{"id":268,"date":"2014-04-23T15:48:16","date_gmt":"2014-04-23T14:48:16","guid":{"rendered":"http:\/\/fsiosi.blogsport.de\/2014\/04\/23\/fachbereichsrat-16-04-2014\/"},"modified":"2014-04-23T15:48:16","modified_gmt":"2014-04-23T14:48:16","slug":"fachbereichsrat-16-04-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/fsi_osi\/2014\/04\/23\/fachbereichsrat-16-04-2014\/","title":{"rendered":"Fachbereichsrat 16.04.2014"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Ende naht&#8230;<br \/>\nLetztmalige Pr\u00fcfungstermine f\u00fcr Diplom- und Magisterstudieng\u00e4nge<br \/>\n<\/strong><br \/>\nVergangenen Mittwoch hat sich der Fachbereichsrat (FBR) zu seiner ersten Sitzung im neuen Semester getroffen. Neben gr\u00f6\u00dftenteils unkontroversen Themen ging es dabei vor allem um die Festlegung der letztmaligen Pr\u00fcfungstermine f\u00fcr die Diplom- und Magisterstudieng\u00e4nge, welche auf Grund von Bologna ein Auslaufmodell darstellen. <\/p>\n<p>Der Fachbereich PolSoz lie\u00df dabei mal wieder auf sich warten und hat als einziger FB der FU das Ende f\u00fcr die alten Studienmodelle noch nicht beschlossen. Im letzten Semester einigte man sich nach intensiven Diskussionen darauf zun\u00e4chst die Ausbildungskommission des Fachbereichs (FB-ABK) mit der Ausarbeitung eines Vorschlags zu beauftragen.<br \/>\nDieser sah letztmalige Pr\u00fcfungstermine im Jahr 2018 vor, sowie eine erweiterte H\u00e4rtefallregelung um auf die verschiedenen Lebensumst\u00e4nde der Student_innen einzugehen.  Allerdings wurde dem Papier der FB-ABK relativ wenig Beachtung geschenkt. Es wurde in allen Punkten sowohl in Hinsicht auf formal-juristische als auch inhaltliche Belange kritisiert. Zum Ende wurde zudem die Legitimation seines Entstehungsprozesses in Frage gestellt.<br \/>\nVon professoraler Seite wurde sich stattdessen f\u00fcr eine fr\u00fchere Festlegung der Termine ausgesprochen. Angeblich w\u00e4re dies im Sinne der Studierenden um ihr Studium fr\u00fchstm\u00f6glich zu beenden. Zudem wurde auf den bestehenden Verwaltungsaufwand hingewiesen. Damit werden die rund 65 betroffenen Studierenden lediglich ein weiterer Kostenpunkt im FB-R\u00e4derwerk, der eingespart werden soll. Die M\u00f6glichkeit ihr Studium nach ihren eigenen Vorstellungen zu Beenden wird ihnen damit genommen.<br \/>\nNach einer z\u00e4hen Diskussion stimmte letztendlich die Mehrheit f\u00fcr die Festlegung der Pr\u00fcfungstermine auf den 30.09.2016. Zudem wurde im Bezug auf die H\u00e4rtefallregelung lediglich der vorgefertigte Baustein vom Pr\u00e4sidium \u00fcbernommen. Somit kann die Frist um maximal zwei Semester nach hinten verschoben werden bei nachgewiesener schwerer Krankheit, Schwerbehinderung, unvorhergesehener pers\u00f6nlicher Belastung, Kinderbetreuung, sowie Pflege pflegebed\u00fcrftiger naher Angeh\u00f6riger.<br \/>\nDa dieser Beschluss f\u00fcr die studentischen Vertreter im Fachbereichsrat untragbar war, haben wir unser Veto eingelegt. Dadurch werden die letztmaligen Pr\u00fcfungstermine im n\u00e4chsten Fachbereichsrat noch einmal auf die Tagesordnung kommen. Es ist allerdings nicht unbedingt zu erwarten, dass die Profs den Anliegen der Studierenden doch noch Geh\u00f6r schenken und ihnen entgegenkommen werden. <\/p>\n<p>Die weiteren Entscheidungen im FBR waren nicht so kontrovers. Es wurde eine Kommission f\u00fcr den Bachelorstudiengang Medieninformatik eingerichtet, welcher gemeinsam mit der TU organisiert wird.<br \/>\nZudem wurde der Haushalt f\u00fcr das Jahr 2014 vorgestellt. Auf Grund des kaum vorhandenen Spielraums bei der Vergabe von Geldern gab aus dabei relativ wenig Diskussionen. Lediglich die Pflichtabgabe an die Zedat f\u00fcr technische Unterst\u00fctzung in H\u00f6he von 25.000\u20ac sorgte f\u00fcr einige Erregung. Zudem k\u00fcndigte Frau B\u00f6rzel an, noch einmal \u00fcber die rotierende Genderprofessur diskutieren zu wollen, welche der Fachbereich aus den Frauenf\u00f6rdermitteln in den n\u00e4chsten Semestern finanzieren wollte. Aus Sicht von Frau B\u00f6rzel w\u00e4re diese nicht mehr notwendig, da dass OSI zuk\u00fcnftig seine eigene Genderprofessur haben werde.<\/p>\n<p>Mehr Beschl\u00fcsse wurden nicht gefasst. Die Bibliothek informierte lediglich noch \u00fcber den Weggang einer Mitarbeiterin und die teilweise Auslagerung von Best\u00e4nden, insbesondere der Lehrbuchsammlung und der Mikrofilmsammlung von Zeitungen. Au\u00dferdem wurde eine Bestands\u00fcberpr\u00fcfung vorgenommen, wobei auffiel, dass vor allem sozialwissenschaftliche Klassiker sowie aktuelle Literatur aus diesem Bereich ab und an \u201everloren geht\u201c und nun wiederbeschafft werden soll. Des Weiteren \u00fcberlege das Pr\u00e4sidium den Universit\u00e4tsverlag wieder zu beleben.<br \/>\nZudem verk\u00fcndete das Dekanat, dass die W1-Professur Nordamerikastudien besetzt wurde und die Diskussion \u00fcber die Methodenausbildung am Fachbereich weiter vertieft, sowie ein strukturiertes Promotionsprogramm auf die Beine gestellt werden soll.<\/p>\n<p>Im Gro\u00dfen und Ganzen also ein relativ ruhiger Start in das neue Semester. Es bleibt allerdings abzuwarten, wie lange diese Ruhe anh\u00e4lt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ende naht&#8230; Letztmalige Pr\u00fcfungstermine f\u00fcr Diplom- und Magisterstudieng\u00e4nge Vergangenen Mittwoch hat sich der Fachbereichsrat (FBR) zu seiner ersten Sitzung im neuen Semester getroffen. Neben gr\u00f6\u00dftenteils unkontroversen Themen ging es dabei vor allem um die Festlegung der letztmaligen Pr\u00fcfungstermine f\u00fcr die Diplom- und Magisterstudieng\u00e4nge, welche auf Grund von Bologna ein Auslaufmodell darstellen. 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