{"id":5,"date":"2013-11-14T13:03:04","date_gmt":"2013-11-14T13:03:04","guid":{"rendered":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/christinb\/?p=5"},"modified":"2013-11-14T13:04:39","modified_gmt":"2013-11-14T13:04:39","slug":"im-vergleich-verstandlichkeit-von-word-dokument-popplet-prezi-powerpoint","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/christinb\/2013\/11\/14\/im-vergleich-verstandlichkeit-von-word-dokument-popplet-prezi-powerpoint\/","title":{"rendered":"Im Vergleich: Verst\u00e4ndlichkeit von Word-Dokument, popplet, Prezi &amp; PowerPoint"},"content":{"rendered":"<p>In diesem Eintrag m\u00f6chte ich die vier oben genannten Programme, um Inhalte m\u00f6glichst gut und \u00fcberschaubar darzustellen, vergleichen. Dabei geht es in erster Linie um deren Verst\u00e4ndlichkeit dem Publikum gegen\u00fcber, sprich derjenigen, die nicht wissen k\u00f6nnen, welche Gedanken sich hinter den aufgezeigten Inhalten bzw. Informationen verbergen.<\/p>\n<p><strong>Fallbeispiel:<\/strong><br \/>\nVier Studentengruppen sollten mithilfe dieser Programme Ergebnisse aus Umfragen bez\u00fcglich der Computer- und Internetnutzung so zusammenfassend pr\u00e4sentieren, dass sie dem Schema des Hamburger Verst\u00e4ndlichkeitsmodells gerecht werden. Wichtig daf\u00fcr sind die Kriterien &#8222;Einfachheit&#8220;, &#8222;Gliederung&#8220;, &#8222;Pr\u00e4gnanz&#8220; und &#8222;Anregung&#8220;, welche auf die jeweils dargestellten Texte angewendet werden sollten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Gruppe 1: Word-Dokument<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Dieser Gruppe stand nur das Textdokument an sich zur Verf\u00fcgung und jeder wei\u00df, dass sich allein damit nicht viel anstellen l\u00e4sst. Statt aber eines langen Textes, der schon beim alleinigen Ansehen kein Interesse weckt, haben die Studenten sich f\u00fcr eine Aufz\u00e4hlung mit Unterpunkten entschieden, die die Ergebnisse gegliedert und kurz und knapp darstellt. Die Unterpunkte sind jedoch f\u00fcr die Leser\/Zuschauer teilweise zu knapp ausgefallen, was die sofortige Verst\u00e4ndlichkeit erschwert.<br \/>\nDas Kriterium der Einfachheit wurde insofern erf\u00fcllt, als dass die Ergebnisse ohne jeglichen Schnickschnack pr\u00e4sentiert wurden, was das Ganze aber auch sehr steril aussehen l\u00e4sst. Um etwas &#8222;Pep&#8220; in die Sache zu bringen bzw. was hier als Eyecatcher fungiert ist die eingef\u00fcgte Grafik, die zeigen soll, mit welchem Medium der Datenverarbeitung sich besch\u00e4ftigt wurde: dem Computer.<br \/>\nEine m\u00fcndliche Pr\u00e4sentation war nicht vonn\u00f6ten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Gruppe 2: popplet<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Auf den ersten Blick wirkt ein popplet immer wie eine Ideensammlung bzw. Mind-map. Die popplet-Gruppe hat sich mit dieser Art der Darstellung arrangiert und zeigt uns eine Stichwortsammlung als Auswertung der Umfragen. Rein \u00e4u\u00dferlich wirkt es strukturiert und ansprechend, nicht zuletzt wegen der unterschiedlichen Farben die f\u00fcr die jeweiligen Unterthemen verwendet wurden. Dennoch hapert es an der \u00dcbersichtlichkeit durch die Querverstrebungen vor allem im unteren Teil und man erkennt die Absicht der Studenten dahinter nicht auf Anhieb. Wenn man sich aber in die Materie &#8222;eingearbeitet&#8220; hat, ist das kein gro\u00dfes Problem mehr. Dadurch, dass es keine m\u00fcndliche Pr\u00e4sentation gab und es sich eben nur um Stichworte handelt, ist die Verst\u00e4ndlichkeit nicht immer gegeben. Zudem wurden auch Punkte mit in die Darstellung genommen, die einem zwar das Thema noch n\u00e4her bringen, jedoch nicht in den Umfragen zu finden waren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Gruppe 3: Prezi<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Prezi hat, wie der Name schon andeutet, etwas mit Pr\u00e4sentation zu tun und wird gerne als Substitut zu PowerPoint gesehen. Vorteil bei diesen beiden Pr\u00e4sentationsformen ist, dass man Zusatzerl\u00e4uterungen in der m\u00fcndlichen Pr\u00e4sentation erh\u00e4lt, die die Verst\u00e4ndlichkeit erh\u00f6hen. So eine Pr\u00e4sentation ohne Sprecher erg\u00e4be auch in den wenigsten F\u00e4llen Sinn, es sei denn, man stelle Skripts vor.