden, wie auch auf dem Filmplakat zu sehen ist. Erg\u00e4nzt wird der charakteristische Stil durch ebenfalls extravagante Kleidung und erinnert so insgesamt \u00e4u\u00dferlich an Subkulturen wie die Punkbewegung der 1970er und 1980er Jahre. Die Dokumentation vermittelt Eindr\u00fccke \u00fcber die individuellen Geschichten dieser jungen Menschen, die in der Shamate-Bewegung Gemeinschaft und Identit\u00e4t finden, w\u00e4hrend sie den harten Arbeitsalltag in den Fabriken bew\u00e4ltigen. Gleichzeitig beschreibt der Film den Niedergang dieser Subkultur und ihre Marginalisierung innerhalb der chinesischen Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe die mit englischen Untertiteln versehene Version der Dokumentation im Rahmen des Seminars \u201eKontinuit\u00e4t und Wandel in der chinesischen Armutsminderung\u201c im Sommersemester 2023 gesehen. Eingehend diskutiert wurde die Dokumentation im Kontext der Stadt-Land-Ungleichheit in China im Zusammenhang mit Armut unter WanderarbeiterInnen, die aus den l\u00e4ndlichen Gebieten Chinas in die St\u00e4dte ziehen, um dort Besch\u00e4ftigungsm\u00f6glichkeiten zu finden und der l\u00e4ndlichen Armut zu entkommen. Daher bestand meine Erwartungshaltung an den Film darin, mehr \u00fcber die Lebensrealit\u00e4t von jungen ArbeiterInnen in Chinas St\u00e4dten und ihren Umgang mit einem Leben in Armut zu erfahren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Schicksal jugendlicher FabrikarbeiterInnen aus dem l\u00e4ndlichen China<\/h2>\n\n\n\n<p>Inhaltlich l\u00e4sst sich die Dokumentation grob in drei Abschnitte unterteilen. Im ersten Drittel werden der Lebensweg und die Arbeitssituation der jugendlichen FabrikarbeiterInnen beleuchtet. Zentral f\u00fcr das Erleben der jungen Menschen sind das Aufwachsen in l\u00e4ndlicher Armut, die langen, monotonen Arbeitstage unter schlechten Arbeitsbedingungen in den Fabriken sowie Gef\u00fchle von Einsamkeit und Unsicherheit. Es wird deutlich, dass das Internet und die Communities der Shamate als ein Zufluchtsort und als Chance betrachtet werden, sich eine Identit\u00e4t zu bilden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Shamate-Kultur wird im zweiten Drittel der Dokumentation facettenreich betrachtet. Dabei werden Treffpunkte, der charakteristische Haar- und Kleidungsstil sowie Online-Communities detailliert beschrieben und es wird deutlich, wie die Subkultur unter ihren Mitgliedern ein Gef\u00fchl von gegenseitigem Verst\u00e4ndnis und famili\u00e4rer Zusammengeh\u00f6rigkeit erzeugt. Gleichzeitig werden auch Schwierigkeiten beleuchtet, wie zum Beispiel die Unvereinbarkeit von der Teilnahme an Treffen mit langen Arbeitszeiten oder die auff\u00e4llige \u00e4u\u00dfere Erscheinung als ein Hindernis bei der Arbeitssuche. Hier wird der Konflikt zwischen dem Wunsch, ein selbstgew\u00e4hltes, freies Leben zu f\u00fchren, und der Notwendigkeit, Geld zu verdienen, um die eigene Existenz zu sichern, klar herausgearbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Im letzten Drittel der Dokumentation wird beschrieben, wie die Shamate-Communities zum Gro\u00dfteil zerschlagen wurden und wie sich die Subkultur heutzutage in kleinerem Rahmen und besonders im Internet in Form von Livestreaming fortsetzt. Es wird auf die Erfahrungen von gesellschaftlicher Abwertung eingegangen, aber auch darauf, wie das Leben der Jugendlichen sich entwickelt hat und welche W\u00fcnsche und Tr\u00e4ume sie f\u00fcr die Zukunft haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die in der Dokumentation behandelten Themen haben eine gro\u00dfe aktuelle Relevanz und gehen weit \u00fcber eine reine Betrachtung der Subkultur