Eher Zille als Zola.
hat man sich damit abgefunden, versprichts doch noch drollig zu werden, jedoch größtenteils auf des Romans Kosten.
Hohes Lied aufs Handwerk, angestimmt von einem, der sein Handwerk nur bedingt versteht. Recht schematisch und nur insofern solide; aber die Figurenzeichnung: je nach Laune: mal Sprachrohr des Autors, die gleiche Person mal als naiv, mal als berechnend gegeben, eben je nach den momentanen Erfordernissen des Handlungverlaufs. Das ist schon recht abenteuerlich.
Den übelgelaunten, blinden Großvater allerdings , ein echter Überspießer, wie der da durch die Szenerie schlurft und zu allem seine unheilkündenden knappen Kommentare abgibt, hatte ich so ziemlich ins Herz geschlossen. Leider ist er zwischenzeitlich verstorben (2/3 des Romans liegen hinter mir).