{"id":168,"date":"2011-10-31T12:51:50","date_gmt":"2011-10-31T11:51:50","guid":{"rendered":"http:\/\/fsiosi.blogsport.de\/?p=168"},"modified":"2011-10-31T12:51:50","modified_gmt":"2011-10-31T11:51:50","slug":"gastbeitrag-bericht-vom-fachbereichsrat-am-19-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/fsi_osi\/2011\/10\/31\/gastbeitrag-bericht-vom-fachbereichsrat-am-19-10\/","title":{"rendered":"Gastbeitrag: Bericht vom Fachbereichsrat am 19.10."},"content":{"rendered":"<p>Mit der ersten Vorlesungswoche im Wintersemester 2011\/12 nahm auch der Fachbereichsrat der Politik- und Sozialwissenschaften vergangenen Mittwoch wieder seine Arbeit auf. Der Tagesordnungspunkt \u201eAnfragen\u201c zu Beginn der Sitzung offenbarte, dass sich w\u00e4hrend der vergangenen Semesterferien einige Fragen angestaut hatten. So hatte der Fachbereichsrat in der letzten Sitzung vor der Sommerpause ausf\u00fchrlich eine gemeinsame Positionierung gegen\u00fcber dem Pr\u00e4sidium zu den geplanten Studierenden-\u201eAufw\u00fcchsen\u201c auf Grund der doppelten Abiturjahrg\u00e4nge und der Aussetzung der Wehrpflicht diskutiert, die das Dekanat der Universit\u00e4tsleitung vorlegen sollte. Das Ergebnis war \u00fcberraschend: Trotz enorm gestiegener Zugangsh\u00fcrden z.B. in der sogenannten Abiturbestenquote (dar\u00fcber werden 20% der Studienpl\u00e4tze vergeben)  in Politikwissenschaften von einem notwendigen Abiturschnitt von 1,5 im vergangenen Jahr auf 1,2 in diesem Jahr, berichtete das Dekanat, dass der Entwurf des FBR nicht mehr ben\u00f6tigt worden w\u00e4re. Es h\u00e4tten sich nicht mehr Menschen als sonst auch beworben, am OSI sei die Bewerber_innenzahl  sogar gesunken seien. Offensichtlich hatten sich also sehr viele Abiturient_innen mit einem 1er Abitur beworben. Trotz weniger Bewerber_innen ist damit eine Situation eingetreten, die durch zus\u00e4tzliche Bereitstellung von Studienpl\u00e4tzen verhindert werden sollte: Eine Erh\u00f6hung der Zugangsh\u00fcrden zur Universit\u00e4t und die damit einhergehende Schlie\u00dfung der Universit\u00e4ten f\u00fcr Menschen ohne akademischen Hintergrund. <\/p>\n<p>Im Zuge dieser Anfrage erfuhren wir au\u00dferdem, dass die Studienpl\u00e4tze der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften, nach 400 Zulassungen bei 101 Studienpl\u00e4tzen und 88 Immatrikulationen noch nicht einmal ausgelastet seien, w\u00e4hrend die Ethnologie vollkommen \u00fcberbucht zu sein scheint, sodass jetzt zum Teil 80\/90 Studierende ein Tutorium besuchen m\u00fcssen. Auf der Grundlage dieser Entwicklungen forderte u.a. J\u00fcrgen Gerhards eine \u00dcberarbeitung des Zulassungsverfahrens. Er regte an, Zulassungen zuk\u00fcnftig nicht mehr alle auf einmal raus zuschicken, da wir die Pr\u00e4ferenzen der Studierenden den Studiengang oder die Hochschule betreffend nicht einsch\u00e4tzen k\u00f6nnten. Stattdessen schlug er vor die Zulassungen Schritt f\u00fcr Schritt, je nach R\u00fcckmeldungen, zu erteilen.  Ob dies noch notwendig sein wird wenn das zentralisierte Zulassungsverfahren \u00fcber hochschulstart.de, die ehemalige ZVS, im n\u00e4chsten Jahr einsatzbereit ist bleibt abzuwarten (<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/unispiegel\/d-80784999.html\"><em>unispiegel<\/em><\/a>).<br \/>\nDas Dekanat k\u00fcndigte an bei einem der n\u00e4chsten Treffen aller Dekanate der Universit\u00e4t von der Universit\u00e4tsleitung eine fr\u00fchzeitige Benachrichtigung \u00fcber den Umgang mit doppelten Abiturjahrg\u00e4ngen einzufordern, da diese Problematik auch in den n\u00e4chsten Jahren noch relevant sein wird.<br \/>\nAuf eine Anfrage von Frau Tanja B\u00f6rzel bez\u00fcglich der OSI Lehrplanung, f\u00fcr deren Leitung sich keine_r unserer Professor_innen bereit erkl\u00e4rte und f\u00fcr die das Pr\u00e4sidium auch nicht bereit war eine eigene Stelle zu schaffen, erfuhren wir vor dem n\u00e4chsten Tagesordnungspunkt, dass diese Position nun Frau von Oppeln inne haben wird, w\u00e4hrend Klaus Roth ab sofort die Studienfachberatung \u00fcbernehmen wird. <\/p>\n<p>Beim ersten und letzten Tagesordnungspunkt innerhalb des \u00f6ffentlichen Sitzungsteils ging es anschlie\u00dfend um die Haushaltskommission, die ein weiteres Mal die Ansichten von J\u00fcrgen Gerhards auf anschauliche Weise pr\u00e4sentierte. Es entspann sich eine Diskussion \u00fcber die Besetzung und damit um den Sinn der Haushaltskommission, die den vom Fachbereichsrat zu beschlie\u00dfenden Haushalt vordiskutiert. In dieser ist seit 2-3 Semestern, neben den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrenden Direktor_innen der Institute auch ein studentisches Mitglied vertreten. In der Debatte dar\u00fcber, ob jetzt auch die anderen Statusgruppen mit aufgenommen werden sollen, verk\u00fcndete Gerhards, dass er kein Freund der vielen Gremien und eher f\u00fcr eine \u201eschlanke\u201c Version dieser sei. Nichtsdestotrotz konnten wir uns darauf einigen, dass ab sofort auch Sonstige und Wissenschaftliche Mitarbeiter_innen einen Sitz in diesem Gremium erhalten, zu welchem in einer der n\u00e4chsten Sitzungen die Wahlen stattfinden werden.<br \/>\nDas n\u00e4chste Mal tagt der Fachbereichsrat bereits am 2. November um 9:00. Der fr\u00fche Beginn ist den anstehenden Diskussionen um das zuk\u00fcnftige Qualtit\u00e4tsverst\u00e4ndnis der FU geschuldet zu denen sich der Fachbereich \u00e4u\u00dfern soll. Au\u00dferdem steht ein Bericht  zu den Zielvereinbarungen mit den Instituten auf der Tagesordnung. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der ersten Vorlesungswoche im Wintersemester 2011\/12 nahm auch der Fachbereichsrat der Politik- und Sozialwissenschaften vergangenen Mittwoch wieder seine Arbeit auf. Der Tagesordnungspunkt \u201eAnfragen\u201c zu Beginn der Sitzung offenbarte, dass sich w\u00e4hrend der vergangenen Semesterferien einige Fragen angestaut hatten. 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