{"id":190,"date":"2025-01-14T11:24:57","date_gmt":"2025-01-14T10:24:57","guid":{"rendered":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/ewi_biwi\/?p=190"},"modified":"2025-01-16T10:56:56","modified_gmt":"2025-01-16T09:56:56","slug":"themenwoche-prokrastination-teil-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/ewi_biwi\/2025\/01\/14\/themenwoche-prokrastination-teil-ii\/","title":{"rendered":"Themenwoche Prokrastination: Teil II"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie man es schafft seltener Dinge aufzuschieben<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-right wp-block-heading\">(Ein Beitrag von Jamie-Celine Reichelt und Ronja Kumpe)<\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>In unserer Themenwoche &#8222;Prokrastination&#8220; vom 14.-18.02.2022 haben wir euch auf unserem Instagram-Account einige Infos rund um die &#8222;Aufschieberitis&#8220; im Studium gegeben. Dieser Blogbeitrag soll gemeinsam mit zwei weiteren Beitr\u00e4gen die Themenwoche auf Instagram erg\u00e4nzen und erweitern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prokrastination II: Wie vermeide oder verringere ich Prokrastination<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Sorge f\u00fcr eine gute Arbeitsumgebung<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Wo und wie arbeitest du am besten? Gehst du gern in die Bibliothek oder bleibst du gern Zuhause? Ist vielleicht ein Caf\u00e9 f\u00fcr dich die beste Arbeitsatmosph\u00e4re? Bevorzugst du es in Stille zu arbeiten oder h\u00f6rst du gern Lo-Fi-Musik?<\/li><li>Zieh dir etwas Bequemes an, es soll dich kein zu enger Hosenbund beim Arbeiten st\u00f6ren. Bequem hei\u00dft aber nicht gleich Pyjama. Zieh dich nach dem Anziehen um und komme so in den Arbeitsmodus.<\/li><li>R\u00e4ume deinen Schreibtisch so auf, dass du gut daran arbeiten kannst. Das bedeutet f\u00fcr jeden etwas anderes. Er muss aber nicht komplett leer sein, damit man sich konzentrieren kann.<\/li><li>Hol dir eine Flasche oder ein Glas Wasser, damit du w\u00e4hrend des Arbeiten nichts vergisst zu Trinken. Das hilft bei der Konzentration und beim Arbeiten &#8211; Ein Kaffee ist auch erlaubt \ud83d\ude09<\/li><li>Schalte dein Handy in den Flugmodus oder mache es ganz aus. Auch dein Internet (Wlan) kannst du ggf. ausschalten, wenn du nur offline schreibst und nicht mehr online recherchierst. So kann man einige Ablenkungen minimieren<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><em>Stelle dir einen realistischen Zeitplan auf<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Unrealistische Zielsetzung entmutigt dich schnell und f\u00fchrt zu einer Resignation, daher bleib lieber ehrlich zu dir und nimm dir nicht zu viel vor<\/li><li>Frage dich wie viel du \u00fcberhaupt an einem Tag schaffen kannst. Hast du vielleicht nebenbei noch andere Verpflichtungen wie Familie oder einen Job? Denk daran, dass jede Person eine individuelle Arbeitskapazit\u00e4t hat. Wenn deine 100% 3 Stunden Arbeit am Tag sind, dann ist das okay, auch wenn andere am Tag vielleicht 8 Stunden arbeiten k\u00f6nnen. Vergleiche dich da nicht mit anderen. 3 Stunden sind besser als nichts. Auch 30 Minuten sind das.<\/li><li>Lege eine Zeit zum Arbeiten fest und halte dich daran. Wenn du deine Arbeitszeit eingehalten hast (sei sie noch zu klein, es reichen auch manchmal 30 min), dann kannst du danach deine Freizeit ohne schlechtes Gewissen genie\u00dfen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><em>Teile deine To-Dos in Babysteps ein, damit du nicht \u00fcberw\u00e4ltigt wirst<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>&#8222;Hausarbeit schreiben&#8220; oder &#8222;Lernen&#8220; sind so gro\u00dfe Aufgaben, sie k\u00f6nnen einen schnell \u00fcberfordern und sich un\u00fcberbr\u00fcckbar anf\u00fchlen<\/li><li>Teile deine To-Dos stattdessen in kleinere Teilaufgaben &#8211; zu Beginn so kleinschrittig wie m\u00f6glich. So wirkt der gro\u00dfe Berg nicht un\u00fcberwindbar, sonders es wird einem ein kleiner Trampelpfad gezeigt. <br>Diese kleinen Schritte auf der To-Do-Liste f\u00fchren auch zu einem Erfolgserlebnis beim Abhaken der erledigten Teilaufgabe. So bleibt man motiviert.