{"id":180,"date":"2012-01-17T10:39:22","date_gmt":"2012-01-17T09:39:22","guid":{"rendered":"http:\/\/fsiosi.blogsport.de\/?p=180"},"modified":"2012-01-17T10:39:22","modified_gmt":"2012-01-17T09:39:22","slug":"bericht-vom-institutsrat-am-11-01-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/fsi_osi\/2012\/01\/17\/bericht-vom-institutsrat-am-11-01-2012\/","title":{"rendered":"Bericht vom Institutsrat am 11.01.2012"},"content":{"rendered":"<p>Der erste Institutsrat im neuen Jahr sollte sich vor allem um die Aussprache zur Reform des BA-Studienganges drehen. In einer \u00fcberraschend konstruktiven und \u2013 bis auf eine Ausnahme \u2013 diskussionsfreundlichen Weise konnten dann endlich auch wichtige Dinge ausf\u00fchrlich besprochen werden.<br \/>\n<strong><br \/>\nRisse und L\u00fctz bleiben am OSI<\/strong><br \/>\nFrau B\u00f6rzel begann mit einer Mitteilung, dass Prof. Thomas Risse und Prof. Susanne L\u00fctz an der FU bleiben und die Bleibeverhandlungen somit beendet sind. Cilja Harders kritisierte daraufhin die Art und Weise dieser Bleibeverhandlungen. Aus einer Email des Dekanats an die Mitglieder des Institutsrats, welche unter anderem den Mailverkehr zwischen Pr\u00e4sidium und gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Direktion des OSI aufzeigte, wurde ersichtlich, dass ein Vorwurf der Befangenheit bei den Bleibeverhandlungen von Thomas Risse nicht ganz abwegig ist und nachgegangen werden muss. In der Vergangenheit haben genau diese Verhandlungen einigen Arbeitsstellen deutlich mehr Mitarbeiter_innen und Gelder zukommen lassen und wesentlich zu den heutigen Problemen am Institut beigetragen.<\/p>\n<p><strong>Hochschulpakt-Gelder f\u00fcr Lehrauftr\u00e4ge und Tutorien?<\/strong><br \/>\nIm Dezember wurde bekannt, dass die FU Berlin Gelder aus dem Hochschulpakt III bekommt. Diese sind ausschlie\u00dflich zur Verbesserung der Lehre vorgesehen und dienen unter anderem der Lehrausstattung, der Ausbildung von Mitarbeiter_innen, k\u00f6nnen aber auch zur Finanzierung von Lehrauftr\u00e4gen und Tutorien genutzt werden. Dies verk\u00fcndete Tanja B\u00f6rzel schon in einer Institutsratssitzung im November. Sie sah nach einem Gespr\u00e4ch mit dem Pr\u00e4sidium gute Chancen f\u00fcr die Zus\u00e4tzliche Finanzierung von Lehrauftr\u00e4gen und Tutorien am OSI. Nun scheint das Geld aber doch nicht so locker zu sitzen. Im Verlaufe des Tages kl\u00e4rt sich in einer Besprechung der Dekan_innen wie das Geld verplant wird. Der Studiendekan Ingo Peters r\u00e4umte ein, dass m\u00f6glicherweise alle Gelder bereits an andere Institute vergeben sind. Wir h\u00e4tten uns dabei etwas mehr Elan bei den Verhandlungen um diese Gelder seitens des Dekanats und der gesch\u00e4ftsf\u00fchrenden Direktion gew\u00fcnscht.<\/p>\n<p><strong>Institutstag<\/strong><br \/>\nDer am Montag (9.1) stattgefundene Institutstag wurde noch einmal von den studentischen Vertretern eingebracht. Es wurde kritisiert, dass nur sehr wenige Proferssor_innen und Mitglieder des Institutsrats am Institutstag teilgenommen haben. Dar\u00fcber hinaus hat sich der Institutstag mit gro\u00dfer Mehrheit unter anderem daf\u00fcr ausgesprochen, dass in der neuen Studienordnung das Gender K\u00fcrzel bestehen bleiben muss und es wurde der studentische Vorschlag der Studienreform bef\u00fcrwortet.