{"id":389,"date":"2019-03-22T16:06:21","date_gmt":"2019-03-22T15:06:21","guid":{"rendered":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/journalismus_moe\/?page_id=389"},"modified":"2020-02-20T11:17:52","modified_gmt":"2020-02-20T10:17:52","slug":"medienkonvergenz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/userblogs.fu-berlin.de\/journalismus_moe\/kontexte\/medienkonvergenz\/","title":{"rendered":"Medienkonvergenz"},"content":{"rendered":"<p>Literatur: Hofstetter, B.\/Sch\u00f6nhagen, P. (2014). Wandel redaktioneller Strukturen und journalistischen Handelns. In: SCM 3 (2), S. 228\u2013252.<\/p>\n<p>Die Medien ver\u00e4ndern sich, wegen der technologischen Entwicklung. Das hat zur Folge, dass eine mediale Konvergenz stattfindet. Dies \u00e4u\u00dfert sich indem, dass journalistische Akteure ihre Arbeitsweisen so anpassen, dass crossmedial kommuniziert wird. Crossmediale Kommunikation erfolgt anhand mannigfacher Kommunikationsebenen. Die Ann\u00e4herung der Mediengattungen ist Textthema dieses kurzen umgearbeiteten Handouts.<\/p>\n<p>Garc\u00eda Avil\u00e9s et al. beteiligte sich an internationalen Studien zur redaktionellen Konvergenz und beschrieb die Verteilung der Strukturierung an drei Beispielen.<\/p>\n<p>&#8211; kleine, nicht systematische crossmediale Produktion und Distribution inhaltlicher Einzelf\u00e4lle<\/p>\n<p>&#8211; regelm\u00e4\u00dfige crossmediale Kooperation separater Redaktionen mithilfe einer Hauptleitung<\/p>\n<p>&#8211; vollst\u00e4ndige Integration ehemals getrennter Redaktionen mit r\u00e4umlicher Verbundenheit<\/p>\n<p>Die Theoriebasis auf welche sich die Lekt\u00fcre st\u00fctzt, ist die Strukturationstheorie vom englischen Soziologen Anthony Giddens aus dem Jahr 1984. Demnach sind Struktur und Handlung reziprok. Einerseits wird die Handlung von der Struktur vorgegeben und teilweise eingeschr\u00e4nkt, andererseits agiert sie frei von dieser. Dieses Ph\u00e4nomen bezeichnet mal als \u201eDualit\u00e4t von Struktur\u201c. Um die Medienkonvergenz zu beleuchten, hat man die Befragung als Methodik gew\u00e4hlt und sechs Printmedien (Tageszeitungen) aus der Schweiz untersucht. Der Grund f\u00fcr die Auswahl liegt darin begr\u00fcndet, weil Tageszeitungen am meisten von den strukturellen Ver\u00e4nderungen betroffen sind. Leitfadeninterviews waren die Untersuchungsform und diese ereigneten sich in verschiedenen Kantonen. Man achtete auf eine Pluralit\u00e4t und somit wurden unterschiedliche Schl\u00fcsselpositionen in abweichenden Sprach- und Kulturorten, hier Kantonen eines europ\u00e4ischen Landes befragt. Die Neustrukturierung des Journalismus bietet eine Chance f\u00fcr die Online-Medien, denn durch die Interaktion der Mediengattungen gelangen Medieninhalte schneller ans Publikum und es wird eine solide Professionalit\u00e4t generiert. Online-Journalismus funktioniert im Vergleich zu traditionellem Journalismus anders, da sich nicht auf Au\u00dfenstehende berufen werden muss. Das bedeutet, dass Quellen vorab zur Verf\u00fcgung stehen (leichter Zugang ins Internet) und keine Personeninterviews gef\u00fchrt werden m\u00fcssen. Demnach erreichen die Online-Medien ihr Publika generell zuerst und profitieren von den niedrigen Kosten. Aus journalistischer Perspektive will man eine wachsende Anzahl der Kunden bzw. Rezipienten erzielen, um so die Einnahmen f\u00fcr die Produktion zu decken. Typisch f\u00fcr journalistische Onliner ist es auf die Klicks oder Besucherzahlen der jeweiligen Website zu achten. Online-Medien nehmen durch Abonnements Geld ein. \u00d6konomisches Ziel redaktioneller Konvergenz ist die Verbesserung der Reputation des Namens einer Zeitung in allen Kan\u00e4len sowie die steigenden Interessenten.<\/p>\n<p>Nun ist legitim danach zu fragen, ob die neuen Medien die alten nicht ersetzen. Auf den ersten Blick scheint es tats\u00e4chlich so zu sein. Dennoch entspricht das nicht ganz der Wahrheit. Das \u201eRiepl\u00b4sche Gesetz\u201c besagt, dass die neuen Medien die alten nicht ersetzen, sondern erg\u00e4nzen. Auf den zweiten Blick findet also eine Konvergenz der Medien statt und keine Aufl\u00f6sung.<\/p>\n<p>Anonym<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Literatur: Hofstetter, B.\/Sch\u00f6nhagen, P. (2014). Wandel redaktioneller Strukturen und journalistischen Handelns. In: SCM 3 (2), S. 228\u2013252. Die Medien ver\u00e4ndern sich, wegen der technologischen Entwicklung. Das hat zur Folge, dass eine mediale Konvergenz stattfindet. Dies \u00e4u\u00dfert sich indem, dass journalistische Akteure ihre Arbeitsweisen so anpassen, dass crossmedial kommuniziert wird. 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