{"id":3667,"date":"2020-11-23T13:01:50","date_gmt":"2020-11-23T12:01:50","guid":{"rendered":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/?page_id=3667"},"modified":"2021-01-31T08:15:18","modified_gmt":"2021-01-31T07:15:18","slug":"hedonismus","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/hedonismus\/","title":{"rendered":"Das Prinzip der Lust &#8211; Hedonismus"},"content":{"rendered":"\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-cover has-background-dim\" style=\"background-image:url(https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/files\/2021\/01\/rot-wie-feuerwerk_attractions-620349_1920-1024x683-colored.jpg);background-position:34% 38%;min-height:300px;aspect-ratio:unset;\"><div class=\"wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow\">\n<h1 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Das Prinzip der Lust &#8211; Hedonismus<\/h1>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p><em>Vorgestellt von Annett Wienmeister<\/em><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/medien.cedis.fu-berlin.de\/genomedit\/audio_hedonismus_wienmeister.mp3\"><\/audio><figcaption>Text zum Anh\u00f6ren<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Der Begriff \u201eHedonismus\u201c stammt vom altgriechischen Wort \u201e\u1f21\u03b4\u03bf\u03bd\u03ae\u201c (h\u0113don\u1e17) ab, was so viel bedeutet wie angenehme Empfindung, Freude, Vergn\u00fcgen, Lust und Genuss. Vielleicht hast du den Begriff im Alltag schon einmal geh\u00f6rt \u2013 als Hedonist wird jemand bezeichnet, dessen Handlungen vorwiegend durch Luststreben und die Vermeidung von Schmerzen und Unlust motiviert sind. In diesem Kontext wird der Begriff oft abwertend gebraucht, n\u00e4mlich f\u00fcr eine Person, die sich lediglich an ihren momentanen, sinnlichen Bed\u00fcrfnissen orientiert und die f\u00fcr die Befriedigung ihrer Gel\u00fcste sogar egoistisch handeln w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n<h4 style=\"padding-left: 40px;text-align: center\">Die Lust als das Einzige an sich selbst Gute<\/h4>\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:62.5%\">\n<p>Neben dem Alltagsgebrauch des Ausdrucks \u201eHedonismus\u201c steht der Begriff aber auch noch f\u00fcr eine ethische Position, n\u00e4mlich f\u00fcr eine ganz spezifische Form der Gl\u00fccksethik. Demnach ist menschliches Lustempfinden das Einzige an sich selbst Gute und Unlust oder Schmerz das Einzige an sich selbst Schlechte. Alles andere, das wir als gut oder schlecht bezeichnen w\u00fcrden, ist nur bedingt gut oder schlecht, n\u00e4mlich insofern, wie es Lust als das h\u00f6chste Gut bef\u00f6rdert oder Schmerz als das h\u00f6chste \u00dcbel verhindert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Theorie des Hedonismus hat ihre Wurzeln in der Antike. Sie wird vor allem mit dem Philosophen Epikur (ca. 341 \u2013 270 v. Chr.) in Verbindung gebracht, der als ein gem\u00e4\u00dfigter Vertreter dieser Position bezeichnet werden kann. Epikur hat seine Gedanken zum Hedonismus u. a. in einem Brief an einen Studenten mit dem Namen Menoikeus festgehalten. In diesem Brief behauptet Epikur, dass letztlich alle unsere Handlungen von der Absicht begleitet sind, Lust zu empfinden, Schmerz zu vermeiden und sich durch nichts \u00fcberm\u00e4\u00dfig aus der Fassung bringen zu lassen. F\u00fcr ein gl\u00fcckseliges Leben sind deshalb ihm zufolge vor allem k\u00f6rperliche Gesundheit und eine ungest\u00f6rte Seelenruhe wichtig. Epikur argumentiert, dass schon kleine Babys nach Lust streben und Unlust vermeiden wollen \u2013 die Ausrichtung des Lebens auf Lusterf\u00fcllung sei uns also angeboren. Im <strong>Brief an Menoikeus <\/strong>schreibt er:<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:37.5%\">\n<div class=\"wp-block-cover has-background-dim\" style=\"background-color:#ef853a\"><div class=\"wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-center\"><span style=\"color:#000000\" class=\"has-inline-color\"><strong>Epikur in einem Brief an Menoikeus<\/strong><\/span> <span style=\"color:#000000\" class=\"has-inline-color\"><strong>zur Bedeutung der Lust:<\/strong><\/span><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><span style=\"color:#000000\" class=\"has-inline-color\">\u201e<em>Eben darum ist die Lust, wie wir behaupten, Anfang und Ende des gl\u00fcckseligen <\/em><\/span><em><span style=\"color:#000000\" class=\"has-inline-color\">Lebens. Denn sie ist, wie wir erkannten, unser erstes, angeborenes Gut, sie ist der Ausgangspunkt f\u00fcr alles W\u00e4hlen und Meiden und auf sie gehen wir zur\u00fcck, indem diese Seelenregung uns zur Richtschnur dient f\u00fcr die Beurteilung jeglichen Gutes.