Sicherheitslücke in Android (et al.)

Wer eine Verbindung zu einem offenen WLAN herstellt und seine persönliche Daten unverschlüsselt überträgt, geht ein großes Sicherheitsrisiko ein. Das ist eigentlich nichts Neues, oder?
Drei Forscher der Universität Ulm haben dieses Phänomen nun auch in dem mobilen Google Betriebssystem Android identifiziert und publik gemacht. Sie fanden heraus, dass sich Android-Systeme (Smartphones & Tablets) automatisch mit einem WLAN verbinden, das der Anwender in der Vergangenheit schon einmal registrierte. Ein potenzieller Angreifer kann dieses ausnutzen und ein eigenes WLAN einrichten, das den gleichen Namen nutzt, wie ein zuvor eingerichtetes Netzwerk. Das Android-Gerät würde sich dann automatisch damit verbinden.
Wenn also ein ein häufiger WLAN-Name (SSID) verwendet wird, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich einige Nutzer automatisch mit diesem „Hacker“ WLAN verbinden. Beispiele für häufig verwendete offen WLAN Namen sind: „T-Mobile“, „FreePublicWifi“ oder „starbucks“. Der Angreifer kann nun recht einfach den gesamten unverschlüsselten Datenverkehr des Handys mitlesen.  Doch obwohl diese dieses Verhalten weder neu ist, noch nur auf Android zutrifft (auch Facebook und Twitter übertragen unverschlüsselt Daten!), sei auf die entsprechenden Veröffentlichungen zu diesem Thema verwiesen.

Tipp – Generell gilt: Die automatische Anmeldung in bereits besuchten WLAN’s lässt sich nur unterbinden, indem man diese Netzwerke aus der im Handy oder Tablet gespeicherten Netzwerkliste löscht. Am Beispiel Android: Über Einstellungen -> WLAN-Einstellungen kann man sich die gespeicherten Netze anzeigen lassen. Wer alle gespeicherten offenen (WLAN-Symbol ohne Vorhängeschloss) WLAN’s löscht, sich vorerst in keinem offenen WLAN mehr anmeldet, und dann noch sein Google-Passwort ändert, ist auf der sicheren Seite.

Broschüre: Medienproduktion und Recht

Mit der Broschüre “Alles geklärt – Medienproduktion und Recht” erfüllt die Medienanstalt Berlin-Brandenburg sicher die Wünsche vieler Webautorinnen und Webautoren. In einer recht poppigen Aufmachung geben die Autoren/innen Auskunft darüber, welche rechtlichen Voraussetzungen es zu beachten gilt, wenn man selber zum Medienproduzenten wird. Kurzbeschreibungen von betroffenen Gesetzen – vom Urheber- bis zum Markenrecht – führen verständlich in die Thematik ein. Expertinnen und Experten geben Auskunft über rechtliche Fragen. Darüberhinaus stellen Tipps, Links und Checklisten konkrete Handlungshilfen dar und helfen den Überblick zu wahren. Dennoch stellt die Broschüre nur einen Einstieg in die komplexe rechtliche Thematik dar…

Das Booklet beschreibt, welche rechtlichen Aspekte bei einer Medienproduktion auftauchen können, wo du die Rechte klären oder wie du dich z.B. mit einer Einverständniserklärung absichern kannst erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ist kein Rechtsratgeber und ersetzt auch nicht die Beratung durch einen Rechtanwalt. (via mabb)

Lehrbuch Lernen und Lehren mit Technologien

Sandra Schön (Salzburg Research Forschungsgesellschaft) und Martin Ebner (TU Graz) haben es geschafft, mit dem Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien das Themenfeld als Lerntexte für Studierende (und Lehrende) aufzubereiten. Die Inhalte wurden dazu fächerübergreifend bearbeitet und sollen unterschiedliche Lernniveaus ebenso wie vorhandene Vor- und Fachkenntnisse berücksichtigen. Das Lehrbuch steht online und später auch als Printversion zur Verfügung.

Aus der Einleitung:

Das Themenfeld „Lernen und Lehren mit Technologien“ ist dabei weit gefasst:
Es beinhaltet alle Lern- und Lehrprozesse sowie -handlungen, bei denen technische, vor allem elektronische (zumeist auch digitale) Geräte und/oder dafür erstellte Anwendungen eingesetzt werden. Ein besonderes, aber nicht ausschließliches, Augenmerk liegt dabei auf Anwendungen und Geräte der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Dieses Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien wendet sich also an Studierende und Lehrende in einem interdisziplinären Themenfeld, das Aspekte von Pädagogik, Informatik, Psychologie und zahlreichen angrenzenden Wissenschaftsgebieten berührt.

Das Ergebnis überzeugt nicht zuletzt auch(!) vor dem Hintergrund der Kürze der Zeit der Fertigstellung:

Beginnend am 12.4.2010 mit dem Call for Chapters wurde damit in weniger als Jahresfrist ein außergwöhnliches Projekt zum ersten sichtbaren Abschluss gebracht. In 48 Kapiteln von 115 AutorInnen werden Einführungen, Vertiefungen und Spezialthemen abgehandelt. So ist ein interdisziplinäres Grundlagenwerk mit insgesamt über 400 Seiten entstanden.
(via e-teaching.org)

Reader zum Urheberrecht

Eigentumsfragen sind Machtfragen. Nirgends werden diese Fragen lauter und provozierender gestellt als im Internet: Durch die Digitalisierung geistiger Werke und den schnellen Austausch von Daten und Informationen werden starre Verfügungsrechte aufgelöst.

