{"id":82,"date":"2009-11-26T11:14:16","date_gmt":"2009-11-26T10:14:16","guid":{"rendered":"http:\/\/fsiosi.blogsport.de\/?p=82"},"modified":"2009-11-26T11:14:16","modified_gmt":"2009-11-26T10:14:16","slug":"erweiterter-insitutsrat-am-2511","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/fsi_osi\/2009\/11\/26\/erweiterter-insitutsrat-am-2511\/","title":{"rendered":"Erweiterter Insitutsrat am 25.11."},"content":{"rendered":"<p>Gestern, am 25.11.2009, tagte ein so genannter &#8222;erweiterter Institutsrat&#8220; am OSI. &#8222;Erweitert&#8220; deshalb, weil bei dieser Sitzung viel mehr als sonst eine breite \u00f6ffentliche Beteiligung gew\u00fcnscht war. Die war denn auch vorhanden, etwa 100 Zuschauer_innen, v.a. Studierende, fanden sich trotz der fr\u00fchen Uhrzeit (8:30 Uhr) ein. Der wichtigste Tagesordnungspunkt, der auch f\u00fcr das gro\u00dfe \u00f6ffentliche Interesse verantwortlich war, war die Diskussion der BA-\/MA-Reform, die ja teilweise auch schon am Institutstag gef\u00fchrt wurde. Eins vorweg: die Sitzung stellte in einem selten erlebten Ausma\u00df die Selbstherrlichkeit der die Gremien dominierenden Gruppe der Professor_innen dar. Aber dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n<p><strong>Die Vorgeschichte<\/strong><\/p>\n<p>Um zu verstehen, worum es gestern ging, muss mensch ein wenig in die Vergangenheit blicken. Vor gut eineinhalb Jahren beschloss der Fachbereichsrat (FBR), das OSI-Diplom auszusetzen, um einen Erhalt des Selbigen zu erm\u00f6glichen (s. <a href=\"http:\/\/fsiosi.blogsport.de\/2008\/05\/21\/osi-diplom-vor-dem-aus-fragwuerde-rettungsaktion-durch-den-fachbereichsrat\/\"><em>hier<\/em><\/a>). So untauglich dieser &#8222;Rettungsversuch&#8220; auf den ersten Blick auch klingt, so wirkungslos war er im Endeffekt auch. Das Diplom wurde im letzten Sommersemester offiziell eingestellt, gegen einstimmige Beschl\u00fcsse des Institutsrats (IR) und des FBR.<br \/>\nIn der Zwischenzeit fanden der Bildungsstreik und die Besetzung des OSI statt. W\u00e4hrend dieser Besetzung gab es auch ein Gespr\u00e4ch mit dem Dekanat des Fachbereichs PolSoz, bei dem die Besetzer_innen ihre Forderungen pr\u00e4sentierten. Bei der Forderung &#8222;Erhalt des OSI-Diploms&#8220; wurde uns Unterst\u00fctzung durch das Dekanat zugesichert, gleichzeitig bewegte sich im Zuge des Bildungsstreiks der \u00f6ffentliche Diskurs immer mehr in eine Richtung, wonach eine weitere Fixierung auf die dreij\u00e4hrigen, starren Bachelorstudieng\u00e4nge nicht mehr haltbar sein w\u00fcrde. Das Pr\u00e4sidium der FU, immer schnell dabei wenn es um das Aufsp\u00fcren neuer Trends geht, sah seine Chance, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Die Studierenden, gerade am &#8222;renitenten&#8220; OSI, sollten durch eine Reform der ungeliebten BA-Studieng\u00e4nge bes\u00e4nftigt werden, w\u00e4hrend sich gleichzeitig die FU an die Spitze des universit\u00e4ren Fortschritts respektive der &#8222;Reform der Reform&#8220; setzen k\u00f6nnte. <\/p>\n<p>So kam es, dass schon kurz nach dem Bildungsstreik der IR des OSI einen Fahrplan f\u00fcr die BA-Reform entwarf. Dieser Fahrplan hatte drei Stationen:<br \/>\n&#8211; die Einrichtung einer BA-Reformkommission, der neben Vertreter_innen des Pr\u00fcfungsb\u00fcros und Professor_innen vor allem Studierende