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><em>Einfach erstmal anfangen<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>es f\u00e4llt manchmal schwer, aber fang einfach mal an deine Gedanken auf Papier (oder in das Word-Dokument) zu bringen. So kommst du erstmal in einen Schreibfluss. Die unsortierten Gedanken und S\u00e4tze k\u00f6nnen zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt in eine sch\u00f6nere Form gebracht werden, wenn man sich bereits in einem Schreibrhythmus befindest.<\/li><li>Perfektionismus hat hier erstmal nichts zu suchen, auch wenn es schwer f\u00e4llt. Wer sich hier in kleinen Feinheiten verliert, vergisst das gro\u00dfe Ganze und verschwendet m\u00f6glicherweise Zeit. Sp\u00e4ter darf dann der Perfektionist auch nochmal an den Formulieren feilen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><em>Konzentriere dich auf das Ergebnis<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Denk daran wie erleichtert du dich f\u00fchlst, wenn du die Aufgabe erledigt hast und wie du danach deine freie Zeit genie\u00dfen kannst ohne im Hinterkopf dieses Projekt zu haben<\/li><li>Stell dir das Ziel vor, nicht nur den holprigen Start.<\/li><li>F\u00fcr manche funktioniert eine Belohnung nach abgeschlossenem Projekt auch sehr gut<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><em>Verzeihe dir Fehler und\/oder R\u00fcckschl\u00e4ge<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Es kann schwer fallen nicht in alte Muster zur\u00fcck zu fallen, daher geh freundlich mit dir um wenn es passiert und verzeih dir, wenn es einmal nicht so gut klappt. Prokrastination zu &#8222;besiegen&#8220; ist ein langer Prozess &#8211; f\u00fcr manche ist er nie abgeschlossen und es wird immer schwierig bleiben. Bei diesem Prozess Fehler zu machen ist normal und sogar sehr wichtig und notwendig, damit du rausfindest welche Methoden f\u00fcr dich funktionieren. Wenn du dir diese Fehler oder R\u00fcckschl\u00e4gt nicht verzeihst setzt schnell eine Resignation ein, die dich weiter zur\u00fcck wirft als du denkst.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><em>Techniken, die dir weiterhelfen k\u00f6nnten<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Fertige ein Schreibprotokoll an, um dir bewusst zu machen, wann und wie du am besten arbeitest.<br>&#8211; Welche Schreibaufgaben hatte ich mir vorgenommen?<br>&#8211; Wann habe ich angefangen?<br>&#8211; Wie lange habe ich geschrieben?<br>&#8211; Bin ich mit dem Ergebnis zufrieden?<br>&#8211; Was ist meine durchschnittliche Schreibzeit pro Tag\/Woche?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Entwickle Schreibgewohnheiten.<br>&#8211; Nutze zum Beispiel ein Einstiegsritual vor dem Arbeiten. Mache einen kleinen Spaziergang (sozusagen als kleiner Arbeitsweg), mach dir eine Tasse Tee, z\u00fcnde dir eine Kerze an, mach ein wenig Yoga oder eine Atem\u00fcbung, L\u00fcfte dein Zimmer nochmal kr\u00e4ftig f\u00fcr genug Sauerstoff.<br>&#8211; Fange jeden Tag zur gleichen Zeit an und teste eine Methode l\u00e4nger als einen Tag um dessen Effektivit\u00e4t festzustellen<br>&#8211; Suche dir bei Bedarf eine Arbeits- oder Schreibgruppe, um dich zu motivieren<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Erstelle einen f\u00fcr dich sinnvollen Zeitplan.<br>&#8211; Arbeitszeitrestriktionen k\u00f6nnen helfen in einen Schreibrhythmus zu kommen. Such dir am Anfang einen kleinen Arbeitsumfang aus. 30 Minuten am Tag k\u00f6nnen ausreichen &#8211; <strong>arbeite lieber weniger als gar nicht<\/strong>. Mit der Zeit &#8211; pro Tag oder Woche &#8211; kannst du dein Arbeitszeit erh\u00f6hen.<br>Arbeite auch nicht unbedingt mehr als du geplant hast, da du dich vielleicht darin verlierst und dann schnell \u00fcberfordert sein k\u00f6nntest.<br>&#8211; Arbeite zum Beispiel mit einem Promodoro-Timer, um deine Pausen und Arbeitszeiten einzuhalten und zu kontrollieren. Es gibt die 25\/5-Methode oder die 45\/15-Methode, du kannst aber auch deinen eigenen Rhythmus finden. Es kann gerade zu Beginn hilfreich sein sich an diese klaren Pausenzeiten zu halten, damit man nicht zu lange durcharbeitet und dann nicht mehr kann.<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie man es schafft seltener Dinge aufzuschieben (Ein Beitrag von Jamie-Celine Reichelt und Ronja Kumpe) In unserer Themenwoche &#8222;Prokrastination&#8220; vom 14.-18.02.2022 haben wir euch auf unserem Instagram-Account einige Infos rund um die &#8222;Aufschieberitis&#8220; im Studium gegeben. 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