hinaus. Die&nbsp;<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1093\/acprof:oso\/9780198293309.001.0001\">Stadt-Land-Ungleichheit<\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1080\/17538963.2010.487351\">Armut von l\u00e4ndlichen WanderarbeiterInnen<\/a>&nbsp;sind wichtige Themen, die sowohl in chinesischen als auch internationalen wissenschaftlichen Artikeln und Medien gro\u00dfe Aufmerksamkeit erfahren. Aber auch andere sehr relevante gesellschaftliche Themen werden in der Dokumentation angesprochen. Beispielsweise wird auf das&nbsp;<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/s13524-011-0055-y\">Ungleichgewicht des Geschlechterverh\u00e4ltnisses<\/a>&nbsp;in Folge der Ein-Kind-Politik und die damit verbundenen&nbsp;<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1111\/j.1740-9713.2009.00335.x\">Schwierigkeiten bei der PartnerInnensuche<\/a>&nbsp;eingegangen. Ein weiteres Thema ist die Bildungs- und Lebenssituation der auf dem Land&nbsp;<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/s00127-009-0107-4\">zur\u00fcckgelassenen Kinder<\/a>, die h\u00e4ufig ohne Eltern aufwachsen, da diese in den St\u00e4dten in Fabriken arbeiten. Hinzu kommen die Problematik der&nbsp;<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.chieco.2016.05.006\">Kinderarbeit<\/a>&nbsp;und die h\u00e4ufig schlechten&nbsp;<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1080\/0023656X.2019.1645313\">Arbeitsbedingungen in den Fabriken<\/a>&nbsp;hinsichtlich Arbeitssicherheit sowie die Unsicherheit, ob \u00fcberhaupt Lohn ausgezahlt wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beurteilung der filmischen Gestaltung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Dokumentation basiert haupts\u00e4chlich auf Interviews, die mit \u00fcber 40 aktuellen oder ehemaligen Mitgliedern der Shamate-Subkultur aufgezeichnet wurden. Erg\u00e4nzt werden diese Aufnahmen durch Handyaufnahmen aus Fabriken, Foto und Videomaterial, welches aus den sozialen Netzwerken stammt bzw. von den interviewten Personen zur Verf\u00fcgung gestellt wurde, sowie aktuelle Videoaufnahmen der zentralen Treffpunkte der Shamate.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt wirkt das Videomaterial, insbesondere die Aufnahmen aus den Fabriken, auf den ersten Blick sehr einfach und gr\u00f6\u00dftenteils in der Qualit\u00e4t niedriger als man es von Dokumentationen \u00fcblicherweise gewohnt ist. Eine Erkl\u00e4rung, die in der Dokumentation selbst nicht zu finden ist, liefert Regisseur Li Yifan in einer&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.yixi.tv\/h5\/speech\/917\/\">Rede auf yixi.tv<\/a>, einer Medienplattform, die regelm\u00e4\u00dfig Pr\u00e4sentationen und Reden zu verschiedenen Themen ver\u00f6ffentlicht. Im Kontext von Schwierigkeiten und Herausforderungen bei der Produktion der Dokumentation berichtet er, dass es nicht m\u00f6glich war, in den Fabriken Aufnahmen zu machen bzw. er die Bef\u00fcrchtung hatte, dass die Fabriksituation f\u00fcr den Dreh gesch\u00f6nt werden w\u00fcrde. Daher rief das Filmteam online zu einem Videowettbewerb auf: Die ArbeiterInnen sollten Videos von ihrer Arbeit in der Fabrik drehen und f\u00fcr einen Geldpreis einsenden. Insgesamt wurden so 915 Videos abgekauft und bildeten anschlie\u00dfend die Grundlage f\u00fcr die Dokumentation. Dadurch wirkt die Qualit\u00e4t der Aufnahmen zwar ungew\u00f6hnlich niedrig, im Gegenzug sind die Aufnahmen jedoch sehr authentisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Interviews sind im realen Lebensumfeld der ProtagonistInnen gedreht wie beispielsweise der eigenen kleinen Wohnung im Arbeitsviertel oder in der l\u00e4ndlichen Heimat, sodass man im Hintergrund L\u00e4rm aus der Nachbarwohnung h\u00f6rt oder Nutztiere und Felder sehen kann. Meiner Meinung nach wirken die Aufnahmen dadurch ebenfalls sehr authentisch und bilden die Lebenssituation zum Greifen nah nach, auch wenn die Tonqualit\u00e4t teilweise darunter leidet.