angeh\u00f6ren sollten und die transparent arbeiten sollte<br \/>\n&#8211; ein Institutstag im Wintersemester 2009\/10, bei dem die Kommission ihren Vorschlag vor dem gesamten Institut zur Diskussion vorlegen sollte<br \/>\n&#8211; eine &#8222;erweiterte&#8220; Sitzung des Institutsrat im Anschluss an den Institutstag, wo die Ergebnisse der Institutstagsdiskussion in formale Beschl\u00fcsse gefasst werden sollten. <\/p>\n<p>Wenn alles glatt liefe, so der Gedanke im letzten Semester, sollte die BA-Reform bis Ende des jetztigen Wintersemesters verabschiedet worden sein, so dass zum Wintersemester 2010\/11 die ersten Studierenden im neuen Studiengang immatrikuliert werden sollten.<br \/>\nDie Kommission machte sich dementsprechend schnell an die Arbeit; auch w\u00e4hrend der Sommerferien wurden flei\u00dfig Studienverlaufspl\u00e4ne diskutiert und Modulgewichtungen ausbalanciert. Transparenz wurde gro\u00dfgeschrieben: es gab (und gibt immer noch) beispielsweise eine \u00f6ffentliche Blackboardgruppe, wo Protokolle und Entw\u00fcrfe zur Ansicht bereitstehen, die Termine wurde \u00f6ffentlich gemacht. Hin und wieder berichtete Fr. Rossa-Dubray vom Pr\u00fcfungsb\u00fcro auch in den Gremien \u00fcber die Fortschritte bei der Erstellung eines vierj\u00e4hrigen Bachelorstudiengangs.<br \/>\nAm 14.10., in der ersten Sitzung des neuen Semesters, beschloss der IR offiziell die Einrichtung eines Institutstags f\u00fcr den 13.11. Die Organisation des Institutstags wurde weitgehend in studentische H\u00e4nde gelegt. Keine zwei Wochen sp\u00e4ter, am 25.11., auch das beschloss der IR am 14.10., sollte die &#8222;erweiterte&#8220; Sitzung des IR stattfinden. <\/p>\n<p><strong>Der Institutstag<\/strong><\/p>\n<p>Der Institutstag (<a href=\"http:\/\/institutstag.blogsport.de\"><em>http:\/\/institutstag.blogsport.de<\/em><\/a>) sollte einen ganzen Nachmittag Zeit bieten, um die BA-Reform vorzustellen und um die in der Kommission noch nicht endg\u00fcltig gekl\u00e4rten Fragen zu entscheiden. Doch es kam ein wenig anders. Nur wenige Tage vor dem Institutstag wurde bekannt, dass eine Gruppe Professor_innen (darunter definitiv Tanja B\u00f6rzel, Thomas Risse und Susanne L\u00fctz) einen eigenen Entwurf erarbeitet hatten &#8211; an der vom IR eingesetzten Kommission vorbei. Dieser Entwurf ist weitgehend von dem der Kommission abgeschrieben (Zitat eines Studierenden aus der Kommission: &#8222;Das ist bis hin zu manchen Formulierungen identisch&#8220;), unterscheidet sich aber in einem wesentlichen Punkt: in der Zahl und Struktur der Kernbereiche im Grundstudium.<br \/>\nDer Kommissionsentwurf sieht hier, wie bisher auch, f\u00fcnf verpflichtende Kernmodule zu jeweils 10 Leistungspunkten vor: Politische Ideengeschichte, Moderne Politische Theorie, Politisches System der BRD, Vergleichende Analyse politischer Systeme und Internationale Beziehungen. Die f\u00fcr einen reformierten Bachelor versprochene Entschlackung findet vor allem im Wahlpflichtbereich und im zweiten Studienabschnitt (&#8222;Hauptstudium&#8220;) statt, da der Kommission die inhaltliche Breite ebenfalls essentiell erschien. Der zweite Vorschlag (der Einfachheit halber in Zukunft &#8222;B\u00f6rzel-Vorschlag&#8220; genannt) nimmt bei den Kernbereichen jedoch eine wichtige Ver\u00e4nderung vor. Aus den f\u00fcnf Bereichen werden