{"id":247,"date":"2025-01-14T11:43:34","date_gmt":"2025-01-14T10:43:34","guid":{"rendered":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/ewi_biwi\/?p=247"},"modified":"2025-01-14T11:43:34","modified_gmt":"2025-01-14T10:43:34","slug":"forschung-im-master-studium","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/ewi_biwi\/2025\/01\/14\/forschung-im-master-studium\/","title":{"rendered":"Forschung im Master-Studium"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"has-text-align-right wp-block-heading\">(Ein Beitrag von Melissa Eiben)<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Welche Ber\u00fchrpunkte hatte ich mit Forschung in meinem Bachelorstudium? Hat sich daraus ein pers\u00f6nliches Forschungsinteresse entwickelt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Semester<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Besonders das&nbsp;erste Semester im Master fand ich&nbsp;mit vier Veranstaltungen im (qualitativen und quantitativen) Bereich sehr forschungslastig. Ich habe&nbsp;im Bachelor an der FU Bildungs- und Erziehungswissenschaften studiert, daher hatte ich viel von den theoretischen Inhalten schon vorher geh\u00f6rt. In Quali habe ich mit Kommilitonen&nbsp;eine kleine Interviewstudie zum \u00dcbergang von der Grund- in die Oberschule durchgef\u00fchrt. Ich erinnere mich noch daran, dass wir alle den Interviewprozess sehr schwer zu moderieren fanden (besonders mit Kindern bzw. Jugendlichen als Interviewpartner!). Es gab viele Aspekte, in denen ich in dieser kleinen Forschung dazugelernt habe: die richtige Planung von Fragen, den Interviewpartner aussprechen zu lassen und wie schwer es ist, ein richtiges Gespr\u00e4ch am Laufen zu halten. Und auch der Auswertungsprozess &#8211; das Transkribieren, Erarbeiten eines Kategoriensystems und die anschlie\u00dfende Verschriftlichung der Ergebnisse &#8211; hat mir gezeigt, wie viel Zeit und Reflektion qualitative Forschung braucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Im quantitativen Bereich haben wir uns st\u00e4rker mit der Forschungstheorie und dem Auswertungsprozess besch\u00e4ftigt und eher ge\u00fcbt, Ergebnisse zu interpretieren, als einen Forschungsprozess komplett&nbsp;von der Literaturrecherche \u00fcber die Datenerhebung bis zur Auswertung&nbsp;und Verschriftlichung der Daten durchzuf\u00fchren. Das kam erst in den sp\u00e4teren Semestern &#8211; und nur f\u00fcr diejenigen, die die Vertiefung gew\u00e4hlt haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Semester<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im zweiten Semester ging die Vertiefung los &#8211; f\u00fcr mich total spannend, da ich Quanti gew\u00e4hlt und mich sehr auf die fortgeschrittenen Analysemethoden gefreut habe. Und auf der Analyse lag auch der Fokus der Veranstaltungen. In der Modulpr\u00fcfung konnte ich die gelernten Inhalte zum ersten Mal mit einem Forschungsthema meiner Wahl verkn\u00fcpfen und habe mich an einer Mehrebenenanalyse versucht, zum Thema sozioemotionaler Einfl\u00fcsse auf die (Schul-)Leistung von Sch\u00fcler:innen. Ich fand es spannend, meine eigenen Ergebnisse in den bereits bestehenden Forschungshintergrund einzuordnen. Die Analyseergebnisse waren pl\u00f6tzlich mehr als losgel\u00f6ste Zahlen; sie hatten eine Bedeutung und einen Kontext.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Semester<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im dritten Semester nimmt das Forschungsprojekt den gr\u00f6\u00dften Teil des Semesters in Anspruch. Aber auch das begleitende Modul Forschungsplanung und Publikation besch\u00e4ftigte sich mit dem Forschungsprozess, und zwar gerade mit dem Teil, der zuvor weniger im Mittelpunkt der (quantitativen) Veranstaltungen lag, n\u00e4mlich allem um die Analyse und Auswertung herum.<\/p>\n\n\n\n<p>Im&nbsp;Forschungsprojekt besch\u00e4ftigte ich mich mit einem Thema, das die Voranalyse f\u00fcr meine Masterarbeit werden sollte, n\u00e4mlich der Frage, ob die Stichprobe von Daten (f\u00fcr meine Masterarbeit) repr\u00e4sentativ war. Mein Masterarbeitsthema und auch das Forschungsprojekt habe ich in meiner damaligen Arbeitsstelle gefunden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Semester<\/strong>&nbsp;(und 5. Semester und 6. Semester und 7. Semester)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Masterarbeit- der &#8222;kr\u00f6nende Abschluss&#8220; meines Studiums &#8211;&nbsp; war&nbsp;eigentlich im Sommersemester 2020 f\u00e4llig, und dann kam die Pandemie. Wie viele andere Studis auch war das f\u00fcr mich eine schwere Zeit, und meine Abgabe verschob sich weiter und weiter nach hinten, aber das ist ein Thema f\u00fcr sich. Was die Forschung angeht, habe ich in meiner Masterarbeit mit einem fertigen Datensatz&nbsp;gearbeitet, sodass ich trotz quantitativer Vertiefung in meinem gesamten Studium mit der Datenerhebung und -bereinigung fast keine Ber\u00fchrungspunkte hatte, was ich etwas schade fand. Daf\u00fcr konnte ich mich ausgiebig&nbsp;in mein gew\u00e4hltes Analyseverfahren einarbeiten &#8211; so ausgiebig, dass ich gef\u00fchlt alle Ressourcen, die es dazu gab, durchforsten musste, um manche Probleme zu l\u00f6sen (dazu muss ich&nbsp;allerdings auch sagen, dass ich ein eher wenig genutzten Verfahren verwendet&nbsp;habe, n\u00e4mlich ein formatives Messmodell, eingebunden in ein&nbsp;Strukturgleichungsmodell). Im Nachhinein fand ich es aber eigentlich ganz sch\u00f6n, mal so richtig in die Tiefe arbeiten und auch Zeit f\u00fcr eine ausf\u00fchrliche Literaturrecherche aufwenden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Ein Beitrag von Melissa Eiben) Welche Ber\u00fchrpunkte hatte ich mit Forschung in meinem Bachelorstudium? Hat sich daraus ein pers\u00f6nliches Forschungsinteresse entwickelt? 1. Semester Besonders das&nbsp;erste Semester im Master fand ich&nbsp;mit vier Veranstaltungen im (qualitativen und quantitativen) Bereich sehr forschungslastig. 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