\u201c<\/span><\/em><\/p><\/blockquote>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<h4 style=\"text-align: center\">Ein bedachter Umgang mit der Lust<\/h4>\n\n\n<p>Epikur sagt also, dass Lust von Natur aus etwas Gutes ist und Schmerz von Natur aus ein \u00dcbel. Dennoch, so stellt er fest, entscheiden wir uns nicht immer f\u00fcr jedes Lustgef\u00fchl, dass sich uns anbietet \u2013 z. B. verzichten wir dann, wenn sich aus einer Erfahrung der Lust l\u00e4ngerfristig ein \u00dcberma\u00df an Unlust oder gar Schmerz ergeben w\u00fcrde. Andererseits sagt er, dass wir manchmal bereit sind, Schmerzen zu ertragen, weil sich daraus l\u00e4ngerfristig doch ein gr\u00f6\u00dferes Ma\u00df an Lust ergibt. Wir lernen also im Lauf unseres Lebens, auszuw\u00e4hlen, welche Begierden wir befriedigen und welche wir besser vermeiden wollen. Eine Vertreter_in des Hedonismus ist demnach nicht automatisch ein Hedonist oder eine Hedonistin im alltagssprachlichen Sinne, der oder die vorrangig an der Befriedigung momentaner Gel\u00fcste interessiert w\u00e4re. Epikur sagt selbst w\u00f6rtlich Folgendes:  <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em><span style=\"color:#31a4b4\" class=\"has-inline-color\">&#8222;Denn nicht Trinkgelage mit daran sich anschlie\u00dfenden tollen Umz\u00fcgen machen das lustvolle Leben aus, [&#8230;] sondern eine n\u00fcchterne Verst\u00e4ndigkeit, die sorgf\u00e4ltig den Gr\u00fcnden f\u00fcr W\u00e4hlen und Meiden in jedem Falle nachgeht und mit allen Wahnvorstellungen bricht, die den Hauptgrund zur St\u00f6rung der Seelenruhe abgeben\u201c.<\/span><\/em><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Epikur geht man also nicht einfach kopflos allen Begierden nach. Ein lustvolles Leben ist ihm zufolge sogar \u00fcberhaupt nicht m\u00f6glich, ohne dass wir zugleich ein gen\u00fcgsames, einsichtsvolles, sittliches und auch gerechtes Leben f\u00fchren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<h4 style=\"padding-left: 40px;text-align: center\">Wie bew\u00e4ltigen wir Konflikte zwischen Menschen mit unterschiedlichen Lustvorstellungen?<\/h4>\n\n\n<p>Der aus der Antike stammende Hedonismus steht heute als eine umfassende Theorie der Moral eher im Hintergrund.<a href=\"#ftn01\">[1]<\/a> Es wird z. B. kritisiert, dass er als eine Theorie des Guten und als eine Theorie der Moral zu beschr\u00e4nkt sei. Zwar sagt Epikur, dass ein lustvolles Leben auch ein sittliches und gerechtes Leben sei, der Hauptfokus seiner Theorie liegt jedoch auf der subjektiv empfundenen Lust einer jeden einzelnen Person. Und hier sehen Kritiker_innen haupts\u00e4chlich zwei Probleme: Zum einen umfasst eine subjektiv empfundene Lust nicht auch andere Dinge, die uns als Menschen grundlegend wichtig sind. Zu denken w\u00e4re etwa an den Zustand der Umwelt oder zuk\u00fcnftige Generationen, um die wir uns sorgen k\u00f6nnen, unabh\u00e4ngig davon, ob es uns pers\u00f6nlich gerade gut geht. Zum anderen l\u00e4uft der Hedonismus Gefahr, andere Menschen lediglich als Bef\u00f6rderer der eigenen Lust zu betrachten. Warum sollten wir die Bed\u00fcrfnisse anderer Menschen ernst nehmen, wenn diese unseren eigenen Luststrebungen zuwiderlaufen? Wie gehen wir mit Konflikten um, die sich zwischen Menschen ergeben, die unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was ihnen Lust bereitet?<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<h4 style=\"text-align: center\">Hedonismus im Zusammenspiel mit anderen Moraltheorien<\/h4>\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:15%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-medium is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/files\/2020\/12\/Epikouros_BM_1843-200x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4251\" width=\"150\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/files\/2020\/12\/Epikouros_BM_1843-200x300.jpg 200w, https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/files\/2020\/12\/Epikouros_BM_1843-683x1024.jpg 683w, https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/files\/2020\/12\/Epikouros_BM_1843-768x1152.jpg 768w, https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/files\/2020\/12\/Epikouros_BM_1843-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/files\/2020\/12\/Epikouros_BM_1843-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/files\/2020\/12\/Epikouros_BM_1843-830x1245.jpg 830w, https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/files\/2020\/12\/Epikouros_BM_1843-230x345.jpg 230w, https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/files\/2020\/12\/Epikouros_BM_1843-350x525.jpg 350w, https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/files\/2020\/12\/Epikouros_BM_1843-480x720.jpg 480w, https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/files\/2020\/12\/Epikouros_BM_1843-250x375.jpg 250w, https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/files\/2020\/12\/Epikouros_BM_1843-550x825.jpg 