drei &#8211; Politische Theorie, Politische Systeme und Internationale Beziehungen. Diese bestehen aus einer \u00dcberblicksvorlesung und zwei Proseminaren und bieten 15 Leistungspunkte. Dabei ist klar, wohin die Reise geht: alle Bereiche ausser den IB werden abgewertet. Zus\u00e4tzlich werden mehrere Module, die fr\u00fcher im Wahlpflichtbereich waren, zum Pflichtbereich, z.B. Friedens- und Konfliktforschung oder Europ\u00e4ische Integration. Denn w\u00e4hrend im Bereich &#8222;Politische Theorie&#8220; ein Proseminar aus der Ideengeschichte und eins aus Moderner Politischer Theorie zu belegen ist &#8211; um die derzeitige Verteilung wenigstens ein St\u00fcck weit abzudecken &#8211; muss das zweite Proseminar im Bereich IB aus einem der IB-nahen, bisher nicht verpflichtenden Bereiche gew\u00e4hlt werden.<br \/>\n(Beide Entw\u00fcrfe im Vergleich: <a href=\"http:\/\/fsiosi.blogsport.de\/images\/BAEntwurfKommission.pdf\" title=\"Kommissionsentwurf\"><em>Kommissionsentwurf (PDF)<\/em><\/a> und <a href=\"http:\/\/fsiosi.blogsport.de\/images\/BAEntwurfBrzel.pdf\" title=\"Entwurf B&Atilde;&para;rzel\"><em>Entwurf B\u00f6rzel (PDF)<\/em><\/a>.)<\/p>\n<p>Dieser zweite Vorschlag provozierte sowohl formell als auch inhaltlich gro\u00dfen Widerspruch am Institutstag. Viele Anwesende kritisierten heftig, dass sich die F\u00fcrsprecher_innen des B\u00f6rzel-Vorschlags kein einziges Mal in der Kommission hatten blicken lassen. Inhaltlich bef\u00fcrchteten zahlreiche Redner_innen w\u00e4hrend der Diskussion, dass durch die neue Struktur ein weiteres Argument f\u00fcr den Erhalt umstrittener Professuren, wie beispielsweise der Ideengeschichte, verloren gehen w\u00fcrde. Es kam schlie\u00dflich zu einer Art Kampfabstimmung, bei der der B\u00f6rzel-Vorschlag in den meisten Punkten mit \u00fcbergro\u00dfer Mehrheit (in einigen anderen &#8222;nur&#8220; mit gro\u00dfer Mehrheit) abgelehnt wurde. Mit diesem Votum des Institutstags im R\u00fccken ging es in die gestrige Institutsratssitzung. <\/p>\n<p><strong>Der Institutsrat<\/strong><\/p>\n<p>Die Institutsratsitzung am 25.11. war ausdr\u00fccklich daf\u00fcr vorgesehen, die Ergebnisse des Institutstags soweit wie m\u00f6glich in einen formal korrekten Beschluss umzusetzen. Vor gro\u00dfem studentischem Publikum und gegen einigen Widerstand von professoraler Seite gelang dies zun\u00e4chst beim Punkt Strukturplan: der IR des OSI folgte dem Institutstag in dem Wunsch, die Vollprofessuren Ideengeschichte, Rechtliche Grundlagen und Politisches System der BRD zu erhalten und m\u00f6glichst bald zu besetzen, bzw. bei Freiwerden weiterer Mittel damit diese Stellen zu finanzieren. <\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend stellten eine Studierende und Fr. Stelter vom Pr\u00fcfungsausschuss den Entwurf der Kommission und die Abstimmungsergebnisse am Institutstag vor. Prof. Ladwig hatte die Zeit seit dem Institutstag zudem genutzt, einen eigenen Vorschlag auszuarbeiten, den er ebenfalls dem IR vorstellte. Dieser &#8222;Kompromiss&#8220; folgt weitestgehend dem B\u00f6rzelvorschlag und kann <a href=\"http:\/\/fsiosi.blogsport.de\/images\/KompromissLadwig.pdf\" title=\"hier (PDF)\"><em>hier (PDF)<\/em><\/a> nochmal nachgelesen werden. Es entwickelte sich eine teils sehr emotional gef\u00fchrte Diskussion, bei der auch immer wieder darauf hingewiesen wurde, dass der IR hier sein vor einem halben Jahr noch selbst gew\u00fcnschtes Verfahren in Sachen BA-Reform obsolet macht.