Die Heinrich-Böll-Stiftung und iRights.info veröffentlichen einen Reader zum Urheberrecht, mit Texten u.a. von Lawrence Lessig, Cory Doctorow, Till Kreutzer, Ilja Braun und einigen anderen. Der Reader steht ab sofort als PDF zur Verfügung.

Neue Themes verfügbar!

Wordpress ThemesFür die Userblogs haben wir für Sie einige neue Themes (Designvorlagen) freigeschaltet. Sie haben nun zwanzig weitere Möglichkeiten Ihr Blog individuell zu gestalten. Wie wäre es z.B. mit einem eigenen Bild im Header des Blogs oder mit einer linksbündigen Navigation?!

Unter „Design“ – „Themes“ können Sie im Administrationsbereich Ihres Blogs aus nunmehr ca. 30 Vorlagen auswählen. Da sollte doch etwas dabei sein?
Vielleicht haben Sie auch ein spezielles WordPress Theme im Sinn? Schreiben Sie doch einen kurzen Kommentar, wir prüfen, ob wir Ihren Vorschlag einbinden können.

E-Teaching Lehrgang Herbst 2009

Im Herbst 2009 bietet CeDiS, das Kompetenzzentrum E-Learning/Multimedia an der FU, erneut das Qualifizierungsprogramm „E-Teaching“ an, dieses Mal unter dem Motto „Hochschullehre gestalten mit Neuen Medien und Web 2.0“. Wie können Neue Medien, und vor allem auch die Anwendungen des Web 2.0, die methodischen Zugänge zum Lehren und Lernen erweitern und welche neuen Möglichkeiten der Unterstützung individueller und kollaborativer Lernprozesse eröffnen sich durch die Nutzung dieser Technologien?
Die berufsbegleitende Qualifizierung beginnt am 1. September 2009 mit einem Workshop zur Einführung in das Thema. In vier weiteren Modulen werden in Schulungen, Workshops und Online-Phasen Einsatzformen, Werkzeuge und deren Handhabung, die Erstellung von digitalem Lernmaterial und Aspekte des Urheberrechts im Kontext digitaler Medien behandelt. Im Rahmen des Lehrgangs entwickeln Sie ein Konzept für den Einsatz von E-Learning in einer eigenen Lehrveranstaltung, das Sie im Wintersemester 2009/10 in der Lehre umsetzen.
Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie ein Zertifikat der Freien Universität Berlin.

Wichtige Daten:

  • Informationsveranstaltung zum Lehrgang am Montag, den 13. Juli 2009, um 16 Uhr im Konferenz- und Schulungsraum von CeDiS
  • Beginn des Lehrgangs: 1. September 2009
  • Anmeldeschluss 15. August 2009

Ausführliche Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie unter
https://www.e-learning.fu-berlin.de/e-teaching.

FU Blogs für alle!

Das Blogsystem der Freien Universität Berlin steht ab sofort im Regelbetrieb zur Verfügung.

Alle Mitglieder und Angehörigen der Freien Universität können sich nun automatisiert ein Weblog einrichten. Benötigt wird lediglich ein (FU Account) ZEDAT Benutzeraccount. Mit diesem können Sie Ihr Blog registrieren und sofort loslegen.

Studierende finden den Zugang zum den User-Blogs der FU unter:

https://userblogs.fu-berlin.de

Lehrende und Mitarbeiter der FU, die ein offizielles Blog einrichten möchten (etwa im Rahmen einer Lehrveranstaltung) starten unter:

https://blogs.fu-berlin.de

Los gehts!

  1. Durch die Auswahl ANMELDEN können Sie Ihr Blog einrichten.
  2. Ein kurzes Video-Tutorial hilft Ihnen bei der Einrichtung/Anmeldung Ihres Blogs!
  3. Weitere Hilfe finden Sie in der Rubrik „Tutorials„.

Inoffizielle Blogs vs. Offizielle Blogs?

Unter Berücksichtigung der „Grundregeln zum Einsatz von Online-Diensten der Freien Universität Berlin zur Information, Kommunikation oder Publikation im Internet“ , können an der freien Universität Berlin sogenannte offizielle und inoffizielle Blogs eingerichtet werden.
Was genau bedeutet dies?
Offizielle Blogs stehen grds. angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der FU zur Verfügung und verwenden das Corporate Design der Freien Universität. Inoffizielle Blogs stehen neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch Studierenden zur Verfügung und verwenden ein eigenes Layout, das nicht dem Corporate Design der FU entspricht. Details sehen sie bitte in den Nutzungsbedingungen des Blogsystems ein.
Des weiteren stehen Ihnen auf den Blog-Webseiten von CeDiS ergänzende Informationen zur Verfügung (u.a. Tipps zum Einrichten des Blogs, Konfiguration und Bedienung, Beispiele für Einsatzszenarien usw.). Eine umfangreiche FAQ-Dokumentation ergänzt das Serviceangebot zum Weblogsystem der Freien Universität Berlin.