550w, https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/files\/2020\/12\/Epikouros_BM_1843-800x1200.jpg 800w, https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/files\/2020\/12\/Epikouros_BM_1843-120x180.jpg 120w, https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/files\/2020\/12\/Epikouros_BM_1843-333x500.jpg 333w, https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/files\/2020\/12\/Epikouros_BM_1843-scaled.jpg 1706w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><figcaption>Epikur (341 &#8211; 270)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:85%\">\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Nach der Antike galt der Hedonismus deshalb eher als eine Theorie des individuellen Guten, die nicht f\u00fcr sich auch eine Theorie des moralisch Richtigen umfasst, sondern, die mit verschiedenen anderen Moraltheorien verkn\u00fcpft werden kann und sollte. So wurde er beispielsweise zu Beginn des 19. Jahrhunderts von Denker_innen des klassischen Utilitarismus aufgenommen und weiterentwickelt. Ihr Ziel war es, ausgehend von einer Theorie des guten Lebens im Sinne des Hedonismus eine Moraltheorie zu entwickeln, die das Gl\u00fcck und das Wohlergehen aller Menschen in den Blick nimmt. Wenn du dazu mehr erfahren m\u00f6chtest, dann schau doch gleich auf die Seite zum <a href=\"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/das-prinzip-des-nutzens-utilitarismus\/\">Utilitarismus<\/a>. Falls du noch eine andere Gl\u00fccksethik kennenlernen m\u00f6chtest, die den Fokus nicht vorrangig auf die Lust legt, sondern die das menschliche Gl\u00fcck umfassender versteht, schau dir die Seite zur <a href=\"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/das-prinzip-des-gluecks-eudaemonismus\/\">eud\u00e4monistischen Ethik<\/a> an.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n<h4 style=\"text-align: center\"><strong>Die Bedeutung von k\u00f6rperlichem und seelischem Wohlergehen<\/strong><\/h4>\n\n\n<p>Trotz der oben aufgef\u00fchrten Kritikpunkte am Hedonismus bleibt ein wichtiger Aspekt dieser Theorie auch in heutigen ethischen Argumentationen erhalten. So werden Gesundheit und ein leidfreies Leben als wichtige, universelle G\u00fcter angesehen, die bei der Bewertung moralischer Fragen einen gro\u00dfen Stellenwert einnehmen. Das gilt auch f\u00fcr die Debatte um die moralische Vertretbarkeit des Genome Editing am Menschen, in der einige Argumente auf die <a href=\"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/orientierungsmassstaebe\/\">Orientierungsma\u00dfst\u00e4be<\/a> &#8222;Lebens- und Integrit\u00e4tsschutz&#8220; sowie &#8222;Sch\u00e4digungsvermeidung und Wohlt\u00e4tigkeit&#8220; Bezug nehmen. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen wir von der Theorie des Hedonismus die Aspekte der Seelenruhe und der emotionalen Ausgeglichenheit als wichtige Impulse mitnehmen. Durch sie werden wir daran erinnert, kritisch zu hinterfragen, inwiefern uns bestimmte Verbesserungen k\u00f6rperlicher Eigenschaften im Sinne des Enhancement, wie sie potentiell mit Genome Editing m\u00f6glich sind, auf lange Sicht zufrieden und gl\u00fccklich machen w\u00fcrden. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:75%\">\n<p><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:25%\">\n<p><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-group__inner-container\"><\/div><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p>Textquelle: Epikur, &#8222;Brief an Menoikeus&#8220;, in: <em>Philosophisches Lesebuch<\/em>, herausgegeben von Hans-Georg Gadamer, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2004, S. 203 &#8211; 207.<\/p>\n\n\n\n<p><p id=\"ftn01\">[1] Siehe jedoch den Beitrag von Bernulf Kanitschneider, <em>Das hedonistische Manifest<\/em>, S. Hirzel Verlag, Stuttgart 2011.<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorgestellt von Annett Wienmeister Der Begriff \u201eHedonismus\u201c stammt vom altgriechischen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4281,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"page-templates\/page_front-page.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-3667","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3667","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4281"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3667"}],"version-history":[{"count":99,"href":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3667\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6850,"href":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3667\/revisions\/6850"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/genome-editing\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3667"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}