<br \/>\nSusanne L\u00fctz meldete sich als eine der wenigen Verteidiger_innen des B\u00f6rzel-Vorschlags zu Wort und versuchte, diesen zu begr\u00fcnden. Ihre Argumentation war jedoch inhaltlich \u00e4u\u00dferst schwach.<br \/>\nDer B\u00f6rzel-Vorschlag passe sich lediglich den Realit\u00e4ten in der Lehrplanung an, z.B. in den Bereichen Methoden und System der BRD &#8211; dass der Methodenbereich im Prop\u00e4deutikum jedoch zu 100% dem jetztigen Zustand entspricht (\u00fcbrigens in beiden Vorschl\u00e4gen), ficht sie nicht an. Und wenn das OSI anscheinend nicht in der Lage ist, seine Durchlaucht Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim-Jens Hesse zur Erf\u00fcllung seiner Lehrverpflichtungen anzuhalten, ist das wohl kaum ein Grund um eine neue Studienordnung zu entwerfen, bei der die Eigenst\u00e4ndigkeit des gesamten Bereichs eingestampft wird. <\/p>\n<p>Auch von Studierendenseite wurde darauf hingewiesen, dass die Realit\u00e4ten am Institut, denen mensch sich &#8222;anpassen&#8220; m\u00fcsse, in den letzten Jahren durch bewusste politische Entscheidungen geschaffen wurden. Die beiden studentischen Vertreter &#8211; von der FSI OSI und den JuSos &#8211; brachten schlie\u00dflich einen Antrag ein, mit dem der IR ausdr\u00fccklich dazu aufgefordert wurde, dem Votum des Institutstags in Sachen BA-Reform zu folgen. Damit sollte zum einen sichergestellt werden, dass \u00fcberhaupt eine Abstimmung stattfindet und sich nicht Dutzende Leute fr\u00fchmorgens an die Uni begeben haben, um einer ergebnislosen Diskussion zu lauschen. Zum anderen sollte die Kommission eine formale Grundlage und die Absegnung grunds\u00e4tzlicher Ergebnisse ihrer bisherigen Arbeit bekommen, um die noch offenen Punkte effektiver angehen zu k\u00f6nnen. Hajo Funke entschied sich daf\u00fcr, den Antrag zu \u00fcbernehmen und dezent abzu\u00e4ndern: bei der formalen Verabschiedung der Ergebnisse des Institutstags sollte es nur noch um die weitgehend unstrittigen Punkte gehen, etwa um die Schaffung eines Y-Modells (6- und 8-semestriger BA mit Auswahlm\u00f6glichkeit nach vier Semestern) oder die M\u00f6glichkeit der Streichung bestimmter Modulnoten. Die Entscheidung \u00fcber die Modulstruktur im Pflichtbereich (also &#8222;5-vs.-3&#8220;) sollte hingegen vertagt werden.<br \/>\nGegen diese Vertagung rannten die Studis mit aller Macht an. Weder Polemik, noch der sachliche Versuch einer Diskussion, noch der Verweis auf die dr\u00e4ngende Zeit &#8211; schlie\u00dflich soll die Lehrplanung mit Beginn des neuen Semesters f\u00fcr den vierj\u00e4hrigen Bachelor planen k\u00f6nnen &#8211; brachten irgendeine Einsicht auf professoraler Seite zum Vorschein. Eine inhaltliche Diskussion wurde nicht zuletzt dadurch erschwert, dass sich die Unterst\u00fctzer_innen des B\u00f6rzel-Vorschlags nicht darauf einlie\u00dfen. Auch auf mehrfache Nachfrage nach den inhaltlichen Vorteilen von nur drei Kernmodulen im Pflichtbereich kam keine Antwort. So konnten die Vertreter_innen der Kommission, die studentischen Vertreter im IR und die zahlreichen Zuschauer_innen zwar immer wieder betonen, dass der B\u00f6rzelvorschlag weitreichende, problematische Auswirkungen auf den Strukturplan haben k\u00f6nnte, dass der Kommissionsvorschlag auch in anderen Punkten ausgereifter ist, dass eine weitere einseitige Aufwertung der IB stattfindet &#8211; es nutzte nix.