Podiumsdiskussion über die Neue Rechte und ihre Medien

Am Donnerstag, den 7.1.2010, veranstalten wir eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Right into the Middle – Die Neue Rechte und ihre Medien auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft?“.

Anlass dazu sind die Verteilaktionen für die neurechte Wochenzeitung „Junge Freiheit“ im vergangenen Sommersemester am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften. Mit der „Jungen Freiheit“ versucht die bundesdeutsche Rechte, nationalistische, rassistische, sexistische und antisemitische Positionen salonfähig zu machen. Die Zeitung soll ein Scharnier zwischen bürgerlichem Konservatismus und der extremen Rechten bilden. Andere Medien, etwa das extrem islamophobe Blog „Politically Incorrect“ (zur geistigen Ähnlichkeit zwischen Antisemitismus und Islamophobie s. Wolfgang Benz in der SZ), beteiligen sich an dieser Strategie.

Die Podiumsdiskussion soll dazu dienen, die Diskursstrategien der Neuen Rechten zu analysieren, ihre Wirksamkeit zu überprüfen und Gegenstrategien zu überlegen.

Es diskutieren:
– Yves Müller (Verein für demokratische Kultur e.V.)
– Andreas Speit (freier Journalist)
– Carsten Koschmieder (Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Politischen Soziologie am OSI)
– eine Vertreterin des Apabiz (Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e.V.)

Um 18 Uhr im Hörsaal A der Ihnestraße 21.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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