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles in allem arbeitet der Film mit wenigen Effekten durch Musik, Schnitttechnik etc., sondern fokussiert sich auf eine n\u00fcchterne Erz\u00e4hlweise und versucht die Inhalte komplett aus der Perspektive der Shamate darzustellen. Die ZuschauerInnen werden w\u00e4hrend des Films nur wenig geleitet. So gibt es zum Beispiel keinen Einsatz von Voice-Over durch einen Erz\u00e4hler, der den Betrachtenden Erkl\u00e4rungen geben k\u00f6nnte. Die einzigen strukturierenden Elemente, die in der Version mit englischen Untertiteln zum Einsatz kommen, sind gelegentliche Texteinblendungen, die im Stil an Internetforen der 2000er Jahre mit schwarzem Hintergrund und knallbuntem Text angelehnt sind. So wird am Anfang kurz der Hintergrund der Shamate-Communities erl\u00e4utert und am Ende ein Fazit gezogen. Innerhalb des Filmes werden einzelne Aspekte beispielsweise die im Internet kursierenden Parodien der Shamate und die darauffolgende Zerschlagung der Communities kommentiert. In diesen Texteinblendungen wird oft ein gesellschaftliches Problem herausgestellt und zu diesem eine klare Position bezogen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die geringe Strukturierung ist meiner Meinung nach ein Kritikpunkt, den man bei dem Film anbringen k\u00f6nnte, da die Erz\u00e4hlstruktur teilweise nicht ganz klar ist und gelegentlich Fragen offenbleiben, wie zum Beispiel aus welcher Zeit und Quelle gezeigte Aufnahmen stammen. Auf der anderen Seite finde ich pers\u00f6nlich diese Wahl der Narration dennoch sehr passend, da sie so die ProtagonistInnen komplett in den Vordergrund stellt und die Geschichten wirklich aus ihrer eigenen Perspektive erz\u00e4hlen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt unterst\u00fctzt die Wahl der filmischen Mittel und der Erz\u00e4hlstruktur die Botschaft des Filmes sehr gut. Die pr\u00e4sentierten Informationen stammen alle aus erster Hand der beteiligten Personen und sind dadurch sehr authentisch und glaubw\u00fcrdig. Die Dokumentation schafft es so, dass die Subkultur der Shamate von ihnen selbst erl\u00e4utert wird und gleichzeitig klar auf gesellschaftliche Probleme hinzuweisen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pers\u00f6nlicher Eindruck und Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p>Mein pers\u00f6nlicher Eindruck von der Dokumentation ist sehr positiv, da sie auf sehr emotionale Weise ein authentisches Bild der Shamate-Subkultur darstellt und es gleichzeitig schafft, gesellschaftlich relevante Themen wie Armut, Identit\u00e4tssuche und Marginalisierung herauszustellen. Der Begriff&nbsp;\u6740\u9a6c\u7279&nbsp;hat sich in China zu einem Ausdruck entwickelt, der genutzt wird, um extravagant gekleidete oder \u00fcbertrieben gestylte Menschen zu beschreiben, unabh\u00e4ngig davon, ob diese Personen wirklich der Shamate-Subkultur angeh\u00f6ren oder nicht. Der Ausdruck wird dabei nicht selten&nbsp;<a href=\"https:\/\/baijiahao.baidu.com\/s?id=1567194119577208&amp;wfr=spider&amp;for=pc\">mit einer abwertenden Konnotation oder als Beleidigung<\/a>&nbsp;verwendet, was zeigt wie verbreitet die Marginalisierung dieser Subkultur auch Jahre nach ihrem Verschwinden noch ist. Vor diesem Hintergrund leistet die Dokumentation meiner Meinung nach einen wertvollen Beitrag, indem sie die Shamate selbst zu Wort kommen l\u00e4sst und so auf respektvolle Weise ein