<br \/>\nDie professorale Mehrheit im IR gab uns stattdessen unmissverst\u00e4ndlich zu verstehen, dass sie zur Not den B\u00f6rzel-Entwurf einfach durchstimmen w\u00fcrde. Eine Vertagung sei somit noch das kleinere \u00dcbel, denn dann k\u00f6nnte sich die Kommission noch ein wenig mit Ladwigs &#8222;Kompromiss&#8220; besch\u00e4ftigen. Und so kam es dann auch: der studentische Antrag wurde mit Hajo Funkes \u00c4nderungen angenommen, der Punkt &#8222;5-vs.-3&#8220; sollte gesondert abgestimmt werden &#8211; und wurde schlie\u00dflich vertagt. <\/p>\n<p><strong>Wie weiter?<\/strong><\/p>\n<p>Die gestrige Sitzung des IR war nicht nur f\u00fcr die Gremienvertreter unglaublich frustrierend. Es stellt sich die Frage, ob mensch an dieser Farce, an dieser Inszenierung von Demokratie und Mitbestimmung in Zukunft \u00fcberhaupt noch mitwirken sollte. Die Statusgruppe der sonstigen Mitarbeiter_innen am OSI haben es vorgemacht und sind bei den letzten Wahlen zum IR gar nicht mehr angetreten, wohl wissend dass ihre Interessen ohnehin nicht geh\u00f6rt werden. Zugleich legt der gestrige Tag wieder einmal offen, dass die zwischenzeitlich etwas flacher wirkenden Gr\u00e4ben am OSI so tief sind wie eh und je. Unbeeindruckt und unbeeindruckbar von jeglichen Sachargumenten und gelegentlich auch weitgehend unbeschwert von elementarer Sachkenntnis geriert sich ein Teil der Professor_innen als die selbstbewussten Sonnenk\u00f6nig_innen vom OSI, die genau wissen dass ihnen ihre Gremienmehrheit, ihre Kontakte zum Pr\u00e4sidium und ihre durch Drittmittel gesicherte Finanzkraft jeglichen Spielraum zur Durchsetzung ihrer Agenda lassen. Kritik ist unerw\u00fcnscht und perlt entweder wie an Teflon ab, oder wird hart sanktioniert: so forderte ein Antrag des Sonderforschungsbereichs (SFB) 700 die &#8222;scharfe Verurteilung&#8220; zweier Studierender durch den IR, die es gewagt hatten, in einem Brief an die Deutsche Forschungsgesellschaft gewisse &#8222;Ungenauigkeiten&#8220; im F\u00f6rderungsantrag des SFB richtig zu stellen &#8211; etwa was die rechtlich nach wie vor ungekl\u00e4rte Berufung von Christoph Z\u00fcrcher angeht. Dieser Antrag wurde vertagt, weil nach der BA-Diskussion daf\u00fcr gestern keine Zeit mehr war. <\/p>\n<p>Als Reaktion auf die gestrige IR-Sitzung wurden die Lehrveranstaltungen am OSI sowie die B\u00fcros von Tanja B\u00f6rzel und Thomas Risse heute blockiert. Wichtig ist nun, dass der Druck nicht nachl\u00e4sst, daher hier noch einige Termine:<br \/>\n<strong><br \/>\nN\u00e4chstes Treffen der Kommission: 2.12., 16 oder evtl. 17 Uhr, im Konferenzraum 202 des OSI (zweiter Stock, Ihnestr. 21)<br \/>\nN\u00e4chster Institutsrat: Mittwoch, 2.12., 8:30 Uhr, im H\u00f6rsaal B der Ihnestr. 21 <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern, am 25.11.2009, tagte ein so genannter &#8222;erweiterter Institutsrat&#8220; am OSI. &#8222;Erweitert&#8220; deshalb, weil bei dieser Sitzung viel mehr als sonst eine breite \u00f6ffentliche Beteiligung gew\u00fcnscht war. Die war denn auch vorhanden, etwa 100 Zuschauer_innen, v.a. 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