<\/p>\n<p><strong>Und wieder gr\u00fc\u00dft die Studienreform <\/strong><br \/>\nSeit der letzten Sitzung des Institutsrates hat sich bei der Diskussion um die Studienreform einiges getan. Der von der Mehrheit der Studienreformkommission ausgearbeitete Vorschlag soll neben der K\u00fcrzung der Theorie und der Streichung der rechtlichen Grundlage nun auch die Pflichtbelegung eines Seminars mit Gender-Schwerpunkt streichen und daf\u00fcr eine genderrelevante Hausarbeit  enthalten. Die Begr\u00fcndung es g\u00e4be nicht die Kapazit\u00e4ten, welche Seminare mit einem Gender-Schwerpunkt anbieten k\u00f6nnen scheint doch \u00e4u\u00dferst zweifelhaft. Wie kann mensch mit einem abgeschlossenen Studium der Politikwissenschaften noch nie etwas zu Gender gemacht haben? Und wenn dies bei den Lehrenden am OSI wirklich der Fall sein sollte, dann muss bei k\u00fcnftigen Stellenausschreibungen eben genau dies ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>All dies hat uns und einige andere Studierende dazu veranlasst, einen Alternativvorschlag f\u00fcr die Reform zu erarbeiten, welcher wie bereits erw\u00e4hnt, auch beim Institutstag diskutiert wurde. Dieser Vorschlag ist jedoch der \u00e4u\u00dferste Kompromiss der Studierenden, l\u00f6st aber zugleich die immer wieder vorgebrachten Kapazit\u00e4tsprobleme und schafft mehr Wahlfreiheit. Neben der Theorie wird im Pflichtbereich auch das Modul System (bisher BRD und Vergleich) in ein 15 Punkte Modul zusammen gestrichen. Um die in der Theorie verloren gehenden Grundlage zu erhalten, soll ein Wahlpflichtmodul \u201erechtliche und philosophische Grundlagen\u201c aus der im Strukturplan stehenden Professur f\u00fcr rechtliche Grundlagen entstehen. Aus den freiwerdenden Kapazit\u00e4ten im Modul Vergleich soll ein Wahlpflichtmodul \u201eUmweltpolitik und vergleichende Politikfeldanalyse\u201c geschaffen werden.<br \/>\nDrei anstelle der bisherigen zwei Spezialisierungsmodule erm\u00f6glichen dar\u00fcber hinaus mehr Wahlfreiheit. Seminare sollen weiterhin einen Gender-Schwerpunkt haben und mindestens eins davon muss im Grundstudium belegt werden. Eine institutsweite, regelm\u00e4\u00dfig stattfindende Fortbildung f\u00fcr die Lehrenden am OSI soll die entsprechende Kompetenz daf\u00fcr auch ans OSI holen.  Zus\u00e4tzlich sollen Studierende vor Anmeldung der Bachelorarbeit die M\u00f6glichkeit haben, zwei Pr\u00fcfungsleistungen zu streichen.<br \/>\nIn der anschlie\u00dfenden Diskussion wurden vor allem \u00c4nderungen im Wahlpflichtbereich diskutiert. Die Thematik des Gender-K\u00fcrzels konnte aufgrund des Zeitmangels nur andiskutiert werden und auch die m\u00f6gliche Streichung von Pr\u00fcfungsleistungen wird erst im Institutsrat in der n\u00e4chsten Woche diskutiert.<\/p>\n<p>Bei den meisten Punkten zeigten sich die Mitglieder des Institutsrates kooperativ und im Konsens wurden einige Punkte angenommen. Bei dem Wahlpflichtbereich \u201erechtliche und philosophische Grundlagen\u201c soll versucht werden die im Strukturplan vorhandene W3-Professur zu nutzen, eventuell umzunominieren und wenn m\u00f6glich bald auszuschreiben. Allerdings gab es bei der Bezeichnung des Moduls keine \u00dcbereinstimmung. Herr Mengel betonte die Wichtigkeit der rechtlichen Grundlagen und kann sich, wie auch Frau Harders, eine Professur rechtliche Grundalgen und Gender vorstellen. Ein Vorschlag von Seiten der wissenschaftliche Mitarbeiter_innen war, das Modul \u201eRecht und Herrschaft\u201c zu nennen. \u00dcber die genaue Bezeichnung der Professur und des Moduls wird ebenfalls n\u00e4chste Woche weiter diskutiert. Wir begr\u00fc\u00dfen die allgemeine Bereitschaft sich f\u00fcr diese Professur einzusetzen (auch wenn es m\u00f6glicherweise nur Absichtserkl\u00e4rungen sind) bestehen aber darauf, dieses Modul und auch diese Professur weiterhin mit einem theoretischen Schwerpunkt zu versehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der erste Institutsrat im neuen Jahr sollte sich vor allem um die Aussprache zur Reform des BA-Studienganges drehen. 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