{"id":152,"date":"2011-06-21T08:47:26","date_gmt":"2011-06-21T07:47:26","guid":{"rendered":"http:\/\/fsiosi.blogsport.de\/2011\/06\/21\/bericht-von-der-fbr-sitzung-am-15-6-11\/"},"modified":"2011-06-21T08:47:26","modified_gmt":"2011-06-21T07:47:26","slug":"bericht-von-der-fbr-sitzung-am-15-6-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/fsi_osi\/2011\/06\/21\/bericht-von-der-fbr-sitzung-am-15-6-11\/","title":{"rendered":"Bericht von der FBR-Sitzung am 15.6.11"},"content":{"rendered":"<p>Prim\u00e4res Ziel der Fachbereichsratssitzung vom 15. Juni 2011 war es, die verschobenen Tagesordnungspunkte der vorherigen Sitzung des 1. Juni nachzuholen. <\/p>\n<p><strong>Das prek\u00e4re Schicksal der m\u00fcndlichen Verteidigung im PuK-Master<\/strong><\/p>\n<p>Bereits der 2. Punkt \u201eMitteilungen\u201c versprach jedoch auch dieses Mal eine lange Sitzung. So war, neben einigen Bekanntmachungen durch das Dekanat und dem Bericht \u00fcber das Einweihungsfest unserer neu gestalteten Bibliothek, auch der Master \u201ePolitische Kommunikation und Medien\u201c, \u00fcber den wir bereits berichteten, Thema. Dem Fachbereichsrat Politik- und Sozialwissenschaften lag in dieser Woche nun ein von Studierendenseite verfasster Alternativvorschlag der bereits verabschiedeten Neugestaltung der Studien- und Pr\u00fcfungsordnung vor. Herrschte in der Sitzung Mitte Mai noch der Druck den Masterstudiengang in der verabschiedeten Form durchzuwinken, da er sonst im n\u00e4chsten Semester mit seinen punktuellen Verbesserungen, wie Pr\u00fcfungsentlastungen, nicht h\u00e4tte studiert werden k\u00f6nnen, wollten wir uns jetzt die Zeit nehmen, um f\u00fcr den Erhalt einer fakultativen m\u00fcndlichen Verteidigung der Abschlussarbeit einzutreten. Eine m\u00f6gliche \u00c4nderung der Neuordnung, die sich bereits bei der Senatsverwaltung zur Best\u00e4tigung befindet, k\u00f6nnte dann zum n\u00e4chsten Jahr in Kraft treten. Anstelle einer weiteren inhaltlichen Debatte, wurde sich vergangenen Mittwoch Morgen jedoch zun\u00e4chst auf einen Modus der weiterf\u00fchrenden Diskussionen geeinigt. So geht der \u00c4nderungsvorschlag zun\u00e4chst zur\u00fcck in den Institutsrat der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften, bevor er vermutlich in der \u00fcbern\u00e4chsten Sitzung des Fachbereichsrates weiter beraten wird. Ob die Studien- und Pr\u00fcfungsordnung dann letztendlich in unserem Sinne ge\u00e4ndert wird, ist derzeit jedoch leider schwer abzusch\u00e4tzen.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Aufw\u00fcchse&#8220; durch doppelte Abiturjahrg\u00e4nge und Aussetzung der Wehrpflicht<\/strong><\/p>\n<p>In Ankn\u00fcpfung an den Besuch des Vizepr\u00e4sidenten im Fachbereichsrat vor zwei Wochen, einigte  sich der FBR des Weiteren unter diesem TO-Punkt darauf, dass am 29. Juni eine gemeinsame Strategie des Fachbereiches bez\u00fcglich des Umgangs mit den erh\u00f6hten Berwerber_innenzahlen, bedingt durch doppelte Abiturjahrg\u00e4nge in einigen Bundesl\u00e4ndern und der Aussetzung der Wehrpflicht, beschlossen werden soll. Bis dahin werden die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrenden Direktro_innen beim Pr\u00e4sidium anfragen, wie viel Aufstockung der Studienpl\u00e4tze an den Instituten m\u00f6glich sei. Mit diesem Thema wird auch die Problematik der Tutorien am OSI einher gehen. Es verspricht also eine spannende Sitzung zu werden, bei der sich zeigen wird, wie mit der von Tanja B\u00f6rzel im Gespr\u00e4ch mit dem Vizepr\u00e4sidenten Herr Bongardt postulierten \u201esozialen Verantwortlichkeit\u201c umgegangen werden wird. Sowohl eine sture Verweigerung der Erh\u00f6hung der Studienbeginner_innen, welche zu einem noch rasanteren Anstieg der viel zu hohen NC&#8217;s unseres Fachbereiches f\u00fchrt, als auch eine un\u00fcberlegte Kapazit\u00e4tenerh\u00f6hung, durch welche sich das Betreuungsverh\u00e4ltnis weiter verschlechtert, k\u00f6nnen keine L\u00f6sung sein. <\/p>\n<p><strong>Pilotprojekt Lehrevaluation<\/strong><\/p>\n<p>Inhaltlicher Schwerpunkt der vergangenen