neues Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die vorurteilsbehaftete Gruppe erm\u00f6glicht. Besonders das Ende der Dokumentation hat mich sehr ber\u00fchrt und nachdenklich gemacht. An vielen Stellen hat mich die Shamate-Subkultur zudem an die ungef\u00e4hr zeitgleich in Europa und den USA popul\u00e4re Emo-Subkultur erinnert und es war sehr interessant, hier Parallelen aber auch Unterschiede zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus diesen Gr\u00fcnden ist die Dokumentation aus meiner Sicht sehr sehenswert, da sie authentisch eine sehr spannende Subkultur in China betrachtet, auf gesellschaftlich relevante Probleme aufmerksam macht und dabei die Perspektive der Shamate in den Vordergrund r\u00fcckt.<\/p>\n\n\n\n<p>_____<\/p>\n\n\n\n<p><em>Dieser Text ist Teil einer Reihe von studentischen Beitr\u00e4gen aus unserem MA-Studiengang Chinastudien. Dieser Beitrag wurde im Rahmen eines Seminars \u00fcber die Kontinuit\u00e4t und den Wandel der Armut(sreduktion) in der Ming-Dynastie und der Volksrepublik China verfasst.<\/em><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook\" data-url=\"https%3A%2F%2Fuserblogs.fu-berlin.de%2Fchina_studieren%2F2023%2F09%2F14%2F%25e6%259d%2580%25e9%25a9%25ac%25e7%2589%25b9%25e6%2588%2591%25e7%2588%25b1%25e4%25bd%25a0-we-were-smart%2F\" data-timestamp=\"1696966276\" data-backendurl=\"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/china_studieren\/wp-json\/shariff\/v1\/share_counts?\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=%E6%9D%80%E9%A9%AC%E7%89%B9%E6%88%91%E7%88%B1%E4%BD%A0%C2%A0%E2%80%93%20We%20Were%20Smart%20%28von%20Melanie%20H%C3%B6schele%29 https%3A%2F%2Fuserblogs.fu-berlin.de%2Fchina_studieren%2F2023%2F09%2F14%2F%25e6%259d%2580%25e9%25a9%25ac%25e7%2589%25b9%25e6%2588%2591%25e7%2588%25b1%25e4%25bd%25a0-we-were-smart%2F\" title=\"Share on Mastodon\" aria-label=\"Share on Mastodon\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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<a href=\"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/china_studieren\/2023\/09\/14\/%e6%9d%80%e9%a9%ac%e7%89%b9%e6%88%91%e7%88%b1%e4%bd%a0-we-were-smart\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":5621,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18672],"tags":[],"class_list":["post-471","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-startseite"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/china_studieren\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/471","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/china_studieren\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/china_studieren\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/china_studieren\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5621"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/china_studieren\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=471"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/china_studieren\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/471\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":483,"href":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/china_studieren\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/471\/revisions\/483"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/china_studieren\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=471"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/china_studieren\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=471"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/china_studieren\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=471"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}