<br \/>\nDiese Studentengruppe hatte sich, um die Pr\u00e4sentation interessanter zu gestalten, einen Aufh\u00e4nger gesucht, dem wohl jeder Internetnutzer schon einmal beim Surfen im World Wide Web begegnet ist: Katzenvideos. Sie verglichen die Ergebnisse der Umfragen mit besagten Videos und man fragte sich, wo dort nun die Gemeinsamkeit besteht. Kurz: das Interesse war geweckt worden. Im Anschluss daran wurden die Vorz\u00fcge von Prezi mittels gut gemachter Einblendungen von Stichworten und der kurzen\u00a0 m\u00fcndlichen Erl\u00e4uterung derselben aufgezeigt. Das Internet wurde hier als wichtigster Punkt angesehen, doch ich hatte den Eindruck, dass nicht wirklich viel \u00fcber die Auswertung der Umfragen vermittelt wurde. Unklar war vorallem der Punkt, ob diese Auswertung wie auch die Katzenvideos eher eine Zeitverschwendung oder ein guter Beitrag zur Nutzung des Internets sind. Au\u00dferdem war eine konkrete Gliederung nicht erkennbar, die sich aber im Verlauf der Pr\u00e4sentation erschloss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Gruppe 4: PowerPoint<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Zu guter Letzt waren die PowerPointies am Start. PowerPoint wird oftmals als <em>die<\/em> Pr\u00e4sentationsform schlechthin gehandelt, auch wenn Prezi diese Stellung mehr und mehr strittig macht durch die interaktive Handhabung.<br \/>\nDie Studenten haben eine klassische PPTX-Pr\u00e4sentation gezeigt mit Deckblatt, Gliederung und Folien, welche jedoch mehr an ein popplet erinnerten, also Mind-map-Form besa\u00dfen und dadurch einpr\u00e4gsam waren. Von der Verst\u00e4ndlichkeit her fand ich diese Folien schon fast selbsterkl\u00e4rend, nur mit dem Manko, dass dazu keine Beispiele aufgef\u00fchrt worden waren. F\u00fcr die Vortragenden war diese Art der Pr\u00e4sentation zudem eine solide St\u00fctze. Solide hei\u00dft hier auch, dass sie ihren Zweck zwar erf\u00fcllt hat, aber nur teilweise visuell ansprechend war. Schwungvolle Einblendungen wie bei Prezi kann man hierbei nicht erwarten, aber meines Erachtens h\u00e4tte man noch mit \u00dcberg\u00e4ngen arbeiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<strong>FAZIT:<\/strong>\u00a0 Von allen Darstellungsformen, die die Studenten benutzt haben, w\u00fcrde ich behaupten, dass PowerPoint noch am geeignetsten von allen Werkzeugen war, die Auswertung der Umfragen verst\u00e4ndlich durchzuf\u00fchren. Zwar sind die Designm\u00f6glichkeiten begrenzt im Gegensatz zu Prezi, doch die Pr\u00e4sentation war gegliedert, zum Teil selbsterkl\u00e4rend und die Inhalte wurden pr\u00e4gnant dargestellt. Au\u00dferdem ist eine begleitende m\u00fcndliche Pr\u00e4sentation immer n\u00fctzlicher als nur eine \u00dcbersicht von Stichworten bzw. Informationen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Eintrag m\u00f6chte ich die vier oben genannten Programme, um Inhalte m\u00f6glichst gut und \u00fcberschaubar darzustellen, vergleichen. Dabei geht es in erster Linie um deren Verst\u00e4ndlichkeit dem Publikum gegen\u00fcber, sprich derjenigen, die nicht wissen k\u00f6nnen, welche Gedanken sich hinter den aufgezeigten Inhalten bzw. Informationen verbergen. 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