Sitzung war jedoch die Verabschiedung des Pilotprojektes der Lehrevaluation (LEVA). Dieses ist Teil der Qualit\u00e4tssicherung am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften der FU Berlin und eines von verschiedenen Befragungsinstrumenten, mit deren Hilfe Feedback zur Lehr- und Lernsituation eingeholt werden soll. Die Lehrevaluation konzentriert sich dabei prim\u00e4r auf das Lehrangebot, welches alle 4 Semester in einem unterschiedlichen Turnus in jedem Studiengang \u00fcberpr\u00fcft werden soll. Nach einer kurzen Einf\u00fchrung in die Entwicklung und die Ziele des Programms, welche aufgrund des Redebedarfs der Anwesenden im FBR  nicht fertig ausgef\u00fchrt wurde, konnten letzte Verbesserungsvorschl\u00e4ge eingebracht werden. Diese wurden im Anschluss abgestimmt und alle best\u00e4tigt. Herr Gerhards, der gleich eine ganze Reihe von \u00c4nderungen vorschlug, bestand darauf, dass in den zweiseitigen Fragebogen Items mit aufgenommen werden, die sowohl das Geschlecht (durch unser Einwirken mit den Antwortm\u00f6glichkeiten \u201em\u00e4nnlich\u201c, \u201eweiblich\u201c, \u201ekeine Angabe\u201c) abfragen, als auch, ob es sich bei der Fragebogen ausf\u00fcllenden Person, um Austauschstudent_innen aus anderen L\u00e4ndern handelt. Kontrovers diskutiert war Gerhards Bitte, doch eine Gesamtbewertung der Veranstaltungen wie der Dozierenden mit aufzunehmen, da, wie Ann-Kathrin Helfrich (Mitarbeiterin in dem Projekt LEVA) ausf\u00fchrte, einige Gesamtbewertungen in der Testphase des Projekts in keinem erkennbaren Zusammenhang mit den Einzelbewertungen der anderen Items gestanden h\u00e4tten. Allein um diese Unklarheit zu vermeiden, sei diese Kategorie raus genommen worden. Ergebnis des Austausches war, dass sie in einigen Instituten in den Frageb\u00f6gen wiederaufgenommen wird, handelt es sich doch bei der LEVA um ein Pilotprojekt, bei dem genau solche Dinge getestet werden k\u00f6nnen. Des Weiteren wurde die Bitte ge\u00e4u\u00dfert das Projekt an unsere Methodenprofessuren anzubinden, um die \u201emethodische Kompetenz\u201c zu gew\u00e4hrleisten, wie es Gerhards formulierte. Auch wenn Ann-Kathrin Helfrich dies aus Datenschutzgr\u00fcnden problematisierte und vorschlug, das durch andere Fachbereiche abzudecken, werden wohl demn\u00e4chst Professoren wie Ohr angefragt, sich an dem Projekt zu beteiligen, schlie\u00dflich k\u00f6nne mensch ganz leicht die Angabe, um welche Lehrveranstaltung es sich handelt, anonymisieren, so einige Professor_innen. <\/p>\n<p><strong>Nochmal Gerhards&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Auch w\u00e4hrend des nicht \u00f6ffentlichen Sitzungsteiles, auf deren Inhalt wir aus diesem Grund nicht eingehen werden, spielte J\u00fcrgen Gerhards eine zentrale Rolle. Nach einer geheimen (!!!) Abstimmung, in der Menschen aus den nicht durch die Professor_innen besetzten Statusgruppen, eine Wahl trafen, die ihm zu missfallen schien, wurden wir als Studierendenvertreter_innen gezwungen, uns f\u00fcr unser Abstimmungsverhalten, welches er diesem zuordnete, zu rechtfertigen. Der von ihm aufgebaute Druck nach einer freien, geheimen Wahl, sowie der Zwang sich vor dem gesamten Fachbereichsrat positionieren zu m\u00fcssen, war \u00e4u\u00dferst unangebracht und entspricht nicht unserem Verst\u00e4ndnis vom Sinn und Zweck einer geheimen Abstimmung. So sollte diese doch gerade den Schutz bieten, sich unabh\u00e4ngig vom Zwang bzw. Druck durch vermeintliche \u201eFraktionsmitglieder\u201c und deren Ansichten, eine eigene Meinung zu bilden. Wenn mensch sich au\u00dferdem nicht in der Lage sieht einen Sachverhalt zu beurteilen, sollte auch immer die M\u00f6glichkeit und  das Recht bestehen,  sich zu enthalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prim\u00e4res Ziel der Fachbereichsratssitzung vom 15. Juni 2011 war es, die verschobenen Tagesordnungspunkte der vorherigen Sitzung des 1. Juni nachzuholen. Das prek\u00e4re Schicksal der m\u00fcndlichen Verteidigung im PuK-Master Bereits der 2. 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